Daten sind überall, ebenso wie Cyberbedrohungen. Eine wirklich proaktive Verteidigung bedeutet, herkömmliche Ansätze zum Datenschutz zu überdenken und über die bloße Recovery nach einem Vorfall hinauszugehen. Datenschutz sollte (und muss) bereits beginnen, bevor Daten kompromittiert werden – mit umfassenden Funktionen, die Bedrohungen vorhersehen, erkennen und darauf reagieren können, noch bevor Recovery erforderlich wird.
Wissenswertes:
- Die Teams kommen nicht hinterher: Über die Hälfte der Unternehmen untersucht täglich nur zwischen 1 und 10 Warnmeldungen.
- Angriffe bleiben unbemerkt: Im Durchschnitt dauert es 227 Tage, bis Sicherheitsteams eine Datenpanne erkennen und eindämmen können.
- Sicherheit und IT teilen sich die Last: 80 % der Befragten gaben an, dass ihre Cybersicherheits- und IT-Teams gemeinsam für den Datenschutz verantwortlich sind.
Threatwise™ von Commvault verbessert den Datenschutz durch einen einzigartigen Ransomware-Schutz mit Frühwarnfunktion, der Zero-Day-Angriffe sowie komplexe und unbekannte Bedrohungen aufdeckt, bevor sie Auswirkungen auf die Daten haben.
Mithilfe patentierter Cyber-Deception-Technologie bietet es fortschrittliche Erkennungsmaßnahmen zum intelligenten Schutz von Daten, indem es versteckte Cyberbedrohungen in der Produktionsumgebung identifiziert. Dank integrierter fortschrittlicher Automatisierung ergänzt Threatwise™ nahtlos Datensicherungsstrategien, verbindet IT- und Sicherheitsteams und entlastet Administratoren und Benutzer.
Automatisierte Köder
Um Unternehmensdaten und -systeme vor böswilligen Absichten und Aktivitäten zu schützen, verteilt Threatwise™ „Tripwires“ über lokale, Multi-Cloud- und SaaS-Instanzen. Vorgefertigte, vorkonfigurierte Köder oder Bedrohungssensoren, die echte Netzwerkressourcen (wie kritische Workloads, IT-/OT-Ressourcen usw.) nachbilden, decken Angriffsflächen schnell ab und erkennen Bedrohungen auf dem Weg zu Ihren Daten. Dazu gehören die entscheidenden Phasen der Aufklärung, Erkennung und lateralen Bewegung – kritische Momente, in denen die Erkennung einen wesentlichen Einfluss auf die Eindämmung eines Sicherheitsvorfalls hat. Bereits zu Beginn eines Angriffs können die für den Datenschutz Verantwortlichen böswillige Aktivitäten vorhersehen, die sich durch Umgebungen bewegen und auf Daten abzielen. Threatwise kann sogar die Backup-Infrastruktur selbst abdecken und diese Umgebungen vor Bedrohungen verbergen, die direkt darauf abzielen, Backup- und Recovery-Programme außer Gefecht zu setzen. Diese vorkonfigurierten Lockvögel enthalten integrierte Empfehlungen, die den Konfigurationsprozess automatisieren und Empfehlungen sowie Vorlagen für Benutzereinstellungen bieten. Dadurch entfällt jegliches Fachwissen, das Administratoren für die Einrichtung von Lockvögeln benötigen, und es werden hochrealistische Scheinkomponenten bereitgestellt, die auf Knopfdruck wie echte Ressourcen aussehen (und sich auch so verhalten).
Automatische Konfiguration
Im Gegensatz zur Honeypot-Technologie nutzt Threatwise™ eine schlanke und hoch skalierbare Architektur. Dies ermöglicht es Anwendern, Umgebungen schnell mit Hunderten oder Tausenden von gefälschten Assets zu überziehen, um Datenbestände rasch abzusichern, Daten zu verschleiern und die Versuche böswilliger Akteure zu vereiteln. Doch woher weiß ich, welche vorkonfigurierten Köder ich für meine individuelle Umgebung verwenden soll? Der Threatwise™ Advisor verknüpft Backup-Umgebungen und Köder auf intelligente Weise, um die kognitive Belastung für Anwender zu reduzieren. Durch die Auswertung der Daten, die aktiv in den Commvault-Backup-Umgebungen geschützt werden, empfiehlt der Threatwise™ Advisor auf logischer Basis Ködertypen (und deren Platzierung), um kritische Workloads zusätzlich zu schützen. Indem die Zusammenhänge zwischen Backups und Cyber-Täuschung hergestellt werden, können Anwender Köder intelligent in die bestehenden Umgebungen integrieren – ganz ohne Fachwissen im Bereich Täuschung oder Sicherheit –, um die Früherkennung von Bedrohungen zu optimieren und Angreifer auf eine falsche Fährte zu locken, weg von ihren Zielen (Ihren Daten).
Automatisierte Warnmeldungen
Bei Cybervorfällen müssen IT-Teams nahtlos mit ihren Kollegen aus dem Sicherheitsbereich zusammenarbeiten. Jede Minute zählt, und Transparenz, Telemetrie sowie Koordination sind für eine angemessene und effektive Reaktion von entscheidender Bedeutung. Durch die nahtlose Integration in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen leitet Threatwise™ dringende Ereignisdaten automatisch und ohne menschliches Eingreifen an wichtige Beteiligte und Sicherheitsteams weiter. Und da Köder nur für Angreifer sichtbar sind, sind die Benachrichtigungen klar und präzise, wodurch Fehlalarme vermieden werden. Diese Automatisierung erweitert die Fähigkeiten von Commvault zur Erkennung von Bedrohungen, indem sie Silos beseitigt und die Daten selbst priorisiert. So werden IT- und Sicherheitsteams miteinander vernetzt, um Abläufe reibungslos und ohne zusätzlichen Aufwand zu optimieren. Dies ermöglicht es Unternehmen jeder Größe, latente Bedrohungen früher zu erkennen und schneller zu reagieren. Das Ergebnis? Verbesserte Transparenz und schnellere Reaktionen, um Auswirkungen zu minimieren und Verluste zu begrenzen – für weniger Risiken, weniger Recoverys und weniger Ausfallzeiten.
Weitere Informationen zu Threatwise und unseren neuen Advisor-Funktionen finden Sie auf der folgenden Seite oder in diesem On-Demand-Webinar zum Thema „Threatwise: Frühwarnung, Datenschutz und deren Rolle bei der Cyber-Reaktion“.
Referenzen
1. WatchTower, „SIEMs sind großartig, aber auch eine Plage“, 2022. – 2. IBM und Ponemon Institute, „Kosten einer Datenpanne 2022“, Juli 2022. – 3. TechTarget Inc., „Von Commvault in Auftrag gegebene ESG-Studie“, September 2022