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KI und Innovation

Cybersicherheit: Der „Human-Zero-Day“

Wie man sich auf die rasche Einführung von KI vorbereitet, ohne die Sicherheit zu gefährden.


Die wichtigsten Erkenntnisse 

  • Die Einführung von KI schreitet immer schneller voran und trägt dazu bei, dass Mitarbeiter effizienter, produktiver und wettbewerbsfähiger werden. 
  • Unternehmen benötigen Governance-Strukturen und Richtlinien, um KI verantwortungsbewusst und in großem Maßstab einzuführen. 
  • Sicherheit und Produktivität müssen kein Widerspruch sein – sie können sich gegenseitig verstärken.  
  • KI wird zu einem der wertvollsten Sicherheitsinstrumente für das Management von Cyberrisiken werden.  
  • Die Einführung von KI funktioniert am besten, wenn Innovation und Sicherheit Hand in Hand gehen. 

Was mir an der Reihe „Ready. Or Not.“ besonders gefällt, ist, dass jedes Gespräch auf dem vorherigen aufbaut. Zunächst haben wir die Chancen und Risiken agentischer KI untersucht. Anschließend haben wir uns damit befasst, wie Unternehmen Vertrauen aufbauen können, während KI zum Alltag im Geschäftsleben wird. In dieser Folge geht es um die nächste logische Frage: Wie setzen wir KI tatsächlich sicher ein? 

Der Komiker Nathan Macintosh unterhält sich mit Rinki Sethi, CISO und CSO bei Upwind Security, darüber, wie eine verantwortungsvolle Einführung von KI tatsächlich aussieht. Sie sprechen über alles, von KI-Governance und Sicherheitsvorkehrungen bis hin zur Benutzererfahrung und der wachsenden Rolle, die KI in der Cybersicherheit spielen wird.

Nathan stellt weiterhin die Fragen, die viele von uns beschäftigen. Sollten wir uns Sorgen machen? Wie viel produktiver müssen wir noch sein? Und kann KI die Sicherheit tatsächlich verbessern? Sehen Sie sich die gesamte Folge auf Readiverse an. Was mir an diesem Gespräch am besten gefallen hat, ist, dass Rinki sich aufrichtig für neue Technologien und deren Schutz begeistert. Sie stellte KI nicht als etwas dar, worüber sich Unternehmen Sorgen machen müssen. Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, Unternehmen zu ermutigen, mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen selbstbewusst voranzuschreiten. Hier sind die Gedanken, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.  

Der Vorstoß zur Einführung von KI  

Aus dem Gespräch wird deutlich, dass viele Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht nur dazu ermutigen, KI einzusetzen – sie schreiben es sogar vor. Diese Unternehmen erkennen, dass der Einsatz von KI Menschen dabei hilft, Probleme effizienter zu lösen, was für die Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.  

„Jedes einzelne Unternehmen hat eine Vorgabe … wir müssen KI überall im Unternehmen einsetzen.“

– Rinki Sethi 

Die Frage ist nicht mehr, ob KI am Arbeitsplatz gehört, sondern ob die Mitarbeiter über die richtigen Leitlinien verfügen, um sie verantwortungsbewusst einzusetzen. Da sich die Einführung von KI beschleunigt, benötigen Unternehmen klare Standards dafür, welche KI-Tools die Mitarbeiter nutzen dürfen und wie Unternehmensdaten geschützt werden.  

Vorschau: KI-Governance

Rinki erklärt, dass es bei der Governance nicht nur um den Schutz vor neuen Risiken geht. Es geht darum, einen Rahmen zu schaffen, der den Mitarbeitern hilft, KI verantwortungsvoll zu nutzen und gleichzeitig mit den sich weiterentwickelnden Vorschriften und Branchenstandards Schritt zu halten.  

Der verborgene Produktivitätsvorteil 

Hier ist etwas, worüber ich zuvor noch nie nachgedacht habe. Rinki erklärt, dass KI den Menschen nicht einfach nur dabei hilft, schneller zu arbeiten. In vielen Fällen schafft sie Raum für die leistungsstärksten Mitarbeiter, sich besonders zu profilieren.

Als Beispiel nannte sie Softwareentwickler. Als KI-gestützte Programmierassistenten auf den Markt kamen, gingen viele davon aus, dass sie nur weniger erfahrenen Entwicklern helfen würden. Stattdessen begannen einige der besten Ingenieure, sie zu nutzen, um schneller voranzukommen. Sie konnten komplexere Probleme lösen und mehr Zeit für kreative Arbeit statt für sich wiederholende Aufgaben aufwenden.

Genau diese Art von Produktivität ist der Grund, warum Unternehmen den Einsatz von KI vorschreiben. Sie schränkt die Möglichkeiten der Menschen nicht ein – sie verschafft ihnen vielmehr mehr Freiraum, sich auf wertschöpfendere Aufgaben zu konzentrieren.  

„Man kann viel kreativer vorgehen … weil man sich den Freiraum dafür schafft.“

– Rinki Sethi 

Die Rolle der KI in der Cybersicherheit 

„Wie kann KI zur Sicherheit beitragen und nicht nur als etwas Böses angesehen werden, das uns vernichten will?“ – Nathan Macintosh 

Wenn wir über KI und Sicherheit sprechen, dreht sich die Diskussion oft um Risiken. Rinki ist jedoch davon überzeugt, dass KI zu einem der größten Vorteile der Cybersicherheit werden wird.

Sicherheitsteams sind bereits jetzt mit der Menge an Warnmeldungen, Protokollen und Daten überfordert, die sie täglich untersuchen müssen. Menschliche Analysten können da einfach nicht mithalten. Anstatt Sicherheitsexperten zu ersetzen, unterstützt KI sie, indem sie riesige Datenmengen in Sekundenschnelle filtert. Dies hilft Analysten dabei, Fehlalarme zu identifizieren, sodass sie sich auf die Untersuchung echter Bedrohungen konzentrieren können.

Meine Schlussfolgerung lautet: Bei der Zukunft der Cybersicherheit geht es nicht um den Gegensatz zwischen Menschen und KI – es geht darum, dass Menschen mit KI zusammenarbeiten, um bessere Entscheidungen zu treffen, schneller zu reagieren und ihre Abläufe in einer Weise zu skalieren, die zuvor nicht möglich war.  

Bereit für das, was kommt? 

Jede Folge von „Ready. Or Not.“ hat mich daran erinnert, dass es bei den wichtigsten Diskussionen über KI oft um Menschen geht – darum, wie wir uns anpassen, wie wir lernen und wie wir das Selbstvertrauen aufbauen, neue Technologien verantwortungsbewusst einzusetzen. Die eigentliche Chance für Unternehmen liegt nicht nur in der Einführung von KI. Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter KI nutzen können, um intelligenter zu arbeiten, kreativer zu werden und bessere Ergebnisse für das Unternehmen zu erzielen. Sehen Sie sich die gesamte Folge auf Readiverse an.  

FAQs 

F: Warum führen Unternehmen KI so schnell ein?

A: Viele Unternehmen sehen in KI eine Möglichkeit, die Produktivität zu steigern, die Effizienz zu erhöhen und den Mitarbeitern mehr Zeit für wertschöpfendere Aufgaben zu verschaffen.

F: Was ist KI-Governance?

A: KI-Governance ist die Kombination aus Richtlinien, Prozessen und Überwachung, die Unternehmen dabei unterstützt, KI verantwortungsbewusst einzuführen und gleichzeitig Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance-Risiken zu managen. 

F: Warum ist die Benutzererfahrung für die Sicherheit wichtig?

A: Sicherheitskontrollen, die unnötigen Reibungsverlusten verursachen, veranlassen Menschen oft dazu, Umgehungsmöglichkeiten zu finden. Die Entwicklung sicherer Systeme, die zudem benutzerfreundlich sind, trägt dazu bei, sowohl die Akzeptanz als auch den Schutz zu verbessern.

F: Kann KI dazu beitragen, die Cybersicherheit zu verbessern?

A: KI kann Sicherheitsteams dabei unterstützen, große Datenmengen zu analysieren, was dazu beiträgt, Fehlalarme zu reduzieren. Dies wiederum hilft den Teams, Bedrohungen zu priorisieren und effizienter auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren.

F: Sollten Menschen Angst vor KI haben?

A: Rinki vertritt die Ansicht, dass ein gesundes Maß an Skepsis wertvoll ist, Angst jedoch Unternehmen nicht davon abhalten sollte, Technologien verantwortungsbewusst einzusetzen. Aufklärung, Governance und solide Sicherheitspraktiken können Unternehmen dabei helfen, KI vertrauensvoll zu nutzen. 

F: Was ist die wichtigste Erkenntnis aus dieser Folge? A: Bei der Einführung von KI geht es nicht darum, sich zwischen Innovation und Sicherheit zu entscheiden. Unternehmen, die eine solide Governance mit praktischen Sicherheitsmaßnahmen kombinieren, sind besser aufgestellt, um die Vorteile der KI zu nutzen und gleichzeitig ihre Risiken zu bewältigen. Katherine Demacopoulos ist Senior Director für globale Inhaltsstrategie und Programme bei Commvault. 

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