1. Migration von On-Premise-Lösungen in die Cloud
Es mag verlockend sein, ein lokales Backup-System in die Cloud zu portieren, vor allem weil Ihr Unternehmen mit der Hardware und dem System vertraut ist. Doch damit würde der Sinn der Umstellung auf die Cloud insgesamt zunichte gemacht. Backup-Lösungen, die für den lokalen Einsatz konzipiert sind, schöpfen das Potenzial von Cloud-Diensten nicht voll aus, da sie speziell für den Betrieb auf einer starren physischen Infrastruktur entwickelt wurden, die weniger flexibel ist und bei sich ändernden Benutzeranforderungen einen höheren Planungsaufwand erfordert.
Die Migration von Backup-Lösungen aus einem Rechenzentrum in die Cloud wird zwei wesentliche Probleme mit sich bringen:
Ineffiziente Architektur: Selbst wenn Sie einen „Lift-and-Shift“-Ansatz verfolgen und die physische Hardware mit Infrastructure-as-a-Service-Komponenten (IaaS) wie den virtuellen EC2-Maschinen von AWS und EBS-Volumes für virtuelle Festplatten emulieren würden, könnten Sie keine unabhängige Skalierung von Rechenleistung und Speicher erreichen. Stattdessen müssten Sie die Backup-Daten genau dimensionieren und die AWS-Ressourcen kontinuierlich manuell anpassen, um den sich ändernden Backup-Anforderungen gerecht zu werden. Dies würde zu einem unnötig komplexen Backup-System mit unvorhersehbaren Kosten führen – und dabei die Agilität der Cloud überhaupt nicht nutzen.
Einschränkungen bei der Rechenleistung: Im Rechenzentrum läuft die Rechenleistung ständig und verursacht Fixkosten, in der Cloud ist es genau umgekehrt. Cloud-Rechenleistung wird bedarfsgerecht genutzt, und Sie zahlen für jeden Rechenzyklus. Backup-Lösungen, die für den Einsatz vor Ort konzipiert sind, nutzen die Skalierungsmöglichkeiten der Cloud nicht voll aus, was zu unnötigen Verzögerungen aufgrund mangelnder Bandbreite führt.
2. Einsatz handelsüblicher cloud-nativer Tools (wie z. B. Snapshots) oder selbst erstellter skriptbasierter Lösungen
Es gibt einige Backup-Lösungen, deren Ansatz darauf basiert, eine Hülle um die Standard-Snapshot-API zu erstellen, die auf dieser bestimmten Cloud-Plattform nativ integriert ist. Diese Lösung funktioniert zwar und verfügt in der Regel über eine intuitive Benutzeroberfläche, bietet jedoch keine umfassende Datensicherungslösung.
Erstens ist es schwierig, globale, richtlinienbasierte Backups zu automatisieren. Zudem kann es zeitaufwendig sein, den richtigen Snapshot für die Wiederherstellung zu finden. Dieser Ansatz ist zudem anfälliger, vor allem weil Snapshots in der Regel lokal und in der Nähe der Primäranwendung gespeichert werden.
Auch wenn sich manche dafür entscheiden, komplexe Skripte zu entwickeln, um einige dieser Mängel zu beheben, bleibt dennoch das Risiko von menschlichen Fehlern und fehlerhaften Skripten bestehen – ganz zu schweigen davon, dass kontinuierlich wertvolle IT-Ressourcen für die Erstellung und Pflege dieser Skripte aufgewendet werden müssen.
3. Eine speziell für die Cloud entwickelte, cloudnative Lösung
Durch die Kombination einer cloud-nativen Backup-Lösung mit der Cloud selbst lassen sich die Skalierbarkeit und Flexibilität der Cloud voll ausschöpfen – zwei der Hauptgründe, warum überhaupt eine Migration in die Cloud erfolgt.
Bei diesem Ansatz ist es nicht erforderlich, zusätzliche Software zu installieren, Cloud-Ressourcen zu verwalten oder Agenten im Kundenkonto zu installieren. Es ist keine komplexe Vorausplanung erforderlich, da sich die Lösung elastisch skaliert, um den Datenschutzanforderungen der Anwendungen gerecht zu werden. Eine gut konzipierte Lösung stellt zudem sicher, dass die Sicherungskopien außerhalb des Sicherheitsbereichs der Primärdaten gespeichert werden.
Dadurch entsteht eine Sicherheitslücke zwischen den Primärdaten und den Backups, um im Falle einer Kompromittierung der Primärdaten eine erfolgreiche Recovery-Prozedur zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte eine ideale cloudnative Backup-Lösung den Benutzern ermöglichen, Backups schnell zu durchsuchen, um Daten zu finden und wiederherzustellen, sowie hilfreiche Tools wie Dashboards und Berichte bereitstellen, damit Sie Ihre Compliance-Anforderungen stets im Blick behalten können.
Auch wenn ein cloud-natives Backup in Bezug auf Leistung, Datensicherheit und Transparenz am sinnvollsten ist, sind nicht alle cloud-nativen Lösungen gleich, und Anwender müssen sorgfältig eine Lösung auswählen, die die oben genannten Schlüsselfunktionen erfüllt.
Die branchenweit beste AWS-Cloud-Backup-Lösung
Die nativ in AWS integrierte Backup-Lösung von Clumio bietet überragende Skalierbarkeit, Leistung, Kosteneffizienz und Datensicherheit sowie einen schnelleren Zugang zu den durch die Cloud ermöglichten Innovationen – und löst gleichzeitig Probleme, die bei anderen Cloud-Backup-Lösungen häufig auftreten.
Schutz vor Ransomware
Clumio bietet umfassenden Datenschutz vor wachsenden Bedrohungen wie Ransomware und böswilligen Akteuren durch „Air-Gapped“- und unveränderliche Backups, die außerhalb des Sicherheitsbereichs des Kunden gespeichert werden. Sowohl ruhende als auch übertragene Daten werden durchgehend verschlüsselt.
Compliance ohne Eingriffe
Die Einhaltung von Vorschriften wird immer komplexer, da immer mehr Länder eigene Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung einführen. Clumio verringert diese Komplexität und das Risiko von Compliance-Verstößen durch eine einfache Benutzeroberfläche. Clumio bietet einen einheitlichen Überblick über alle AWS-Ressourcen und indiziert automatisch alle Ressourcen, die im Rahmen der Compliance geschützt werden müssen, anhand einheitlicher Richtlinien. Zudem ermöglicht Clumio eine vereinfachte Berichterstellung für Compliance-Audits. Und das ist erst der Anfang.
Schnelle Recovery mit globaler Suche
Die Benutzeroberfläche von Clumio basiert auf einem granularen Ansatz, mit dem Backup-Dateien schnell gefunden und wiederhergestellt werden können, wodurch sich die Wiederherstellungszeit effektiv von mehreren Stunden auf nur wenige Minuten verkürzt. Dies trägt dazu bei, im Falle von Ausfallzeiten aufgrund eines Sicherheitsvorfalls eine optimale Geschäftskontinuität zu gewährleisten.
Keine Datenengpässe mehr
Clumio nutzt die serverlosen Lambda-Funktionen von AWS und die unbegrenzte Skalierbarkeit der Cloud, um Prozessebenen zu umgehen und Daten direkt in einen hochskalierbaren und dauerhaften Objektspeicher zu übertragen. Dadurch kann Clumio je nach Bedarf skalieren, um den Anforderungen der Anwendungen schnell gerecht zu werden.
Kostenkontrolle
Die fortschrittlichen Analysen und Simulationen von Clumio umfassen mehrere Features zur Kostenkontrolle, die klare und umsetzbare Erkenntnisse über mögliche Wege zur Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) liefern. Durch die Analyse von Aspekten wie der Anzahl der pro Asset erstellten Snapshots und deren Aufbewahrungsfristen kann Clumio beispielsweise Möglichkeiten identifizieren, bestimmte Snapshots einzusparen und so die AWS-Backup-Kosten zu senken.
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