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SINGAPUR, 1. Juli 2026 – Commvault (NASDAQ: CVLT), ein führender Anbieter von einheitlichen Resilienzlösungen auf Unternehmensniveau, hat heute eine neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Unternehmen in ganz Asien zunehmend agentenbasierte KI in ihren Geschäftsbetrieb integrieren, viele jedoch nach wie vor nicht darauf vorbereitet sind, die zunehmend autonomen Umgebungen zu sichern, zu steuern und wiederherzustellen, was zu einer wachsenden Diskrepanz zwischen KI-Ambitionen und operativer Readiness führt.
Der von Commvault in Auftrag gegebene und von Omdia durchgeführte Bericht „The State of Data Resilience Asia 2026“ befragte mehr als 1.200 Unternehmen in Singapur, Indonesien, Hongkong, Korea, Malaysia, Thailand, Vietnam und auf den Philippinen. Die Ergebnisse zeigen, dass fast alle Unternehmen in Asien planen, ihre KI-Investitionen im Jahr 2026 zu erhöhen, während mehr als ein Drittel bereits agentische KI in den Bereichen IT, Cybersicherheit und Geschäftsabläufe testet oder einsetzt.
Indonesien, Thailand und Hongkong gehören zu den regionalen Vorreitern bei der Einführung agentischer KI, wobei Unternehmen KI in den Bereichen Cybersicherheit, Datenschutz und Geschäftsabläufe einsetzen. Diese Dynamik spiegelt ein breiteres Marktwachstum wider: Die KI-Ausgaben im asiatisch-pazifischen Raum sollen bis 2028 voraussichtlich 175 Milliarden US-Dollar erreichen.1
Allerdings halten die Resilienzmaßnahmen nicht mit der Einführung von KI Schritt, wodurch Unternehmen zunehmend den sich ständig weiterentwickelnden Cyberbedrohungen ausgesetzt sind.
„Asiens KI-Ambitionen sind unbestreitbar“, sagte Martin Creighan, Vice President für den asiatisch-pazifischen Raum bei Commvault. „Doch da autonome Systeme immer mehr Teil der Betriebsabläufe von Unternehmen werden, darf die Ausfallsicherheit nicht länger vernachlässigt werden. Unternehmen benötigen eine völlig neue Herangehensweise, bei der Recovery kein Backup-Plan mehr ist, sondern die Art und Weise, wie moderne Unternehmen arbeiten.“
Die Herausforderung beginnt nach der Bereitstellung
Da Unternehmen immer mehr KI-Agenten, Maschinenkonten, Anwendungen, APIs und automatisierte Workflows einsetzen, wächst die Zahl der nicht-menschlichen Identitäten, die auf kritische Systeme zugreifen, kontinuierlich weiter. Weltweit übersteigt die Zahl der Maschinenidentitäten die der menschlichen Identitäten mittlerweile um das 82-Fache,2 doch wie die Studie zeigt, sind die meisten Resilienzstrategien nach wie vor stark auf den Menschen ausgerichtet.
Während 73 % der Unternehmen menschliche Identitäten in ihre Planung zur Cyber-Resilienz einbezogen haben, haben nur 34 % diese Strategien auf nicht-menschliche Identitäten ausgeweitet. Besonders ausgeprägt ist diese Lücke in Korea (22 %), Hongkong (23 %) und Malaysia (28 %), wobei 78 % der Unternehmen zugeben, dass agentische KI die Komplexität des Identitätsmanagements und der Resilienzmaßnahmen erhöht und damit neue Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit und Recovery schafft.
Die Untersuchung deckte zudem Lücken in der Governance auf: Nur 42 % der Unternehmen führen vor dem Einsatz von KI umfassende Überprüfungen in den Bereichen Sicherheit, Governance und Compliance durch, sodass weniger als die Hälfte zuversichtlich ist, kompromittierte oder nicht konforme KI-Systeme zu erkennen.
Zum dritten Mal in Folge ergab die Studie, dass die Erwartungen an die Recovery in ganz Asien weiterhin nicht mit der betrieblichen Realität übereinstimmen. Während Führungskräfte erwarten, dass der Betrieb innerhalb von fünf Tagen nach einem Cybervorfall wieder aufgenommen wird, beträgt die durchschnittliche Recovery-Zeit weiterhin 28 Tage. Gleichzeitig gaben nur 23 % der Unternehmen an, dass sie ihren Betrieb während eines Vorfalls ohne Unterbrechung aufrechterhalten konnten, während die meisten gezwungen waren, in einem eingeschränkten oder reduzierten Modus zu arbeiten.
„KI lässt die Kluft zwischen Risiko und Auswirkungen schrumpfen“, kommentierte Gareth Russell, Field CTO, Security, Asia Pacific, bei Commvault. „Wenn Angriffsflächen über Nacht kartiert werden können und Schwachstellen schneller auftauchen, als Unternehmen reagieren können, geht es nicht mehr darum, ob Unternehmen angegriffen werden. Die Frage ist vielmehr, ob sie ihren Betrieb fortsetzen können, wenn es doch passiert.“
Zur Untersuchungsmethodik
TRA (jetzt Teil von Omdia) führte eine unabhängige quantitative Marktumfrage unter 1.234 Unternehmen in Singapur, Indonesien, Hongkong, Korea, Malaysia, Thailand, Vietnam und auf den Philippinen durch, wobei die Befragten aus den Reihen der CIOs/CISOs, IT-Führungskräfte, IT-Entscheidungsträger und deren direkte Mitarbeiter stammten.
1. IDC. (2025). IDC Worldwide AI and Generative AI Spending Guide. https://my.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prAP53348125
2. CyberArk. (2025). 2025 Identity Security Landscape. https://www.cyberark.com/threat-landscape/
Über Commvault
Commvault (NASDAQ: CVLT) ist ein führender Anbieter von einheitlicher Ausfallsicherheit auf Unternehmensniveau. In einer sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft sorgt Commvault dafür, dass Kunden stets gewappnet sind, indem das Unternehmen Datensicherheit, Identitätsresilienz und Cyber-Recovery auf einer einzigen cloud-nativen, KI-fähigen Plattform vereint. Kunden vertrauen darauf, dass Commvault die schnellsten und umfassendsten Recoverys durchführt – nicht nur ihrer Daten, sondern ihres gesamten Unternehmens. Commvault wurde speziell für das „agentebasierte Unternehmen“ entwickelt und ermöglicht es Organisationen zudem, KI sicher zu nutzen und sich gleichzeitig vor KI-gesteuerten Bedrohungen zu schützen.