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Cyber-Resilienz und Datensicherheit

Können Sie nachweisen, dass Ihre Daten wiederherstellbar sind? Erkennung von Anomalien und Bedrohungen für die Backup-Sicherheit

Die Integration von Erkennungsmechanismen in Abläufe von Backup and Recovery kann Unternehmen dabei helfen, fehlerfreie Daten zu validieren, das Risiko einer erneuten Infektion zu verringern und Daten zuverlässig zu Recovery zu bringen.


Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Cyberangriffe zielen zunehmend sowohl auf Produktions- als auch auf Backup-Umgebungen ab, weshalb eine saubere und überprüfbare Wiederherstellung unerlässlich ist.
  • Die integrierte Erkennung von Anomalien und Bedrohungen stärkt die Cyber-Resilienz, indem sie kompromittierte Daten identifiziert, vertrauenswürdige Wiederherstellungspunkte überprüft und die Wiederherstellung beschleunigt.
  • Wenn Funktionen zur Erkennung von Anomalien und Bedrohungen in Datenschutz-Workflows integriert werden, können sie dazu beitragen, die erforderlichen Nachweise zu liefern, um eine schnelle, sichere und zuverlässige Wiederherstellung zu gewährleisten.

Warum Cyber-Resilienz von einer integrierten Erkennung von Anomalien und Bedrohungen abhängt

Die Anomalieerkennung identifiziert ungewöhnliches Verhalten in Backup-Daten, das auf eine Kompromittierung hindeuten kann. Die Bedrohungserkennung identifiziert bekannte böswillige Aktivitäten mithilfe von Signaturen, heuristischer Analyse und Scan-Techniken. Zusammen tragen sie dazu bei, Wiederherstellungspunkte zu validieren und eine saubere Datenwiederherstellung zu ermöglichen. Jahrelang konzentrierten sich Sicherheitsverantwortliche darauf, Sicherheitsverletzungen zu verhindern. In der heutigen Zeit, die von anhaltenden Angriffen und KI-gesteuerten Bedrohungen geprägt ist, gehen Unternehmen zunehmend davon aus, dass ihre Systeme kompromittiert werden, und entwickeln Systeme, die Störungen standhalten und sich im Falle eines Vorfalls sicher wiederherstellen lassen.

Moderne Angreifer verbergen ihre Anwesenheit nicht immer – sie geben sie preis, wenn es ihrem Ziel dient. Angreifer versuchen, sich unbemerkt in Umgebungen einzuschleusen, Systeme über einen längeren Zeitraum zu beobachten und sich innerhalb kritischer Infrastrukturen zu positionieren. Der Moment, in dem ein Angriff sichtbar wird, ist selten der Moment, in dem er beginnt; es ist der Moment, in dem der Angreifer beschließt, zu handeln.

Bis dahin könnten kompromittierte Daten bereits in die Sicherungskopien gelangt sein. Eine integrierte Erkennung von Anomalien und Bedrohungen kann Unternehmen dabei helfen, kompromittierte Sicherungsdaten zu identifizieren, einwandfreie Wiederherstellungspunkte zu validieren und die Wiederherstellung nach einem Cyberangriff zu unterstützen. Für Sicherheits- und IT-Teams besteht die Herausforderung nicht mehr nur darin, einen Angriff zu erkennen, sondern die möglichen Auswirkungen eines Angreifers vorherzusagen und zu bewältigen. Die Lösung liegt darin, zu verstehen, was betroffen war, was weiterhin vertrauenswürdig ist und wie sich das Unternehmen sicher erholen kann, ohne dass es zu einer Verschärfung der Betriebsstörungen kommt.

Aus diesem Grund profitiert die Cyber-Resilienz in hohem Maße von einer integrierten Erkennung von Anomalien und Bedrohungen. Wenn Erkennungsfunktionen in die Arbeitsabläufe für Datensicherung und -wiederherstellung eingebettet sind, tragen sie dazu bei, die gemeinsamen Erkenntnisse bereitzustellen, die Teams benötigen, um kompromittierte Daten zu identifizieren, vertrauenswürdige Wiederherstellungspunkte zu validieren und Reaktionsentscheidungen auf der Grundlage von Fakten statt auf Vermutungen zu treffen. Dieser Ansatz steht im Einklang mit dem sich entwickelnden ResOps™-Betriebsmodell, bei dem Sicherheits-, IT- und Wiederherstellungsteams auf der Grundlage gemeinsamer Transparenz und validierter Wiederherstellungspfade zusammenarbeiten, um gemeinsam auf Vorfälle zu reagieren.

Die neue Realität: Für eine Wiederherstellung braucht es Beweise, keine Vermutungen

Herkömmliche Tools zur Erkennung von Bedrohungen konzentrieren sich darauf, Bedrohungen am Netzwerkrand zu erkennen. Sobald Angreifer jedoch erst einmal im System sind, kann der Überblick verloren gehen, und es wird zu einer Herausforderung, festzustellen, welche Systeme und Daten betroffen sind. Zudem zielen Angreifer zunehmend gezielt auf Backup-Umgebungen ab, um die Recovery zu untergraben. Und sobald Unternehmen nicht mehr sicher nachweisen können, dass Backups unversehrt geblieben sind, ist Misstrauen unvermeidlich. Die Folge ist Unsicherheit. Schnell wiederherstellen und eine erneute Infektion riskieren? Oder die Recovery verzögern, während untersucht wird, welche Kopien noch vertrauenswürdig sind? IT-Teams sind gezwungen, zu raten, welche Daten sicher sind, während sich die Ausfallzeiten häufen. Durch die direkte Integration intelligenter Funktionen in Datenschutz-Workflows trägt die Erkennung von Anomalien und Bedrohungen dazu bei, die Recovery von einem reaktiven Rätselraten in einen disziplinierten, faktenbasierten Prozess zu verwandeln. Diese Funktionen können Unternehmen dabei helfen, manipulierte Kopien zu identifizieren, die Datenintegrität zu überprüfen und die aktuellsten, nicht kompromittierten Wiederherstellungspunkte zusammenzustellen – wodurch Sie die Cyber-Wiederherstellung beschleunigen und die Auswirkungen auf den Betrieb minimieren können.

Anomalieerkennung: Ihr Frühwarnsignal für das Unbekannte

Die Anomalieerkennung fungiert als Wächter, der die Integrität Ihrer geschützten Daten bewahrt. Sie legt eine Basislinie für normales Verhalten fest – Dateigrößen, Wachstumsmuster, Änderungen bei der Deduplizierung, Zugriffsversuche – und alarmiert Teams, wenn etwas von dieser Norm abweicht. Diese Abweichungen können Anzeichen für heimliche Manipulationen aufdecken, lange bevor Malware-Signaturen dies tun. In einer Zeit neuartiger und polymorpher Bedrohungen bietet die Anomalieerkennung das, was statische Tools nicht leisten können: Einblick in das Unerwartete.

Bedrohungserkennung: Gezielte Abwehr gegen bekannte böswillige Aktivitäten

Während Anomalien auf Unregelmäßigkeiten hinweisen, deckt die Bedrohungserkennung böswillige Aktivitäten auf. Durch die direkte Überprüfung geschützter Daten auf Ransomware, Malware-Signaturen, Verschlüsselungsmuster und benutzerdefinierte Indikatoren für Kompromittierung (IoCs) trägt die Bedrohungserkennung dazu bei, sicherzustellen, dass die von Ihnen geschützten Daten nicht bereits kompromittiert sind.

Warum ein kombinierter Ansatz wichtig ist

Weder die Erkennung von Anomalien noch die Erkennung von Bedrohungen allein liefert ein vollständiges Bild. Zusammen bilden sie eine mehrschichtige Verteidigungsstrategie: Die Erkennung von Anomalien kann verdächtige Signale aufzeigen, während die Erkennung von Bedrohungen tiefer in die Materie eindringt, um böswillige Absichten zu überprüfen. Diese Kombination hilft Unternehmen dabei, harmlose Anomalien von tatsächlichen Sicherheitsverletzungen zu unterscheiden und zuverlässige, validierte Daten für eine schnelle Wiederherstellung bereitzuhalten.

Mit Commvault Cloud die Herausforderungen von heute meistern

Angreifer nehmen zunehmend Backup-Umgebungen ins Visier, und in Backup-Daten versteckte Malware kann das Risiko einer erneuten Infektion während der Wiederherstellung erhöhen. Unternehmen benötigen eine datengestützte Validierung, um eine saubere Wiederherstellung mit absoluter Sicherheit zu gewährleisten.

Commvault Cloud löst dieses Problem, indem es Datensicherungsabläufe mit Anomalieerkennung, Bedrohungsinformationen, KI-gestützten Analysen und isolierten, sauberen Instanzen kombiniert. Durch die Einbeziehung von Erkenntnissen zu Anomalien und Bedrohungen vor, während und nach dem Backup-Vorgang kann Commvault Unternehmen dabei unterstützen, Daten schneller, sauberer und sicherer wiederherzustellen. Lesen Sie das vollständige Whitepaper „Können Sie sofort nachweisen, dass Sie zahlungsfähig sind?“, um weitere Informationen zu erhalten.

FAQs

F: Was versteht man unter Anomalieerkennung im Datenschutz?

A: Die Anomalieerkennung identifiziert ungewöhnliche Verhaltensweisen – wie unerwartete Änderungen der Backup-Größe oder ungewöhnliche Dateiaktivitäten –, die auf Manipulationen, Ransomware oder neue Bedrohungen für geschützte Daten hindeuten können.

F: Warum benötigen CISOs eine Bedrohungserkennung in ihren Backup-Workflows?

A: Backup-Umgebungen sind mittlerweile ein bevorzugtes Ziel für Angreifer. Die Erkennung von Bedrohungen trägt dazu bei, dass Unternehmen keine kompromittierten Daten speichern oder wiederherstellen, was das Risiko einer erneuten Infektion verringert und die Chancen auf eine saubere Wiederherstellung erhöht.

F: Wie trägt Commvault zu einer sauberen Datenwiederherstellung bei?

A: Commvault nutzt KI-gestützte Bedrohungsscans, Verschlüsselungserkennung, benutzerdefinierten IoC-Abgleich und Cyber-Täuschung, um die Integrität der Backups zu überprüfen und die aktuellsten, nicht kompromittierten Daten für eine schnelle Wiederherstellung zusammenzustellen.

F: Warum sollten Anomalie- und Bedrohungserkennung kombiniert werden?

A: Anomalien decken Unbekanntes auf; die Bedrohungserkennung bestätigt das Bekannte. Zusammen bieten sie einen umfassenden Überblick über verdächtige Aktivitäten und ermöglichen so eine schnellere Untersuchung sowie eine sicherere Datenwiederherstellung.

Pauline List ist Produktmarketing-Managerin bei Commvault

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