Natürlich lässt sich ein Recovery-Prozess nicht ohne eine ordnungsgemäße Notfallplanung umsetzen. Indem Sie den Plan im Voraus festlegen und sicherstellen, dass Sie über die richtigen Tools verfügen, können Sie einen Recovery-Plan entwickeln, der Ihre Daten, Ihr Unternehmen und Ihre Kunden im Falle einer Katastrophe – wie beispielsweise eines Cloud-Ausfalls oder eines Cyberangriffs durch Ransomware – schützt.
Was sollten wir in unsere Notfall- und Recovery-Planung aufnehmen?
Cloud
Die Disaster Recovery beginnt damit, sorgfältig zu ermitteln, wie Sie die Daten, Anwendungen und Workloads Ihres Unternehmens sichern, damit diese bei Bedarf wiederhergestellt werden können.
Cloud-Backup-as-a-Service bietet automatische Backups, unbegrenzte Skalierbarkeit und regelmäßig aktualisierte Sicherheitsmaßnahmen und erfordert weder neue Software noch neue Hardware – damit ist diese Lösung die effektivste und effizienteste Methode, um Backups für die Recovery zu erstellen und zu speichern.
Nicht alle Cloud-Backup-Lösungen sind gleich. Stellen Sie sicher, dass Ihre Notfallwiederherstellungsplanung eine Cloud-Backup-Lösung nutzt, die Folgendes bietet:
- Backups, die außerhalb des Benutzerkontos gespeichert sind
- Granulare Wiederherstellung
- Schnelle, flexible Recovery
Ziel für die Wiederherstellungszeit
Neben der Möglichkeit, Anwendungsdaten zu sichern und wiederherzustellen, umfasst die Planung der Notfallwiederherstellung auch die Festlegung bestimmter Kennzahlen. Die erste davon ist das „Recovery Time Objective“ (RTO). Darunter versteht man den Zeitraum, den ein Unternehmen für die Wiederherstellung nach einem Ausfall als akzeptabel erachtet, wobei in der Regel angestrebt wird, dass die Wiederherstellung erfolgt, bevor die Ausfallzeit erhebliche Folgen nach sich zieht.
Nehmen wir zum Beispiel an, ein Unternehmen hat ein RTO von vier Stunden festgelegt und erlebt später einen Ausfall, der seine Infrastruktur lahmlegt. In diesem Szenario muss das Unternehmen seine Anwendungen innerhalb von vier Stunden wieder in Betrieb nehmen, da die Ausfallzeit andernfalls zu einer schwerwiegenden Unterbrechung der Geschäftskontinuität führen würde.
Recovery Point Objective (RPO)
Die zweite wichtige Kennzahl in einem Notfallwiederherstellungsplan ist das Recovery Point Objective (RPO). Dabei handelt es sich um den maximal akzeptablen Datenverlust während eines Notfalls oder einer Betriebsunterbrechung, bevor die Menge der verlorenen Daten den im Geschäftskontinuitätsplan festgelegten Höchstwert überschreitet. Einfach ausgedrückt ist dies die akzeptable Datenmenge, die verloren gehen darf, bevor interne Abläufe und Endnutzer beeinträchtigt werden – ausgedrückt als Zeitspanne.
Nehmen wir beispielsweise an, ein Unternehmen sichert seine Daten automatisch alle fünf Stunden über ein Cloud-Backup, und es kommt später zu einem Ausfall, der drei Stunden andauert. Die Dauer des Ausfalls ging nicht über den Zeitpunkt der letzten Datensicherung hinaus, sodass das Unternehmen sein RPO eingehalten hat, da es genügend Daten wiederherstellen kann, um den Betrieb ohne größere Unterbrechungen oder kritische Datenverluste wieder aufzunehmen.
Vereinfachen Sie die Planung der Notfall-Recovery mit Clumio
Die Disaster-Recovery-Fähigkeiten eines Unternehmens sind nur so gut wie die eingesetzten Tools. Die branchenführende Cloud-Backup-as-a-Service-Plattform von Clumio ermöglicht eine schnelle und effiziente Notfallwiederherstellung durch innovative Funktionen zur schnellen Wiederherstellung, die die Geschäftskontinuität im Katastrophenfall gewährleisten und unterstützen – und dabei die RTOs und RPOs einhalten. Zu diesen Features gehören:
- Schnelle Backups von AWS-Daten aus beliebigen Regionen für Ihr gesamtes Unternehmen
- Air-Gapped-Backups, die außerhalb des Hauptkontos und der Region gespeichert werden und somit einen sicheren Schutz vor Ransomware und anderen Cyberangriffen bieten
- Detaillierte und flexible Datenwiederherstellung für eine schnellere Recovery