Fakten
Am 20. Februar 2025 informierte uns Microsoft über unbefugte Aktivitäten in unserer Azure-Umgebung durch einen mutmaßlich staatlich unterstützten Angreifer. Wir haben daraufhin umgehend unseren Notfallplan aktiviert und dabei auf die Unterstützung führender Cybersicherheitsexperten sowie der Strafverfolgungsbehörden zurückgegriffen.
Unsere Untersuchung hat ergeben, dass der unbefugte Zugriff eine Handvoll Kunden betraf, und wir haben diese umgehend kontaktiert, um ihnen Unterstützung anzubieten. Unsere Untersuchung hat außerdem bestätigt, dass kein unbefugter Zugriff auf Daten stattfand, die Commvault für seine Kunden schützt, und dass weder der Geschäftsbetrieb von Commvault noch unsere Fähigkeit, unsere Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen, beeinträchtigt wurden.
Ergriffene Maßnahmen
Unsere forensische Untersuchung ergab, dass der Angreifer eine Zero-Day-Sicherheitslücke ausgenutzt hat, die inzwischen behoben wurde. Wir empfehlen unseren Softwarekunden, dies ebenfalls zu tun. Außerdem haben wir die betroffenen Zugangsdaten geändert, arbeiten weiterhin daran, unsere Abwehrmaßnahmen zu verstärken, und kooperieren mit den Strafverfolgungsbehörden.
Zusammenarbeit
Kein Unternehmen ist vor einem Angriff gefeit. Wir sind davon überzeugt, dass der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit uns alle widerstandsfähiger machen. Wir danken Microsoft für die Benachrichtigung, unseren Cybersicherheitsexperten für ihre vertrauensvolle Partnerschaft und unseren Kunden für ihre Reaktionsbereitschaft und Widerstandsfähigkeit.
Bei weiteren Fragen können sich Kunden über unser Portal unter https://support.commvault.com an das Support-Team von Commvault wenden.