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Post-Quantum-Computing

Verbesserung der Cyber-Resilienz für Post-Quantum-Computing

Commvault implementiert den HQC-Algorithmus des NIST.


Das Quantencomputing sorgt erneut für Aufsehen, angefangen mit einem bedeutenden Treffen auf der GTC-KI-Konferenz von Nvidia. CEO Jensen Huang war Gastgeber eines Treffens mit 14 CEOs und technischen Führungskräften aus der Quantenbranche, bei dem sie den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven der Quantentechnologie erörterten. Es war spannend, mehr über die verschiedenen Möglichkeiten der Kühlung, die Verbesserung von Logikgattern und neue Ansätze in diesem Bereich zu erfahren. Diese Unternehmen versuchen, das Quantencomputing für alle zugänglich zu machen.

Seitdem gibt es eine wahre Flut von Nachrichten über Quantencomputer für Netzwerke der nächsten Generation, Blockchains und sogar Anwendungsfälle im Bankwesen. Doch noch vor all diesem Hype gab es eine wichtige Ankündigung des National Institute of Standards and Technology (NIST), die kaum Beachtung fand. Das NIST wählte einen fünften Algorithmus aus, den „Hamming Quasi-Cyclic“ (HQC), der als Backup für die bestehenden, von FIPS 203 empfohlenen „Module-Lattice-Based Key-Encapsulation Mechanism“ (ML-KEM)-Algorithmen zum Schutz vor Quantenangriffen dienen soll.

Commvault setzt den HQC-Algorithmus des NIST ein, um die Cyber-Resilienz zu verbessern

In der sich ständig weiterentwickelnden Welt der Cybersicherheit ist es von entscheidender Bedeutung, potenziellen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein. Commvault hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Kunden vor modernen Bedrohungen zu schützen, darunter auch vor der berüchtigten Exfiltrationsmethode „Harvest now, decrypt later“ (zuerst Daten sammeln, später entschlüsseln).

Um unsere Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern, freuen wir uns, bekannt zu geben, dass wir den neuen HQC-Algorithmus des NIST für die postquantene Verschlüsselung einsetzen. Dieser Algorithmus ist Teil unserer Strategie für starke Krypto-Agilität (auf die wir gleich noch näher eingehen werden). HQC wurde entwickelt, um eine zweite Verteidigungslinie zum Schutz des Internetverkehrs und der gespeicherten Daten zu bieten – selbst falls Schwachstellen in ML-KEM entdeckt werden sollten.

Vielleicht bleibt es nicht nur ein Ersatz … Warum HQC wichtig ist

HQC basiert auf fehlerkorrigierenden Codes, einem Konzept, das seit Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil der Informationssicherheit ist. Im Gegensatz zu ML-KEM, das auf strukturierten Gittern aufbaut, bietet die einzigartige mathematische Grundlage von HQC eine robuste Alternative, die dazu beitragen kann, den potenziellen Bedrohungen durch zukünftige Quantencomputer entgegenzuwirken.

Dieser Wandel bei den mathematischen Ansätzen ist entscheidend für die Wahrung der Integrität verschlüsselter Daten. Wir bei Commvault wissen, wie wichtig es ist, Maßnahmen zur Datensicherheit zu ergreifen und einen „kryptoagilen“ Ansatz zu verfolgen, um schnell auf sich verändernde Bedrohungen reagieren zu können.

Die Quantenwelt verändert sich rasant, was schnelle Reaktionen erfordert. Diese Fähigkeit ist unerlässlich, um die Cyber-Resilienz in Bezug auf sensible Daten zu gewährleisten, wobei die Lebensdauer von Hardware und Software nach jüngsten Schätzungen bei über 10 Jahren liegt.

Wie sieht es mit den FIPS-204- und FIPS-205-Algorithmen aus?

FIPS 204 und FIPS 205 sind zwei Standards für digitale Signaturalgorithmen (DSA). Sie dienen dazu, den Absender einer Nachricht nachzuweisen und sicherzustellen, dass diese nicht verändert wurde. Obwohl es sich bei beiden um DSAs handelt, verfolgen sie unterschiedliche mathematische Ansätze zur Sicherung der Signaturen. FIPS 204 basiert auf Modulgittern (ML-DSA), während FIPS 205 ein zustandsloser, auf Hash-Funktionen basierender DSA (SLH-DSA) ist.

Diese unterscheiden sich von HQC und ML-KEM, bei denen es sich um Schlüsselkapselungsmechanismen handelt, die den Handshake bzw. den Schlüsselaustausch zwischen zwei Parteien ermöglichen.

Ich stelle mir das gerne so vor: DSAs dienen der Authentifizierung, während KEMs den Schlüsselaustausch übernehmen. Sie lösen unterschiedliche Probleme; daher sind beide für die Ausfallsicherheit notwendig. In diesem Sinne kann man sich FIPS 205 als Alternative zu FIPS 204 vorstellen, genauso wie HQC eine Alternative zu ML-KEM darstellt – und genau deshalb ist Krypto-Agilität eine Notwendigkeit.

Umsetzung von „Crypto-Agility“ für eine verbesserte Cyber-Resilienz

Die „Crypto-Agility“-Strategie von Commvault umfasst mehrere wichtige Schritte zur Vorbereitung auf das Quantenzeitalter:

Die Implementierung des HQC-Algorithmus des NIST durch Commvault und unsere umfassende Strategie zur Krypto-Agilität unterstreichen unser Engagement für die Bereitstellung erstklassiger Resilienzlösungen. Angesichts der Komplexität der Post-Quanten-Verschlüsselung bleibt unsere Priorität klar: die Datenintegrität unserer Kunden zu schützen und ihnen dabei zu helfen, einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Bleiben Sie auf dem Laufenden – wir werden unsere Datensicherheitsfunktionen weiter verbessern und Ihr Unternehmen schützen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Executive Brief für Führungskräfte aus den Bereichen IT und Sicherheit: „Schutz Ihrer Daten: Warum Postquantenkryptografie wichtig ist“. 


Schutz Ihrer Daten: Postquantenkryptografie erklärt
Postquantenkryptografie: Warum sich Ihr Unternehmen JETZT darauf vorbereiten muss

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