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Cyber-Bedrohungen

Früheres Erkennen von Stealth- und „Living Off the Land“-Techniken mit Threatwise

Erfahren Sie, wie fortschrittliche Tarntechniken wie „Living Off the Land“ (LOL) ein besonderes Risiko für die Datensicherheit darstellen und wie Commvaults Threatwise™ Erkennungsfunktionen der nächsten Generation bietet.


Cyberbedrohungen haben sich als ein endloses Katz-und-Maus-Spiel erwiesen. Sicherheitsteams versuchen einerseits, immer einen Schritt voraus zu sein, indem sie ihre Abwehrmaßnahmen verbessern, um neue Formen von Cyberbedrohungen aufzudecken und abzuwehren. Gleichzeitig entwickeln sich böswillige Akteure ständig weiter und setzen neue Techniken ein, um Schwachstellen auszunutzen und selbst die ausgefeiltesten Sicherheitslösungen zu überlisten. Und dabei ist Tarnung das A und O… Neue Angriffsformen, darunter „Living-Off-the-Land“-Techniken, sind schwer zu erkennen und legen die Messlatte erneut höher – sie stellen die Fähigkeit von Unternehmen auf die Probe, Bedrohungen zu erkennen, bevor Daten kompromittiert werden.

Ständige Innovationen befeuern Cyberbedrohungen

Sicherheitsteams haben bereits alle Hände voll zu tun. Von der Cloud bis zum Rechenzentrum – Daten befinden sich an mehr Orten als je zuvor, und sie alle müssen geschützt werden. Das ist ein riesiger Bereich, und schon eine einzige Schwachstelle birgt Risiken und bietet Angreifern potenzielle Angriffspunkte. Als wäre das nicht schon Herausforderung genug, bleiben Cyberbedrohungen auch nicht gerade untätig. Sie entwickeln ständig neue Tools und Techniken, mit denen sie Sicherheitsmaßnahmen unbemerkt umgehen und Systeme, Anwendungen und Umgebungen kompromittieren. Nehmen wir zum Beispiel die „Locker“-Malware, die Ende der 2000er Jahre besonders verbreitet war. „Locker“ unterbrach den Zugriff auf Computer, indem es bösartigen Code einschleuste, um Nutzer auszuschließen. Der Zugriff wurde erst wiederhergestellt, wenn die Opfer ein Lösegeld zahlten. Antivirenprogramme holten schließlich auf, und „Locker“ wurde zu sperrig und langsam, um eine gute Erfolgsquote bei Angriffen zu erzielen. Die Angreifer erkannten dies und änderten ihre Strategie: Sie setzten auf eine neue Form der Tarntechnik, die unauffälliger und schneller war und die kürzlich verbesserte Antivirentechnologie umgehen konnte – die Dateiverschlüsselung.

Ausgefeilte, heimliche Techniken gefährden Daten

Heute sehen Cyberbedrohungen wieder einmal anders aus. Stille Angriffe, die über längere Zeiträume hinweg in Systemen verborgen bleiben können, stellen ein besonderes Risiko für Unternehmen dar. Nehmen wir zum Beispiel die „Living Off the Land“-Techniken, die signierte Binärdateien (LOLBins), Skripte (LOLScripts) und Bibliotheken nutzen. Diese Methode, die kürzlich von der Hackergruppe „Volt Typhoon“ eingesetzt wurde, ist besonders neuartig und schwer zu entschlüsseln. Sie verwendet keine herkömmlichen Malware-Dateien, sondern nutzt gängige Dienstprogramme, ausführbare Dateien und Repositorys, um ihren Angriff auszuführen. Herkömmliche Sicherheitswerkzeuge, die auf Signaturen und Datenverkehrsanalyse basieren, können Tarntechniken wie die von der „Volt Typhoon“-Gruppe verwendeten LOLBins nicht erkennen, da legitime Tools und Informationen böswillige Aktivitäten tarnen, um sich unauffällig einzufügen und selbst die fortschrittlichsten Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Einmal mehr haben böswillige Akteure die Spielregeln verändert und nutzen neue, heimliche Vorgehensweisen, die unentdeckt bleiben und Daten kompromittieren, ohne dass die Opfer etwas davon bemerken.

Neue Bedrohungen erfordern neue Denkansätze

Da ausgefeilte Tarn- und Persistenztechniken mittlerweile zum Standard geworden sind, muss auch der Schutz von Daten vor diesen Angriffen neu konzipiert werden, um Schritt zu halten. So wie sich Angreifer durch den Einsatz von Tarntechniken tarnen können, lassen sich auch beim Schutz von Daten vor diesen Bedrohungen ähnliche Taktiken anwenden. Der Einsatz moderner Cyber-Täuschungstechniken kann die Spielregeln verändern, indem hochwirksame Köder eingesetzt werden, die als echte Ressourcen und Assets getarnt sind, und so wiederum im Netzwerk lauernde Bedrohungen (oder in diesem Fall getarnte, legitime Dienstprogramme) aufdecken. Threatwise™, das patentierte Frühwarnsystem von Commvault, bietet Erkennungsfunktionen der nächsten Generation, um Zero-Day- und unbekannte Cyberbedrohungen aufzudecken – einschließlich der neuesten LOLBins-Methoden. Mithilfe authentisch wirkender Köder verteidigt Threatwise™ Daten aktiv, indem es die Angriffsfläche verschleiert und Angreifer dazu verleitet, während der Aufklärung, Erkundung und lateralen Bewegung mit falschen Ressourcen zu interagieren. Dadurch werden blinde Flecken beseitigt, indem interne und externe Angreifer entlarvt werden, die unbemerkt die Perimeterabwehr durchbrechen. Die Beteiligten werden rechtzeitig gewarnt, um sich darauf einzustellen, und IT- sowie Sicherheitsteams werden für eine effektivere Reaktion auf Vorfälle zusammengebracht.

Weitere Informationen zu Threatwise™ finden Sie unter https://www.commvault.com/platform/products/threatwise

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