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Datenschutz, Datensicherheit

Wie die University of Illinois Chicago die Datenwiederherstellung von Wochen auf Stunden verkürzte: Ein Gespräch mit Dean Dang

Wir sprachen mit Dean Dang, Leiter des Bereichs „Enterprise Applications and Services“ an der University of Illinois Chicago (UIC).


Die University of Illinois Chicago (UIC) hat mehr als 34.000 Studierende und 13.000 Lehrkräfte und Mitarbeiter. Technology Solutions, die zentrale IT-Organisation der UIC, ist für die Ausfallsicherheit der Forschungs-, Klinik- und Verwaltungssysteme verantwortlich.

Wir sprachen mit Dean Dang, Director of Enterprise Applications and Services, über den Weg der UIC zum Datenschutz und darüber, wie Commvault der Universität dabei hilft, geschäftskritische Abläufe zu schützen.

 

F: Können Sie sich zunächst einmal vorstellen und uns einen Eindruck von der Mission der UIC und den Triebkräften Ihrer IT-Strategie vermitteln?

Dean: Mein Name ist Dean Dang und ich bin Direktor für Unternehmensanwendungen und -dienste im Bereich Technologielösungen. Wir unterstützen die administrativen und akademischen Funktionen der Universität und richten die IT an der Mission der UIC aus: den breitestmöglichen Zugang zu höchster Exzellenz in Bildung, Forschung und Klinik zu bieten. Unser Engagement für Zugang, Vitalität, Empowerment und Kreativität ist unsere Stärke.

 

F: Was waren vor der Einführung von Commvault die größten Herausforderungen für die UIC in Bezug auf Datenschutz und Ausfallsicherheit?

Dean: Unser veraltetes Backup-System, Spectrum Protect, hatte über Jahre hinweg technische Schulden angehäuft. Die Recovery-Prozesse verliefen quälend langsam – die Recovery großer Dateiserver konnte Wochen dauern. Zudem hatten wir es mit einer dezentralen IT-Verwaltung über mehr als 20 Abteilungen hinweg, uneinheitlichen Backup-Richtlinien, ineffizienter Bandspeicherung und fehlenden Cloud-Optionen zu tun. Die Risiken von Datenverlusten und Ausfallzeiten waren für eine Universität unserer Größe zu hoch.

 

F: Was hat Commvault bei der Modernisierung besonders ausgezeichnet und es zur richtigen Wahl für die UIC gemacht?

Dekan: Wir kannten Commvault bereits seit über einem Jahrzehnt und vertrauten auf die Lösung für Active Directory- und Exchange-Backups. Bei der Bewertung der Optionen stach Commvault hervor. Die Möglichkeit, VM-Snapshots ohne Server-Agenten zu erstellen, war ein entscheidender Vorteil. Noch wichtiger war das Multi-Tenant-Modell. Es ermöglichte uns, den Abteilungen Autonomie zu gewähren und gleichzeitig eine zentralisierte Steuerung und Unterstützung aufrechtzuerhalten – genau das, was der Hochschulbereich benötigt.

 

F: Welche Veränderungen haben Sie seit der Implementierung von Commvault festgestellt, und inwiefern hat dies die Cyber-Resilienz der UIC verbessert?

Dean: Mit Commvault führen wir nächtliche Backups mit Deduplizierung und synthetischen Vollbackups durch. Das reduziert den Speicherbedarf und beschleunigt die Wiederherstellung. Die Abteilungen erhalten ihre eigenen „Tenants“ zur Verwaltung der Backups, aber wir setzen weiterhin Richtlinien durch und bieten Support. Alle Backups sind verschlüsselt und können vor Ort oder in der Cloud gespeichert werden.

Wir nutzen außerdem Commvault Air Gap für unveränderliche Kopien und Commvault Cleanroom für sichere Wiederherstellungstests. Mit dieser Konfiguration können wir geschäftskritische Systeme in weniger als 8 Stunden wiederherstellen – im Vergleich zu früher, als dies Tage oder Wochen gedauert hat.

 

F: Wenn Sie mit anderen IT-Verantwortlichen im Hochschulbereich sprechen würden, welche wichtigsten Erkenntnisse oder Best Practices würden Sie zum Aufbau von Cyber-Resilienz weitergeben?

Dekan:

  1. Führen Sie überall eine Multi-Faktor-Authentifizierung ein, insbesondere für Administratorkonten. Jeder kann Opfer von Phishing werden.
  2. Entwickeln Sie einen pragmatischen, teamorientierten DR-Plan. Versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu lösen – schaffen Sie Konsens und Klarheit.
  3. Testen Sie nächtliche Backups. Stellen Sie sicher, dass diese unveränderlich, isoliert und validiert sind, damit Sie sicher sein können, dass Sie sie bei Bedarf wiederherstellen können.

 

F: Wie vermitteln Sie Cyberrisiken an nicht-technische Führungskräfte?

Dean: Wir übersetzen Risiken in geschäftliche Begriffe. Wie viele Stunden Ausfallzeit? Was kostet das in Bezug auf Produktivität, Reputation und Compliance? Wir nutzen „Was-wäre-wenn“-Szenarien, Dashboards und regelmäßige Updates zu Kennzahlen wie dem Status der Backups und den Wiederherstellungszeiten. Wenn Führungskräfte die finanziellen Auswirkungen und die Folgen für die Unternehmensziele erkennen, wird die Notwendigkeit von Resilienz deutlich.

 

F: Wie fügt sich Commvault in die langfristige Strategie der UIC ein?

Dean: Die UIC setzt auf ein hybrides Modell – Campus, Cloud und SaaS. Commvault deckt all das ab, von VMs und Datenbanken bis hin zu M365 und sogar neuen KI-Workloads. Mit einer Deduplizierungsrate von über 95 % und mehrstufigem Speicher halten wir die Kosten unter Kontrolle. Und mit Anomalieerkennung, Automatisierung und Cleanroom-Tests bereiten wir uns auf eine Zukunft vor, in der Ausfallzeiten in Stunden statt in Tagen gemessen werden.

Lesen Sie hier mehr über den Weg der University of Illinois at Chicago zum Datenschutz.

 

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