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Sydney, Australien – 7. Mai 2026 – Commvault (NASDAQ: CVLT), ein führender Anbieter von einheitlichen Resilienzlösungen auf Unternehmensebene, hat heute eine neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass viele Unternehmen in Australien und Neuseeland (ANZ) KI rasch in kritische Geschäftsabläufe integrieren, oft ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen zum Management der Risiken, die von KI-Agenten und KI-gesteuerten Anwendungen ausgehen. Dies war eines der wichtigsten Ergebnisse von Commvaults „State of Data Resilience – Australien und Neuseeland“, 6. Auflage (2026).
Unternehmen in der gesamten ANZ-Region setzen stark auf KI. Viele beschleunigen ihre Investitionen: 36 % erhöhen ihre Ausgaben im Jahr 2026 um mehr als 25 % im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 30 % testen oder setzen bereits agentenbasierte KI in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen ein, was die Verwaltung von Daten, Systemen und KI-Agenten in großem Maßstab um neue Komplexitätsebenen erweitert.
Die Ergebnisse zeigen zudem, dass die Datenbestände im Vergleich zu 2025 um 30 % wachsen, was größtenteils auf den Einsatz und die Einführung von KI zurückzuführen ist. Da die Datenmengen zunehmen und die Umgebungen immer fragmentierter werden, wird es deutlich schwieriger, eine einheitliche Governance und Aufsicht aufrechtzuerhalten.
Als Reaktion darauf gehen Unternehmen dazu über, ihre Governance zu formalisieren: 66 Prozent der Befragten verfügen mittlerweile über Richtlinien für KI-generierte Daten und Inhalte – ein Anstieg gegenüber 29 % im Vorjahr –, was auf einen raschen Wandel hin zu strengeren Risk- und Compliance-Rahmenwerken hindeutet. Die Einführung von KI schreitet jedoch schneller voran als die Anpassung der Prozesse, sodass vielen Unternehmen die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und Sorgfaltspflichten fehlen, um diese Richtlinien in der Praxis durchzusetzen.
Die Daten decken kritische Lücken in diesen Kontrollmechanismen auf:
- 58 Prozent der Befragten haben kein großes Vertrauen, wenn KI-Systeme kompromittiert werden oder außerhalb festgelegter Sicherheitsgrenzen operieren
- Nur ein Drittel der Unternehmen hat die Sicherheits- und Governance-Risiken vor dem Einsatz von KI gründlich bewertet
- Nur 36 % haben ihre Ausfallsicherheitsplanung auf KI-Agenten ausgeweitet, wodurch die meisten agentenbasierten Umgebungen ungeschützt bleiben
„KI spielt mittlerweile eine zentrale Rolle für die Arbeitsweise von Unternehmen, doch ihr Wert hängt von der Integrität der zugrunde liegenden Daten ab“, sagte Martin Creighan, Vice President für den asiatisch-pazifischen Raum bei Commvault. „Diese Daten müssen verstanden, validiert und frei von sensiblen Informationen sein. Ohne eine starke Governance und Ausfallsicherheit über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg riskieren Unternehmen, das Vertrauen in die geschäftskritischen Ergebnisse zu verlieren, die KI liefert.“
Ungleichgewicht bei der Cyber-Resilienz: KI-Ergebnisse haben Vorrang vor der Readiness
Den Ergebnissen zufolge konzentrieren sich Unternehmen darauf, KI-gesteuerte Entscheidungen nachzuvollziehen, anstatt in Systeme zu investieren, die die Cyberresilienz sichern. Erklärbarkeit und Transparenz von KI-Modellen rangierten mit 22 % an erster Stelle. Im Gegensatz dazu hinken grundlegende Faktoren für Resilienz wie Integration (14 %), Automatisierung der Reaktion auf Vorfälle (12 %) und Skalierbarkeit (8 %) deutlich hinterher.
Das Management von KI in großem Maßstab erfordert einen Lebenszyklusansatz für die Resilienz, der mit der sicheren Aktivierung von Daten für KI-Zwecke zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen beginnt und sich über Erkennung, Governance, Schutz und Recovery erstreckt.
„Agentenbasierte Umgebungen sind von Natur aus dynamisch, wobei KI kontinuierlich über Daten, Identitäten und Infrastruktur hinweg interagiert“, sagte Gareth Russell, Field CTO, Security, APAC bei Commvault. „Bei Recovery geht es heute nicht mehr nur darum, Daten wiederherzustellen, sondern Systeme, Konfigurationen und Abhängigkeiten wieder in einen bekanntermaßen einwandfreien Zustand zu versetzen. Dieses Maß an Kontrolle ist entscheidend für den Betrieb von KI in großem Maßstab.“
Zur Forschungsmethodik
TRA (jetzt Teil von Omdia) führte eine unabhängige quantitative Marktumfrage unter 411 Organisationen in Australien und Neuseeland durch, zu deren Befragten CIOs/CISOs, IT-Führungskräfte, IT-Entscheidungsträger und direkt unterstellte Mitarbeiter gehörten.
Über Commvault
Commvault (NASDAQ: CVLT) ist ein führender Anbieter von einheitlicher Ausfallsicherheit im Unternehmensmaßstab. In einer sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft sorgt Commvault dafür, dass Kunden stets gewappnet sind, indem es Datensicherheit, Identitätsresilienz und Cyber-Recovery auf einer einzigen cloud-nativen, KI-fähigen Plattform vereint. Kunden vertrauen darauf, dass Commvault die schnellsten und umfassendsten Recoverys durchführt – nicht nur ihrer Daten, sondern ihres gesamten Unternehmens. Commvault wurde speziell für das „agentebasierte Unternehmen“ entwickelt und ermöglicht es Organisationen zudem, KI sicher zu nutzen und sich gleichzeitig vor KI-gesteuerten Bedrohungen zu schützen.