Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die Migration von VMs zu Red Hat OpenShift Virtualization ist ein schrittweiser Prozess, der einen durchgängigen Schutz über hybride Umgebungen hinweg erfordert.
- Eine einheitliche, Kubernetes-native Plattform, die die Komplexität verringert und den Einsatz separater Tools oder Prozesse überflüssig macht.
- Zuverlässige Ausfallsicherheit – einschließlich unveränderlicher Backups und Bedrohungserkennung – ist während der Migration, wenn die Risiken am größten sind, von entscheidender Bedeutung.
- Dank flexibler Wiederherstellungsoptionen können Unternehmen schnell reagieren, falls Migrationsschritte fehlschlagen oder sich Zeitpläne verschieben.
- Die Konsolidierung der Sicherheitsmaßnahmen für VMs und Container trägt dazu bei, die Vielzahl an Tools zu reduzieren und eine einheitliche Governance zu gewährleisten.
Wenn Sie heute in einer Führungsposition im IT-Bereich tätig sind, wird Ihre Virtualisierungsstrategie wahrscheinlich gerade intensiv überprüft. Steigende Kosten, Unsicherheiten hinsichtlich der Lizenzierung und eine langfristige Bindung an einen bestimmten Anbieter veranlassen viele Unternehmen dazu, ihre Abhängigkeit von herkömmlichen Hypervisoren zu überdenken. Gleichzeitig hat sich Kubernetes zur operativen Grundlage für moderne Anwendungen entwickelt.
Diese beiden Entwicklungen laufen zusammen – und für viele Unternehmen entwickelt sich Red Hat OpenShift Virtualization zunehmend zur bevorzugten Lösung für den Betrieb virtueller Maschinen innerhalb eines Kubernetes-nativen Betriebsmodells. Dieser Wandel schreitet branchenübergreifend immer schneller voran. Da Unternehmen ihre Infrastruktur nach ihren eigenen Vorstellungen modernisieren, wird Red Hat OpenShift Virtualization zunehmend als Möglichkeit angesehen, die Plattform zu modernisieren, wenn eine Überarbeitung der Anwendungen erforderlich ist. Mit dieser Dynamik geht eine entscheidende Frage einher:
Wie lassen sich virtuelle Maschinen migrieren, ohne dass dabei der Schutz, die Ausfallsicherheit und die Wiederherstellbarkeit während des gesamten Prozesses beeinträchtigt werden? Um diese Frage zu beantworten, muss man untersuchen, wie die meisten Migrationen in Unternehmen tatsächlich ablaufen – und wo Sicherheit und Ausfallsicherheit entscheidend werden.
Migration ist ein Prozess, kein einmaliges Ereignis
Erfahrene IT-Führungskräfte wissen, dass Infrastrukturumstellungen selten auf einen Schlag erfolgen. Für Unternehmen, die sich dafür entscheiden, von Hypervisoren wie VMware auf Red Hat OpenShift Virtualization umzusteigen, erfolgt die Umstellung in der Regel schrittweise. Während dieser Zeit befinden sich die Unternehmen zwangsläufig in einer Übergangsphase:
- VMware-basierte virtuelle Maschinen unterstützen weiterhin die Kerngeschäftsprozesse.
- VMs, die nun auf Red Hat OpenShift Virtualization laufen.
- Containerisierte Anwendungen, die dieselben Red Hat OpenShift-Cluster gemeinsam nutzen.
Diese Übergangsphase bringt Komplexität und Risiken mit sich. Daten sind in Bewegung, Umgebungen verändern sich, und es können Sicherheitslücken entstehen, wenn sich die Tools und Prozesse nicht parallel zu den Workloads weiterentwickeln.
Ein zuverlässiger Schutz ist unerlässlich
Commvault bietet seit langem Lösungen für die Datensicherung und -wiederherstellung sowohl für VMware-Umgebungen als auch für Kubernetes-Workloads, die auf Red Hat OpenShift ausgeführt werden. Dasselbe Kubernetes-native, richtliniengesteuerte Schutzmodell gilt nun auch für VMs, die auf Red Hat OpenShift Virtualization ausgeführt werden. Was bei den Kunden besonders gut ankommt, ist die Kontinuität:
- Eine einzige Plattform für Schutz und Wiederherstellung.
- Richtlinienbasierte Abläufe, die einheitlich auf alle Workloads angewendet werden.
- Entwickelt, um sich nahtlos in Ihre bestehenden Tools und Prozesse einzufügen, während sich die Umgebungen weiterentwickeln.
VMs, die auf Red Hat OpenShift Virtualization ausgeführt werden, werden mithilfe derselben Workflows und Governance-Strukturen geschützt wie containerisierte Anwendungen. Dieser einheitliche Ansatz wird von Unternehmen genutzt, die auf Red Hat OpenShift standardisieren und eine einfachere, einheitlichere Methode zur Verwaltung von Daten über verschiedene Umgebungen hinweg anstreben.
Diese Funktion ist ab sofort verfügbar. Commvault Cloud unterstützt die Sicherung von Red Hat OpenShift Virtualization-Umgebungen, die auf die Long-Term-Support-Version 11.40 und die Innovation-Version 11.42 abgestimmt sind. Das bedeutet, dass Kunden diese Funktionen bereits jetzt in der Produktion einsetzen können.
Sie sollten den Schutz nicht anders verwalten müssen
Sobald die virtuellen Maschinen auf Red Hat OpenShift Virtualization migriert sind, sollten sie aus Sicherheitssicht keine besondere Behandlung erfordern. Commvault Cloud schützt virtuelle Maschinen (VMs) von Red Hat OpenShift Virtualization sowie containerisierte Anwendungen und bietet Teams so einen zentralen Überblick, eine einheitliche Durchsetzung von Richtlinien und vereinfachte Wiederherstellungsvorgänge. Virtualisierte und containerisierte Workloads werden gemeinsam verwaltet – ohne dass dabei betriebliche Silos entstehen.
Für Unternehmen, die vielfältige Anwendungsportfolios verwalten, trägt diese Handhabung von VMs innerhalb von Kubernetes dazu bei, operative Reibungsverluste zu reduzieren und gleichzeitig Kontrollmechanismen auf Unternehmensebene aufrechtzuerhalten.
Cyber-Resilienz ist entscheidend, wenn die Migration das Risiko erhöht.
Migrationsphasen stellen einen besonders anfälligen Zeitraum dar. Veränderungen führen zu Komplexität, und Komplexität erhöht das Risiko von Datenverlusten und Ransomware-Angriffen. Commvault Cloud sorgt dafür, dass die Ausfallsicherheit während dieser Phase gewahrt bleibt, und zwar durch:
- Air-Gapped- und unveränderliche Backups für Workloads unter Red Hat OpenShift Virtualization.
- Sicherungsdaten, die die Bedrohungssuche und forensische Analysen unterstützen und den Teams dabei helfen, die Wiederherstellungsbereitschaft vor der Wiederherstellung von Workloads zu überprüfen.
- Erweiterte Wiederherstellungsfunktionen, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, Betriebsunterbrechungen auf ein Minimum zu reduzieren.
Unabhängig davon, ob sich die Workloads in der Vorbereitungsphase der Migration, mitten in der Umstellung oder bereits voll im Betrieb auf Red Hat OpenShift Virtualization befinden, bleibt die Ausfallsicherheit gewährleistet.
Flexibilität bei der Wiederherstellung schafft Vertrauen
Jede Modernisierungsmaßnahme erfordert Spielraum für Anpassungen. Commvault unterstützt sowohl die In-Place- als auch die Out-of-Place-Wiederherstellung für virtuelle Maschinen unter Red Hat OpenShift Virtualization, einschließlich des vollständigen VM-Kontexts und der Konfiguration. Sollte ein Migrationsschritt nicht wie geplant verlaufen – oder sollten sich Zeitpläne verschieben –, können Teams die Systeme schnell wiederherstellen und weiterarbeiten, ohne die Verfügbarkeit oder die Datenintegrität zu beeinträchtigen.
Kubernetes-nativer Schutz über VMs hinaus
Für viele Unternehmen ist die Virtualisierung nur ein Teil einer umfassenderen Strategie zur Modernisierung der Anwendungen. Commvault Cloud bietet cloudanwendungsorientierte, Kubernetes-native Schutzfunktionen für containerisierte Workloads – einschließlich persistenter Volumes und Anwendungsmetadaten – über alle CNCF-zertifizierten Kubernetes-Distributionen hinweg. Dies ermöglicht Mobilität und Wiederherstellung für Cloud-Anwendungen und trägt gleichzeitig dazu bei, die operative Konsistenz über alle Umgebungen hinweg zu gewährleisten.
Eindämmung der Tool-Flut im Zuge der Weiterentwicklung der Infrastruktur
Plattformen bringen oft neue Tools, neue Prozesse – und neue Komplexität mit sich. Durch den Einsatz von Commvault Cloud wird eine einheitliche Plattform geschaffen:
- VMware-VMs.
- Red Hat OpenShift Virtualization-VMs.
- Containerisierte Anwendungen.
Unternehmen können dazu beitragen, die Vielzahl an Tools zu reduzieren, die Verwaltung zu vereinfachen und eine einheitliche Governance aufrechtzuerhalten, auch wenn sich die Infrastrukturstrategien weiterentwickeln.
Wie alles zusammenpasst
Bei jeder Migration ist es hilfreich zu verstehen, wie die einzelnen Komponenten zusammenwirken. Das „Migration Toolkit for Virtualization“ von Red Hat übernimmt die Migration von virtuellen Maschinen (VMs) von VMware auf Red Hat OpenShift Virtualization. Commvault Cloud bietet Schutz und Ausfallsicherheit, die Ihre Workloads während des gesamten Prozesses begleiten, sodass Ihre Daten vor, während und nach der Migration geschützt bleiben. So wird verhindert, dass die Wiederherstellbarkeit bei der Verlagerung von Workloads ins Hintertreffen gerät.
Fortsetzung der Diskussion auf dem Red Hat Summit
Wir arbeiten bereits mit Kunden zusammen, die aktiv virtuelle Maschinen auf OpenShift Virtualization umstellen – und wir werden diese Gespräche auf dem Red Hat Summit vom 11. bis 14. Mai in Atlanta fortsetzen. Am Commvault-Stand werden wir:
- Gespräche mit IT-Führungskräften über praktische Herausforderungen im Bereich der Ausfallsicherheit führen.
- Praktische Tipps für eine reibungslose Migration geben.
- Eine Vorführung von Commvault Cloud für Red Hat OpenShift Virtualization anbieten.
Wenn die Gewährleistung von Ausfallsicherheit und Wiederherstellbarkeit im Rahmen Ihrer Virtualisierungsstrategie für Sie Priorität hat, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen.
Mit Zuversicht in die Zukunft
Red Hat OpenShift Virtualization entwickelt sich zu einer grundlegenden Komponente moderner Unternehmensinfrastrukturen. Die Migration darf jedoch nicht um jeden Preis überstürzt werden; Schutz, Ausfallsicherheit und Wiederherstellungsmöglichkeiten müssen von Anfang an in den Prozess integriert werden.
Mit Commvault Cloud ist der Schutz von Red Hat OpenShift Virtualization-Workloads kein Zukunftsziel mehr. Es ist etwas, das Kunden bereits tun – sie nutzen eine einheitliche Plattform, um ihre Systeme sicher zu modernisieren und dabei gleichzeitig Ausfallsicherheit und Wiederherstellbarkeit zu gewährleisten.
„Red Hat OpenShift Virtualization bietet Unternehmen eine zuverlässige, einheitliche Grundlage für die Unterstützung ihrer gesamten virtualisierten Infrastruktur“, sagt Steve Gordon, Senior Director, Product Management, Hybrid Cloud, bei Red Hat. „Durch den Einsatz einer optimierten Integration wie Commvault Cloud für Red Hat OpenShift Virtualization können unsere Kunden mit größerer Zuversicht voranschreiten, da sie wissen, dass ihre Workloads vor, während und nach der Migration durchgängig geschützt sind.“
FAQs
F: Warum wird die VM-Migration als mehrstufiger Prozess betrachtet?
A: Die meisten Unternehmen können nicht alle Workloads auf einmal migrieren, sodass sie in einem Hybridzustand arbeiten, in dem alte und neue Umgebungen gleichzeitig betrieben werden. Dieser schrittweise Ansatz bringt Komplexität mit sich, weshalb ein einheitlicher Schutz und durchgängige Transparenz während des gesamten Übergangs unerlässlich sind.
F: Welche Rolle spielt die Ausfallsicherheit bei der VM-Migration?
A: Dank Ausfallsicherheit können Unternehmen den Datenschutz gewährleisten, sich schnell von Ausfällen erholen und sich gegen Bedrohungen wie Ransomware schützen. Während der Migration, wenn sich die Systeme im Umbruch befinden, können wirksame Maßnahmen zur Ausfallsicherheit dazu beitragen, Datenverluste und Betriebsstörungen zu verhindern.
F: Wie gewährleistet Commvault Cloud die Datensicherung über verschiedene Umgebungen hinweg?
A: Commvault Cloud bietet eine einheitliche Plattform für die richtliniengesteuerte Datensicherung von VMware-VMs, OpenShift-Virtualisierungs-VMs und containerisierten Anwendungen. Dieser einheitliche Ansatz ermöglicht einen konsistenten Betrieb, ohne dass neue Tools oder Arbeitsabläufe eingeführt werden müssen.
F: Warum ist ein Kubernetes-nativer Schutz so wichtig?
A: Der Kubernetes-native Schutz ist auf die Art und Weise abgestimmt, wie moderne Anwendungen bereitgestellt und verwaltet werden, und deckt sowohl Container als auch virtuelle Maschinen ab. Er ermöglicht eine einfache Datenverwaltung, Mobilität und Wiederherstellung in Cloud-Umgebungen.
F: Inwiefern trägt die Flexibilität bei der Wiederherstellung dazu bei, das Vertrauen in die Migration zu stärken?
A: Flexible Wiederherstellungsoptionen, wie beispielsweise In-Place- und Out-of-Place-Wiederherstellungen, können Teams dabei helfen, Workloads schnell wiederherzustellen, falls etwas schiefgeht. Diese Flexibilität trägt dazu bei, Ausfallzeiten zu reduzieren, und ermöglicht es Unternehmen, ihre Migrationspläne anzupassen, ohne die Datenintegrität zu gefährden.
F: Wie können Unternehmen die Komplexität bei Infrastrukturumstellungen reduzieren?
A: Durch die Einführung einer einheitlichen Plattform können Unternehmen alle Workloads – sowohl virtualisierte als auch containerisierte – über eine einzige Schnittstelle verwalten. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Vielzahl an Tools zu reduzieren, die Verwaltung zu vereinfachen und eine einheitliche Governance in sich ständig weiterentwickelnden Umgebungen zu gewährleisten.
Jason Giza ist Senior Manager im Bereich „Global Content Partner Marketing“ bei Commvault.