Die wichtigsten Erkenntnisse
- Synthetic Recovery™ automatisiert die Suche nach einem fehlerfreien Wiederherstellungspunkt und stellt nur die neuesten, unbeschädigten Versionen zusammen, sodass eine fehlerfreie und schnelle Wiederherstellung Ihrer gesamten Backups möglich ist.
- Durch das Ausschließen verschlüsselter oder bösartiger Dateien vor Beginn der Wiederherstellung wird eine erneute Infektion verhindert und unnötige Rollbacks minimiert.
- KI-gestützte, mehrmotorige Bedrohungserkennung (Verhaltensanalyse, Signaturen, maschinelles Lernen, Heuristik, YARA/Hash und Signale von Partnern) ermöglicht die präzise Identifizierung intakter Daten.
- Dieser Ansatz wandelt die Wiederherstellung von einer reaktiven Triage in eine strategische, automatisierte Resilienzfunktion innerhalb der Commvault Cloud Platform um.
Wenn Cyberangriffe zuschlagen, ist das Vertrauen in die Wiederherstellung entscheidend. Die Fähigkeit, den Betrieb schnell wiederherzustellen – und zu wissen, dass die wiederhergestellten Daten sicher sind – unterscheidet widerstandsfähige von anfälligen Unternehmen.
Mit dem exklusiven Synthetic Recovery™ kündigte Commvault eine bahnbrechende Innovation als Teil der Commvault Cloud Platform an. Ermöglicht durch KI und die branchenführende Multi-Engine-Bedrohungserkennung von Commvault, Threat Scan, hilft Synthetic Recovery Unternehmen dabei, eines der schwierigsten Ziele im Bereich der Cyber-Resilienz zu erreichen: eine saubere, schnelle und vollständige Wiederherstellung.
Die Vertrauenslücke bei der Cyber-Recovery
Selbst die am besten geschützten Umgebungen können versteckte Bedrohungen bergen. Ransomware und andere Malware können tagelang oder wochenlang inaktiv bleiben, bevor sie aktiv werden und Systeme und sogar Backups kompromittieren. In solchen Fällen können herkömmliche Wiederherstellungsansätze – manuelle Scans, isolierte Wiederherstellungsumgebungen und Wiederherstellungen nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ – wertvolle Zeit verschwenden, unnötige Daten-Rollbacks verursachen und das Risiko bergen, dass Malware erneut in Produktionssysteme eingeschleust wird.
Hier kommt „Synthetic Recovery“ ins Spiel, das entwickelt wurde, um diese Vertrauenslücke bei der Cyber-Wiederherstellung zu schließen.
Saubere Daten, schnell: Die Leistungsfähigkeit der synthetischen Wiederherstellung
Synthetic Recovery automatisiert den Prozess der Cleanpoint™-Identifizierung, -Zusammenstellung und -Wiederherstellung ausschließlich der neuesten, unbeschädigten Dateiversionen über den gesamten Backup-Bestand hinweg. Durch die Nutzung KI-gestützter Erkenntnisse aus mehreren Backups kann Commvault einen kuratierten Wiederherstellungspunkt zusammenstellen, der dabei helfen kann:
- Beschleunigen Sie die Wiederherstellung durch automatisierte Bereinigung der Datenzusammenstellung und reduzieren Sie Ausfallzeiten von Stunden auf Minuten.
- Verhindern Sie eine erneute Infektion, indem Sie verschlüsselte oder schädliche Dateien vor Beginn der Wiederherstellung ausschließen.
- Minimieren Sie Rollbacks, indem Sie die aktuellsten, validierten Dateiversionen mit korrekten Daten aufbewahren.
- Vereinfachen Sie die Wiederherstellung über Workloads, Clouds und Speicherumgebungen hinweg.
Das Ergebnis? Schnellere Wiederherstellungen, sauberere Ergebnisse und einheitliche Abläufe, die die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens von innen heraus stärken.

KI-Präzision im Einsatz
Synthetic Recovery basiert auf der KI-gestützten Multi-Engine-Bedrohungserkennung und -reaktion von Commvault – einem System, das Verhaltensanalysen, statische Signaturen, maschinelles Lernen, heuristische Erkennung, YARA-Regeln und Hash-Scans sowie Signale von Sicherheitspartnern kombiniert, um sowohl bekannte als auch Zero-Day-Bedrohungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit zu erkennen.
Diese intelligente Automatisierung hilft Commvault-Kunden dabei, sicherzustellen, dass jede Wiederherstellung validiert, sauber und sicher ist – und stellt nicht nur Ihre Daten wieder her, sondern auch Ihr Vertrauen in diese.
Einheitliche Ausfallsicherheit für moderne Betriebsabläufe
Für die IT- und Sicherheitsteams von heute ist „Synthetic Recovery“ mehr als nur eine Funktion – es ist ein Umdenken. Es verwandelt die Wiederherstellung von einem reaktiven Prozess in eine strategische, automatisierte Resilienzfunktion. Durch die Kombination von Cloud-Schutz, fortschrittlicher Erkennung und Identitätsresilienz in einer einzigen Plattform ermöglicht Commvault Unternehmen, schneller zu agieren, intelligenter wiederherzustellen und sicher zu arbeiten – selbst angesichts unerwarteter Ereignisse.
FAQs
F: Was ist „Synthetic Recovery“?
A: „Synthetic Recovery™“ ist eine neue Commvault-Funktion im Rahmen des „Threat Scan“-Angebots, die eine saubere und überprüfbare Datenwiederherstellung nach einem Cyberangriff automatisiert. Sie identifiziert und stellt die neuesten, unbeschädigten Dateiversionen aus gesamten Backup-Beständen über mehrere virtuelle Maschinen und Dateien hinweg zusammen und erstellt so einen einzigen, kuratierten Wiederherstellungspunkt. Dies hilft Unternehmen, den Betrieb schneller, sauberer und mit Zuversicht wiederherzustellen und gleichzeitig das Risiko von Rollbacks und erneuten Infektionen zu minimieren.
F: Warum ist „Synthetic Recovery“ gerade jetzt so wichtig? A: Moderne Ransomware- und Malware-Bedrohungen werden immer heimlicher und ruhen oft Tage oder Wochen lang, bevor sie aktiviert werden. Während dieser Zeit können schädliche Daten unbemerkt in Backup-Sätze gelangen. In diesem Fall besteht bei herkömmlichen Recovery-Methoden das Risiko, dass infizierte Daten wiederhergestellt werden. „Synthetic Recovery“ hilft, dieses Problem zu lösen, indem es KI-gestützte Bedrohungserkennung, Cleanpoint™-Identifizierung und die automatisierte Zusammenstellung sauberer Daten kombiniert, um sicherzustellen, dass nur verifizierte, intakte Daten wieder online geschaltet werden.
F: Wie unterscheidet sich die synthetische Wiederherstellung von herkömmlichen Wiederherstellungsmethoden? A: Herkömmliche Workflows für die saubere Wiederherstellung basieren auf manuellen Schritten wie der Einrichtung isolierter Wiederherstellungsumgebungen, der manuellen Wiederherstellung von Daten für externe Scans und der Ermittlung des „zuletzt bekannten funktionierenden“ Wiederherstellungspunkts.
Synthetic Recovery macht Schluss mit diesem Rätselraten. Mithilfe der indizierten Backup-Daten von Commvault und der KI-gestützten Bedrohungserkennung identifiziert und ersetzt es automatisch kompromittierte Dateien und generiert einen Datensatz, der sofort wiederhergestellt werden kann – ohne manuelle Validierung. F: Welche Rolle spielt KI bei der synthetischen Recovery? A: Synthetic Recovery nutzt das KI-gestützte Multi-Engine-Framework von Commvault zur Erkennung und Abwehr von Bedrohungen. Dazu gehören:
- Verhaltensanalyse zur Erkennung ungewöhnlicher Dateiaktivitäten.
- Modelle des maschinellen Lernens, die Verschlüsselungs- und Ransomware-Muster erkennen.
- Statisches und signaturbasiertes Scannen nach bekannten Bedrohungen.
Eine vollständige Liste der Commvault Threat Scan-Funktionen erhalten Sie auf Anfrage in einer Demo. F: Wie trägt „Synthetic Recovery“ dazu bei, das Risiko einer erneuten Infektion zu verringern?
A: Da „Synthetic Recovery“ Dateien ausschließt, die als bösartig oder verschlüsselt identifiziert wurden, trägt es dazu bei, sicherzustellen, dass kompromittierte Daten niemals wieder in Produktionsumgebungen gelangen. Dadurch kann der Reinfektionszyklus unterbrochen werden, sodass Teams darauf vertrauen können, dass jede wiederhergestellte Datei als sicher validiert wurde – basierend auf KI-Analysen und der Multi-Engine-Bedrohungserkennung von Commvault. Pauline List ist Produktmarketing-Spezialistin bei Commvault.