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Cyber-Sicherheit: Bericht zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen mit einem bevorstehenden Cyberangriff rechnet

Commvault und IDC untersuchen Cyber Resilience in neuem Bericht. Die Ergebnisse betreffen die Beteiligung der Führungsebene, Ängste vor Datenverlust und die Notwendigkeit der Automatisierung.

Ansprechpartner für die Medien: Ansprechpartner für Investor Relations:
Kevin Komiega
, Commvault
, 978-834-6898
, kkomiega@commvault.com
Michael J. Melnyk, CFA
Commvault
732-870-4581
mmelnyk@commvault.com

Während in den Vorstandsetagen die Alarmglocken immer lauter läuten, fehlt es oft noch deutlich an Engagement der Führungsetage bei der Cyber-Vorbereitung

TINTON FALLS, NJ – 16. Oktober 2023 – Commvault, ein führender Anbieter von Lösungen für Datenschutz und Cyber-Resilienz für Hybrid-Cloud-Unternehmen, hat heute einen neuen, von Commvault in Auftrag gegebenen IDC-Bericht mit dem Titel „The Cyber-Resilient Organization: Maximum Preparedness with Bullet-Proof Recovery Survey“ veröffentlicht.

In diesem Bericht befragte IDC weltweit mehr als 500 Führungskräfte aus den Bereichen Sicherheit und IT-Betrieb, um einen aktuellen Überblick darüber zu erhalten, wie Unternehmen moderne Sicherheitsbedrohungen wahrnehmen und mit Cyberresilienz umgehen. Viele der wichtigsten Ergebnisse dieses Berichts lassen sich in drei Bereiche unterteilen: das Engagement der Führungsspitze bei Initiativen zur Cyber-Vorsorge; Ängste vor Datenverlust und anfälligen Workloads; sowie der Bedarf an Automatisierung.

Cyber-Resilienz beginnt in der Führungsetage – oder etwa nicht?

Die Untersuchung zeigt, dass Führungskräfte der obersten Ebene bzw. Leiter der Fachbereiche in vielen Fällen nur minimal in die Cyber-Vorbereitungsinitiativen ihres Unternehmens eingebunden sind – nur ein Drittel (33 %) der CEOs oder Geschäftsführer und weniger als ein Viertel (21 %) der übrigen Führungskräfte der obersten Ebene sind stark involviert. Der Untersuchung zufolge ist die Mehrheit (52 %) der Führungskräfte der obersten Ebene nicht in die Cyber-Maßnahmen ihres Unternehmens eingebunden.

Neben dem mangelnden Engagement der Führungskräfte herrscht häufig auch Unklarheit zwischen ITOps- und SecOps-Teams darüber, wer welche Aufgaben im Bereich der Cyber-Vorbereitung übernimmt. Nur 30 % der SecOps-Teams verstehen die Rollen und Verantwortlichkeiten der ITOps-Teams bei der Cyber-Vorbereitung und -Reaktion vollständig, und ebenso verstehen nur 29 % der ITOps-Teams vollständig, was in den Zuständigkeitsbereich von SecOps fällt.

Laut IDC müssen Führungskräfte eine Schlüsselrolle dabei spielen, sicherzustellen, dass Unternehmen der Cyber-Vorsorge Priorität einräumen. Zudem müssen Unternehmen eine vollständige Abstimmung zwischen ITOps- und SecOps-Teams gewährleisten, da ein Versäumnis diesbezüglich Unternehmen anfälliger für erfolgreiche Angriffe oder langwierige Recovery-Prozesse machen kann.  

Datenverlust ist ein großes Problem, und manche Workloads sind anfälliger als andere 

61 % der Befragten glauben, dass es aufgrund immer raffinierterer Angriffe „wahrscheinlich“ bis „sehr wahrscheinlich“ ist, dass es in den nächsten 12 Monaten zu Datenverlusten kommen wird. Von den Befragten wurden lokale Workloads als anfälliger eingeschätzt als Cloud-Workloads. Auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 5 für „sehr anfällig“ steht, bewerteten die Befragten lokale Datenspeicher mit 2,8 und physische Workloads mit 2,77 – höher als bei Cloud-Workloads (2,67).

Datenexfiltration bleibt die bevorzugte Taktik, und manuelle Erkennungsprozesse reichen nicht aus

Die Untersuchung zeigt zudem, dass Angriffe durch Datenexfiltration – bei denen Malware oder ein böswilliger Akteur eine unbefugte Datenübertragung durchführt – fast 50 % häufiger vorkommen als Verschlüsselungsangriffe, bei denen Hacker darauf abzielen, verschlüsselte Daten zu entschlüsseln. Die Befragten stuften Phishing als die besorgniserregendste Bedrohung ein, da die meisten Ransomware-Angriffe mit einem erfolgreichen Angriff auf Benutzerzugangsdaten beginnen.

Da Cyberangreifer zudem immer raffiniertere Taktiken anwenden, führt das Verlassen auf manuelle Erkennungs- und Meldeprozesse sehr wahrscheinlich dazu, dass Anomalien übersehen und Angriffe erfolgreich durchgeführt werden. Eine mögliche Lösung – Automatisierung – könnte zu einer schnelleren Erkennung führen und so die Auswirkungen eines Einbruchs mindern. Die meisten Unternehmen (57 %) verfügen jedoch nur über eine begrenzte Automatisierung bei Schlüsselfunktionen, was das Risiko erhöht, eine Bedrohung zu übersehen, bevor sie eintritt; nur 22 % geben an, vollständig automatisiert zu sein. 

„Cyberangreifer ruhen nie und entdecken ständig neue Wege, Schwachstellen auszunutzen. Eine wirklich effektive Strategie zur Cyber-Resilienz muss über bloßes Backup and Recovery hinausgehen. Es ist entscheidend, dass Unternehmen einen neuen Ansatz verfolgen, der Prävention, Schadensbegrenzung und Recovery umfasst“, sagte Phil Goodwin, Research Vice President der Infrastructure Systems, Platforms and Technologies Group bei IDC. „Ob vor Ort, in der Cloud oder in einer hybriden Umgebung – sie müssen mehrere Verteidigungsebenen integrieren. Da KI mittlerweile sowohl als Verteidigungs- als auch als Angriffsinstrument dient, ist die Dringlichkeit einer umfassenden Cyber-Resilienz deutlicher denn je.“

„Es reicht nicht mehr aus, nur auf Cyberbedrohungen zu reagieren. Die Führungsetage muss sicherstellen, dass die Teams proaktiver Verteidigung, Echtzeit-Bedrohungsinformationen und einem robusten Risk-Management Priorität einräumen, um den Weg für echte Cyber-Resilienz zu ebnen“, sagte Javier Dominguez, CISO bei Commvault. „Zudem ist es entscheidend, dass SecOps- und ITOps-Teams eng zusammenarbeiten, um ihre Sicherheitslage ganzheitlich und durchgängig zu betrachten. Bei Commvault ist Resilienz kein nachträglicher Einfall – sie ist der Grundstein.“  

Die vollständigen Umfrageergebnisse finden Sie unter commvault.com/gc/idc-whitepaper-the-cyber-resilient-organization.

Methodik

Commvault wollte herausfinden, wie Unternehmen das Thema Cyber-Resilienz angehen, welche Lücken bei Cyber-Reaktionen häufig auftreten und welche Best Practices von erfahrenen IT-Fachleuten beschrieben werden. Um diese Untersuchung zu ermöglichen, beauftragte Commvault IDC mit der Durchführung einer unabhängigen Studie zur Erarbeitung von Antworten auf diese wichtigen Fragen.

Die von IDC angewandte Forschungsmethodik war so umfassend wie möglich und umfasste alle drei primären Forschungsmethoden: eine Fokusgruppe mit acht IT-Führungskräften großer US-Unternehmen (darunter mehrere multinationale Konzerne) mit den Titeln CIO, CTO und CISO; individuelle Tiefeninterviews mit weiteren CIOs; sowie eine weltweite Umfrage unter erfahrenen IT- und Sicherheitsexperten mit einer Stichprobengröße von n = 513.

Über Commvault

Commvault (NASDAQ: CVLT) ist ein weltweit führender Anbieter von Cloud-Datensicherheit. Unsere branchenführende Plattform definiert die nächste Generation der Datensicherung neu – als einzige Lösung mit umfassender Datensicherung, proaktiver Datenverteidigung, fortschrittlichem Ransomware-Schutz und einer zentralen Übersicht über alle Ihre Daten. Damit können Sie Ihre Daten, Anwendungen und Produktions-Workloads sichern, verteidigen und wiederherstellen – vor Ort, in der Cloud, über SaaS oder verteilt über Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen. Das Ergebnis sind frühzeitige Warnungen vor Angriffen, aktive Abwehrmaßnahmen zur Minderung der Auswirkungen von Eindringversuchen sowie eine schnelle und präzise Recovery-Prozedur für Ihre Daten. Einfach ausgedrückt: Commvault steht für geschützte Daten. Seit über 25 Jahren vertrauen mehr als 100.000 Unternehmen auf Commvault, um ihre Daten zu schützen und für das Geschäftswachstum bereit zu halten. Erfahren Sie mehr unter www.commvault.com oder folgen Sie uns unter @Commvault.

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