Skip to content
Clumio

Hinzufügen von Ransomware-Schutz zu Ihrem Amazon Cloud Backup

Unternehmen aller Art und Größe sind in der heutigen Cybersicherheitslandschaft zunehmend dem Risiko von Ransomware-Angriffen ausgesetzt.


Diese Angriffe können dazu genutzt werden, den Zugriff auf wichtige Geschäftsdaten zu blockieren oder diese sogar direkt zu stehlen. Dazu gehören häufig sowohl Sicherungs- als auch Wiederherstellungsdaten, die beispielsweise in einem Amazon Cloud Backup (AWS Backup) gespeichert sind. Die Täter verschlüsseln die Daten anschließend und halten sie dem Unternehmen so lange vor, bis dieses ein Lösegeld zahlt, oder drohen damit, die Daten vollständig zu löschen, sollte das Unternehmen sich weigern, ihren Forderungen nachzukommen.

Ransomware-Angriffe können innerhalb eines Unternehmens Chaos verursachen – durch Betriebsunterbrechungen, den Verlust von Daten, die für wesentliche Geschäftsabläufe entscheidend sind, die Offenlegung vertraulicher Kundendaten und den Verlust der öffentlichen Glaubwürdigkeit. Und das Problem verschärft sich zunehmend.

Nach Angaben des US-amerikanischen Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) wird die Zahl der Ransomware-Angriffe im Jahr 2021 die Zahl der Angriffe im Jahr 2020 bei weitem übersteigen. Auch die Kosten dieser Angriffe steigen – die durchschnittlichen Kosten der gemeldeten Ransomware-Transaktionen beliefen sich im Jahr 2021 auf 102,3 Millionen US-Dollar pro Monat.

Vielleicht fragen Sie sich, welche Rolle Cloud-Backups und Snapshots dabei spielen. Kann man die gestohlenen Daten im Falle eines Angriffs nicht einfach aus einem Backup oder Snapshot wiederherstellen? Im Idealfall ja. Allerdings haben Ransomware-Angreifer es auch auf die Datensicherungen eines Unternehmens abgesehen. Deshalb ist es entscheidend, diese Backups zu schützen, um die Zahlung exorbitanter Lösegeldforderungen zu vermeiden und gleichzeitig die Geschäftskontinuität sowie eine schnelle Recovery zu gewährleisten.

Sicherheitslücken bei Amazon Cloud Backup

​​Obwohl sich Cloud-Backup-Snapshots hervorragend für die Recovery des Betriebs eignen, bieten sie keinen vollständigen Schutz vor Bedrohungen wie Ransomware. Bei Verwendung in der Standardkonfiguration weisen AWS-Backups folgende Schwachstellen auf:

  • Kein Air-Gap-Schutz – AWS-Snapshots werden standardmäßig im selben Konto erstellt wie die primären Datenquellen. In diesem Szenario sind die Snapshots ebenfalls kompromittiert, wenn das primäre Konto kompromittiert wird. Und wenn die Snapshots kompromittiert sind, gibt es keine Möglichkeit, Daten wiederherzustellen, die von Dritten gelöscht oder verschlüsselt wurden.
  • Backups sind nicht automatisch unveränderlich – AWS allein macht Snapshots nicht unveränderlich, und veränderbare Backups können bearbeitet oder in manchen Fällen sogar versehentlich gelöscht werden.
  • Langsame Recovery – Die mangelnde Flexibilität bei der Datenwiederherstellung bei AWS beeinträchtigt die Recovery-Geschwindigkeit und kann im Falle eines Angriffs, der eine Datenwiederherstellung erforderlich macht, zu Störungen der Geschäftskontinuität führen.
  • Mögliche Skriptfehler – Um Snapshots auf alle Konten innerhalb von AWS zu replizieren, sind komplexe, manuell erstellte Skripte erforderlich. Dies ist offensichtlich zeitaufwendig und anfällig für menschliche Fehler, wodurch die Snapshots im Falle eines Angriffs ungeschützt bleiben können.

So schützen Sie AWS-Backups vor Ransomware

Die potenziellen Schwachstellen von AWS-Backups können dazu führen, dass Ihre Datenkopien dem Risiko durch böswillige Akteure ausgesetzt sind. Zwar bietet AWS einige native Tools und Lösungen zur Sicherung von Backups an, doch deren Nutzung kann umständlich sein, und sie bieten zudem keinen vollständigen Schutz.

Hier sind einige wichtige Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, um Ihre wertvollen Daten und Backups vor Ransomware und anderen Angriffen zu schützen:

  • Air-Gapping – Sicherungskopien sollten durch Air-Gapping isoliert und außerhalb des Hauptkontos sowie der Region des Kunden gespeichert werden. Im Falle eines Angriffs verhindert dies, dass Hacker und böswillige Akteure sowohl die Sicherungskopien als auch die Arbeitsdaten beschädigen oder löschen können.
  • Unveränderliche Sicherungskopien – Sicherungskopien von Daten sollten unveränderlich gemacht werden (d. h., sie dürfen weder geändert noch gelöscht werden), wodurch die Daten in einem Format erhalten bleiben, das jegliche Änderung verhindert.
  • Verschlüsselung gespeicherter und übertragener Daten – Sowohl gespeicherte als auch übertragene Daten sollten verschlüsselt werden, idealerweise mit den eigenen Verschlüsselungsschlüsseln des Benutzers, und auf Plattformebene durch erstklassige Sicherheitsfunktionen geschützt werden, die den Anforderungen von Zertifizierungen wie ISO 27001, SOC II Typ 1, SOC II Typ 2 und PCI DSS entsprechen.
  • Testen Sie regelmäßig Ihre Fähigkeiten zur Datenwiederherstellung – Im Falle eines Angriffs oder einer Störung Ihrer Daten und Arbeitslasten ist es unerlässlich, dass Sie wissen, dass Sie Daten schnell wiederherstellen und die Geschäftskontinuität gewährleisten können. Unternehmen sollten regelmäßig testen, ob sie Daten aus ihren Backups wiederherstellen können.

(Sind Ihre Daten vollständig vor Ransomware geschützt? Klicken Sie hier, um unsere umfassende Ransomware-Checkliste anzuzeigen.)

Schützen Sie Ihr AWS-Backup mit Clumio in nur wenigen Minuten vor Ransomware

Die innovative, branchenführende Plattform von Clumio wurde in der Cloud entwickelt, um die Cloud zu schützen.

Mit Clumio werden Ihre AWS-Backups sofort durch einen „Air-Gap“ geschützt, wodurch Ihre wertvollen Backup-Daten „außerhalb des Standorts“ und außerhalb von Produktionsumgebungen sowie anderen Konten gespeichert werden.

Die Daten werden zudem mit einem Verschlüsselungsschlüssel Ihrer Wahl verschlüsselt, bevor sie eines Ihrer Cloud-Konten verlassen. Integrierte Integritätsprüfungen, vollständige Unveränderlichkeit Ihrer Sicherungsdateien und Test-Recoverys sind über die intuitive Benutzeroberfläche mit nur wenigen Klicks möglich.

Weitere Beiträge zum Thema


Thumbnail_Blog-Clumio-Fedramp-2026

Clumio treibt cloudnative Cyber-Resilienz mit FedRAMP®-Meilenstein voran

Lesen Sie mehr über „Clumio fördert cloud-native Cyber-Resilienz mit FedRAMP®-Meilenstein“
Thumbnail_Blog_Ready-or-Not-Ep5-Data

Daten: Wenn viel zu viel nie genug ist

Lesen Sie mehr über „Daten: Wenn viel zu viel nie genug ist“
Thumbnail_Blog_Ransomware-Trends-2025-1

Warum moderne Cyberrisiken eine umfassende Cyberresilienz erfordern

Lesen Sie mehr über „Warum moderne Cyberrisiken eine umfassende Cyber-Resilienz erfordern“