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Die Debatte rund um KI entwickelt sich rasant weiter. Deshalb freue ich mich besonders, Ihnen unsere Podcast-Reihe „Ready. Or Not.“ vorstellen zu dürfen. Wir haben den Komiker Nathan Macintosh mit Fachgästen zusammengebracht, um über KI-Agenten, Cyber-Resilienz, Vertrauen, Datenmanagement und vieles mehr zu sprechen.

In unserer ersten Folge unterhält sich Nathan mit Dr. Reid Blackman, dem Gründer und CEO von Virtue Consultants, über eines der derzeit wichtigsten Themen im Bereich der KI: die agentische KI. Von ethischen Herausforderungen bis hin zu Sicherheitsrisiken – in ihrem Gespräch geht es darum, was passiert, wenn KI nicht mehr nur Inhalte erstellt, sondern auch Entscheidungen trifft – und Maßnahmen ergreift.

Eines ist klar: Agente-basierte KI ist nicht nur ein weiterer Technologietrend. Sie verändert unsere Sichtweise auf Entscheidungsprozesse und die Rolle, die KI in unseren Unternehmen spielen wird. Wenn Sie sich fragen, was agente-basierte KI für Ihr Unternehmen bedeutet, ist dieser Podcast ein guter Einstieg. Sehen Sie sich die gesamte Folge auf Readiverse an.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Blog

  • Die meisten KI-Fehler sind auf unbeabsichtigte Folgen zurückzuführen, nicht auf böswillige Absichten.
  • Agentische KI kann auf Systeme, Tools und Daten zugreifen, um Aufgaben zu erledigen, was sie sowohl unglaublich nützlich als auch von Natur aus riskant macht.
  • KI-Agenten können neue Sicherheitsherausforderungen mit sich bringen, von Prompt-Angriffen bis hin zu erweiterten Angriffsflächen.
  • Multi-Agenten-Systeme können die Effizienz steigern, aber sie können auch Fehler verstärken, wenn die Systeme miteinander vernetzt sind.
  • Unternehmen benötigen praktische Rahmenkonzepte für den Umgang mit KI-Risiken, bevor diese zu konkreten Problemen werden.

Zuallererst: Füge keinen Schaden zu

Eine Erkenntnis aus dieser Folge ist, dass die meisten KI-Fehlschläge nicht auf böswilligen Absichten beruhen. Viele entstehen dadurch, dass Unternehmen versuchen, berechtigte geschäftliche Probleme zu lösen. Dr. Blackman nennt als Beispiel ein fehlgeschlagenes KI-Rekrutierungstool von Amazon. Der Algorithmus wurde anhand früherer Lebensläufe und Einstellungsdaten trainiert, um zukünftige Einstellungsentscheidungen zu unterstützen. Die KI lernte letztendlich Muster, die männliche Bewerber begünstigten, da diese Muster in den Daten vorhanden waren.

Das Ergebnis entsprach zwar nicht den Absichten von Amazon, aber genau darum geht es ja. KI-Systeme können Dinge lernen, die wir ihnen gar nicht beibringen wollten. Was dann geschah, war ermutigend: Amazon testete das System, identifizierte das Problem, versuchte, es zu beheben, und stellte das Projekt schließlich ein, als sich das Problem nicht lösen ließ.

Wir neigen dazu, KI-Fehler als Beweis dafür zu betrachten, dass man der Technologie nicht trauen kann, doch Dr. Blackman vertritt eine andere Sichtweise. Bei verantwortungsvoller KI geht es nicht darum, so zu tun, als würden keine Fehler passieren. Es geht darum, zu testen, zu lernen und bereit zu sein, aufzuhören, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es beabsichtigt hat.

Wenn KI zu Ihrem Kollegen wird

Das Amazon-Beispiel verdeutlicht zudem etwas Größeres. KI ist in der Lage, einen Mehrwert zu schaffen, kann aber auch unbeabsichtigte Ergebnisse hervorbringen, wenn wir nicht vollständig verstehen, wie sie lernt oder Entscheidungen trifft. Generative KI hat uns gezeigt, was KI erschaffen kann. Agente-basierte KI zeigt uns, was KI tatsächlich leisten kann, wenn sie mit Geschäftssystemen verbunden ist.

Ein Vergleich, der mir besonders aufgefallen ist, war, dass agentische Systeme in gewisser Weise langsam wie Mitarbeiter wirken. Um nützlich zu sein, benötigen sie Zugriff auf dieselben Tools, Datenbanken und Software, die auch Menschen nutzen. Gewährt man einem KI-Agenten Zugriff auf ein System, kann er eine Aufgabe erledigen. Gewährt man ihm Zugriff auf Dutzende von Systemen, wird er leistungsfähiger.

„Mehr Zugriff bedeutet mehr Möglichkeiten, erhöht aber auch das Risiko erheblich.“ – Dr. Reid Blackman

Vorschau: KI im Griff behalten

Was passiert, wenn Ihr KI-Agent beginnt, mit den Agenten anderer Menschen zu interagieren? In diesem Clip erklärt Dr. Blackman, warum die Überwachung von Multi-Agenten-Systemen zu einer unserer größten Herausforderungen werden wird.

Eine neue Art von Sicherheitsherausforderung

Agentische KI verändert nicht nur die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird. Sie verändert auch unsere Sichtweise auf Sicherheit. Anstatt vordefinierten Arbeitsabläufen zu folgen, interagieren Nutzer mit der KI über natürliche Sprache. Das macht diese Systeme intuitiver – bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich, die bei herkömmlicher Software nicht auftreten.

Wie Dr. Blackman erklärte, müssen Angreifer nicht unbedingt in ein KI-System eindringen, wie sie es bei herkömmlicher Software tun würden. Stattdessen können sie versuchen, es durch sorgfältig ausgearbeitete Eingabeaufforderungen zu manipulieren, die sein Verhalten beeinflussen, Sicherheitsvorkehrungen umgehen oder Informationen offenlegen, auf die es keinen Zugriff haben sollte. Dies macht deutlich, dass mit zunehmender Leistungsfähigkeit der KI auch die Sicherheit entsprechend weiterentwickelt werden muss.

„Brauchen wir KI, die KI überwacht?“ – Nathan Macintosh

Die Risiken von Multi-Agenten-Systemen

Wenn schon ein einzelner KI-Agent einen Fehler machen kann, stellen Sie sich vor, was passiert, wenn mehrere KI-Agenten zusammenarbeiten. Auch wenn vernetzte Systeme zwar effizienter sein mögen, bieten sie doch auch mehr Möglichkeiten für Fehler.

Wenn ein Agent einen Fehler macht, kann dies einen Dominoeffekt auslösen. Ein kleines Problem kann zu einem viel größeren werden, wenn Unternehmen nicht verstehen, wie diese Interaktionen funktionieren. Das bedeutet nicht, dass Multi-Agenten-Systeme von Natur aus riskant sind. Es bedeutet lediglich, dass sie denselben Grad an Planung und Überwachung erfordern, den Unternehmen auch bei jedem komplexen Geschäftsprozess anwenden würden.

„Ich habe heute etwas über agentische KI gelernt und habe jetzt schon Angst. Und jetzt sagst du mir auch noch, dass KI-Agenten mit anderen KI-Agenten kommunizieren?“ – Nathan Macintosh

Wissen Sie, mit wem Ihre KI kommuniziert?

Wenn Ihnen die Verwaltung Ihrer eigenen KI-Agenten schon eine Herausforderung erscheint, stellen Sie sich vor, was passiert, wenn diese mit der KI eines anderen interagieren. Sie kennen vielleicht Ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen und Richtlinien, aber externe KI-Systeme können davon abweichen. Möglicherweise wissen Sie nicht, wie diese trainiert wurden, auf welche Daten sie zugreifen können und ob sie über die gleichen Sicherheitsvorkehrungen verfügen.

Machen Sie sich bereit

Agentische KI entwickelt sich rasant weiter, und die Technologie wird sich ständig weiterentwickeln. Die Organisationen, die Erfolg haben, sind nicht unbedingt diejenigen, die KI als Erste einführen. Es werden diejenigen sein, die verstehen, wie man sie steuert, testet und Vertrauen in sie aufbaut.

Eines der Ziele von „Ready. Or Not.“ ist es, über den Hype hinauszugehen und zu untersuchen, wie eine verantwortungsvolle Einführung von Technologien tatsächlich aussieht. Dr. Blackmans Sichtweise erinnert daran, dass es bei einer erfolgreichen KI-Einführung nicht darum geht, zwischen Innovation und Vorsicht zu wählen. Es geht darum, beides in Einklang zu bringen. Genau diese Art von Diskussion möchten wir im Laufe unserer Serie gerne fortsetzen. Sehen Sie sich die gesamte Folge auf Readiverse an.

FAQs

F: Was ist agentische KI?

A: Unter „Agentic AI“ versteht man KI-Systeme, die Maßnahmen ergreifen, auf Tools zugreifen, mit Anwendungen interagieren und mehrstufige Aufgaben mit unterschiedlichem Autonomiegrad ausführen können. Anstatt lediglich Antworten zu generieren, können sie aktiv Aufgaben in vernetzten Systemen ausführen.

F: Warum bringt agentische KI neue Risiken mit sich?

A: Agentische KI erfordert häufig Zugriff auf mehrere Systeme, Anwendungen und Datenquellen. Dieser Zugriff erhöht zwar den Nutzen, kann aber auch die potenziellen Auswirkungen von Fehlern, Missbrauch oder Sicherheitsverletzungen vergrößern.

F: Was sind Prompt-Angriffe?

A: Bei Prompt-Angriffen werden sorgfältig gestaltete Eingaben verwendet, um das Verhalten eines KI-Systems zu manipulieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen oder Informationen offenzulegen, die eigentlich geschützt bleiben sollten.

F: Warum gewinnt die Überwachung zunehmend an Bedeutung?

A: Je autonomer KI-Agenten werden und je mehr Systeme sie miteinander vernetzen, desto weniger vorhersehbar werden sie auch. Durch Überwachung können Unternehmen unerwartetes Verhalten frühzeitig erkennen und nachvollziehen, wie KI-Systeme mit Menschen, Daten und anderen KI-Agenten interagieren.

F: Was sind Multi-Agenten-Systeme?

A: Multi-Agenten-Systeme bestehen aus mehreren KI-Agenten, die miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten, um Aufgaben zu erledigen. Sie können zwar die Effizienz steigern, aber auch zusätzliche Komplexität mit sich bringen, die Unternehmen sorgfältig bewältigen müssen.

F: Was ist die wichtigste Erkenntnis aus dieser Folge?

A: Bei KI-Risiken geht es nicht nur darum, wozu die Technologie fähig ist. Es geht darum, zu verstehen, wie sich Systeme verhalten, wenn sie mit Menschen, Daten, Anwendungen und untereinander interagieren – und die richtigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, bevor Probleme auftreten.

Katherine Demacopoulos ist Senior Director für globale Inhaltsstrategie und Programme bei Commvault.

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Jahrelang ging man im Bereich der Unternehmenssicherheit davon aus, dass ein ausgereiftes Präventionssystem die Stellung lange genug halten könnte, bis die Verteidiger reagieren können. Frontier AI stellt diese Annahme nun infrage, da die neuesten Modelle den Zeitaufwand für die Entdeckung und Ausnutzung von Schwachstellen von Tagen oder Wochen auf nahezu Echtzeit verkürzen.

Die Initiative „Project Glasswing“ von Anthropic, die ins Leben gerufen wurde, um die potenziellen Sicherheitsrisiken des eigenen Mythos-Modells zu bewerten, umfasst mittlerweile bereits fast 200 Unternehmen und hat rund 10.000 kritische oder sehr schwerwiegende Sicherheitslücken aufgedeckt. Unterdessen zeigt GPT-5.5 von OpenAI vergleichbare Fähigkeiten.

In einem kürzlich abgehaltenen Webinar diskutierten Pranay Ahlawat, Chief Technology and AI Officer bei Commvault, und Vidya Shankaran, Field CTO, gemeinsam mit mir über den neuen Zeitplan für das Schwachstellenmanagement, die zunehmende Bedeutung der Wiederherstellungsvalidierung und darüber, wie Teams heute über Ausfallsicherheit nachdenken sollten. Melden Sie sich für das On-Demand-Webinar an.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Da sich die Fähigkeiten im Bereich der Spitzentechnologie der KI in immer schnellerem Tempo verdoppeln, werden fortschrittliche Funktionen, die dazu beitragen, die Zeitspanne zwischen der Entdeckung einer Sicherheitslücke und deren Ausnutzung zu verkürzen, innerhalb von sechs bis neun Monaten in die Hände von Angreifern gelangen.
  • Die Wiederherstellung eines agentenbasierten KI-Systems erfordert die gleichzeitige Synchronisierung von Datenquellen, Agentenkonfigurationen und nicht-menschlichen Identitäten; die isolierte Wiederherstellung eines einzelnen Elements kann Lücken verursachen, die erst dann zutage treten, wenn etwas in nachgelagerten Prozessen ausfällt.
  • Sicherung und Wiederherstellung lösen unterschiedliche Probleme: Die Sicherung stellt sicher, dass die Daten an einem sicheren Ort vorhanden sind, während die Wiederherstellung gewährleistet, dass ein Unternehmen tatsächlich wieder in einen einwandfreien, funktionsfähigen Zustand zurückkehren kann.
  • ResOps™ (Resilience Operations) betrachtet die Wiederherstellung als funktionsübergreifende Disziplin. Es bringt Sicherheits-, Betriebs- und Technologieteams auf der Grundlage einer gemeinsamen Definition dessen zusammen, was „sauber“ eigentlich bedeutet.
  • Ein vierstufiges Rahmenkonzept – Definition eines „Minimum Viable Company“, Isolierung und Testen der wichtigsten Arbeitslasten, Bewertung der Wiederherstellbarkeit im Hinblick auf Risiken sowie Durchführung umfassender Wiederherstellungsübungen – bietet Unternehmen einen praktischen Ausgangspunkt.

Frontier AI revolutioniert das Schwachstellenmanagement

Die Leistungsfähigkeit von „Frontier-KI“ verdoppelt sich mittlerweile etwa alle vier Monate – deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren. Obwohl Modelle vom Typ „Mythos“ bislang noch nicht öffentlich veröffentlicht wurden, könnten Angreifer bald über Open-Source-Zugang zu „Mythos“-ähnlichen Funktionen erhalten, darunter:

  • Ein praktisch unbegrenztes Kontextfenster.
  • Die Fähigkeit, durch Dekompilierung von Code und die Erstellung von Containern einen Angriffsrahmen zu entwickeln, um Angriffsvektoren zu identifizieren.
  • Vulnerability Chaining, auch die Verknüpfung einzelner, an sich geringfügiger Schwachstellen zu einem schwerwiegenden Exploit.

Dies hat schwerwiegende Folgen. Zwei von drei Unternehmen weisen derzeit mehr als 100.000 ungepatchte Sicherheitslücken auf, deren durchschnittliche Behebungsdauer bei etwa 240 Tagen liegt. In der Vergangenheit haben Sicherheitsteams viele Sicherheitslücken als zu schwierig abgetan, als dass ein durchschnittlicher Angreifer sie miteinander verketten könnte, doch durch die Automatisierung ist diese Sichtweise mittlerweile nahezu überholt.

Gleichzeitig führt der Einsatz von KI zur Code-Erstellung – rund 41 % des neuen Codes werden mittlerweile von KI generiert, und GitHub verzeichnete einen Anstieg der Commits um 25 % im Vergleich zum Vorjahr – dazu, dass die Angriffsfläche schneller wächst, als sie durch Abhilfemaßnahmen geschlossen werden kann. Die Möglichkeit, neue Zero-Day-Schwachstellen in großem Umfang aufzudecken, verschärft das Problem zusätzlich. Wenn die Zeitspanne zwischen Entdeckung und Ausnutzung gegen Null geht, schließt sich das Zeitfenster für Abwehrmaßnahmen praktisch.

Ein kleiner Vorgeschmack: Die sich rasant wandelnde Zukunft der KI

Dieser Clip verdeutlicht eine entscheidende Tatsache: Fortgeschrittene KI-Fähigkeiten bleiben selten lange exklusiv. Da bahnbrechende KI-Innovationen in breitere Ökosysteme vordringen, müssen sich Unternehmen auf eine Zukunft vorbereiten, in der immer ausgefeiltere Angriffsmöglichkeiten immer breiter verfügbar werden.

Der neue Maßstab für Resilienz: Mittlere Zeit bis zur vollständigen Wiederherstellung

Datensicherung und Wiederherstellung lösen grundlegend unterschiedliche Probleme. Die Datensicherung bestätigt lediglich, dass die Daten an einen sicheren Ort kopiert wurden, sagt jedoch nichts darüber aus, ob das Unternehmen tatsächlich wieder in einen funktionsfähigen Zustand zurückkehren kann. Und genau hier kann es kompliziert werden. Zwei Herausforderungen stehen oft zwischen einer erfolgreichen Datensicherung und einer erfolgreichen Wiederherstellung.

  1. Die Wiederherstellung einer komplexen Umgebung umfasst die Wiederherstellung der Anwendung, der virtuellen Maschinen, der Netzwerkkonfiguration, von Active Directory und der zugehörigen Transaktionsdatenbanken – und zwar in der richtigen Reihenfolge.
  2. Sie müssen sicherstellen, dass die Daten, die Sie wiederherstellen, frei von Malware oder Hintertüren sind – etwas, das derzeit sieben von zehn Unternehmen, die sich von einem Cybervorfall erholen, nicht überprüfen können.

Eine Erholung, die zwar das zeitliche Ziel erreicht, dabei aber erneut eine akute Bedrohung mit sich bringt, kann schlimmer sein als gar keine Erholung. Um einen klareren Einblick in ihre Ausfallsicherheit zu erhalten, nutzen Unternehmen zunehmend die Kennzahl „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR), die das Recovery Time Objective (RTO) – also die Zeit, die benötigt wird, um zu überprüfen, ob die wiederhergestellten Daten tatsächlich sauber sind – mit einem abschließenden manuellen Validierungsschritt kombiniert, bevor die Systeme wieder in den Produktivbetrieb zurückkehren. Das Recovery-Ziel für MTCR ist das „Minimum Viable Company“: die etwa 30 % einer Umgebung, geordnet nach Abhängigkeiten, die wieder online gehen müssen, damit das Unternehmen weiter funktionieren kann.

Der Reinraum als Testinstrument

Wiederherstellungstests, der abschließende Validierungsschritt am Menschen im Rahmen des MTCR, erfordern in der Regel die Einrichtung einer von den Live-Produktionssystemen getrennten Umgebung – eine zeitaufwändige Aufgabe, bei der jede Minute zählt. Während Reinräume manchmal als Teil der Notfallvorsorge betrachtet werden, kann eine auf „ cloud “ basierende „ cleanroom “ auch eine proaktive Rolle bei der Wiederherstellung spielen, indem sie eine isolierte Umgebung bereitstellt, in der komplexe Wiederherstellungsvorgänge koordiniert und getestet werden können, bevor sie in die Produktion zurückgeführt werden.

Diese isolierte Umgebung kann auch als forensisches Werkzeug dienen, da Teams zwei Versionen eines Backups nebeneinander bereitstellen können, um besser nachvollziehen zu können, was sich während eines Vorfalls geändert hat. Und da es sich um eine native Lösung für „ cloud “ handelt, die nutzungsabhängig abgerechnet wird, können Unternehmen die Einrichtung einer dedizierten Infrastruktur vermeiden, die ausschließlich zum Testen der Wiederherstellung dient.

Vier Schritte zur betrieblichen Ausfallsicherheit

Das vierstufige Rahmenkonzept von Commvault zum Aufbau einer messbaren betrieblichen Widerstandsfähigkeit baut auf diesen Ideen auf.

  • Schritt 1: Definition des „Minimum Viable Company“: Eine geschäftsorientierte Betrachtung dessen, was in welcher Reihenfolge und unter welchen Voraussetzungen wiederhergestellt werden muss, damit die Organisation wieder funktionsfähig ist – und nicht nur eine bloße Bestandsaufnahme von Datenbanken und virtuellen Maschinen.
  • Schritt 2: Stellen Sie sicher, dass die Systeme, die dieses „Minimum Viable Company“ unterstützen, in einer luftisolierten, unveränderlichen und netzwerksegmentierten Umgebung betrieben werden, die sich schnell hoch- und herunterfahren lässt. Bei besonders wertvollen Workloads sollte dies im 45-Tage-Rhythmus getestet werden.
  • Schritt 3: Bewerten Sie die Wiederherstellung hinsichtlich möglicher Risiken, bevor Sie sie als abgeschlossen erklären, da die erneute Einschleusung einer Hintertür oder von Malware während der Wiederherstellung den Zweck der Übung zunichte macht und kaum Zeit für einen zweiten Versuch lässt.
  • Schritt 4: Betrachten Sie die Wiederherstellung als mehr als nur eine theoretische Übung. Führen Sie Wiederherstellungsmaßnahmen mit denselben Personen und Prozessen durch, die auch bei einem tatsächlichen Vorfall zum Einsatz kommen würden, und nutzen Sie dabei die dahinterstehende Automatisierung.

Wenn KI zum Problem bei der Erholung wird

Ein großer Teil der Unternehmen setzt bereits KI-Systeme im Produktivbetrieb ein, doch nur etwa 20 % von ihnen haben deren Wiederherstellbarkeit tatsächlich getestet, wodurch sie im Falle eines Vorfalls anfällig sind. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der drei Aspekte von Bedeutung, durch die KI die Resilienzarchitektur verändert.

Erstens erweitert die KI den Schutzbereich – von Vektordatenbanken und Modellgewichten bis hin zu Agentenkonfigurationen und den Endpunkten wie „Claude Cowork“ oder „Google Antigravity“, an denen die Mitarbeiter tatsächlich mit den Agenten interagieren. Zudem entsteht dadurch ein Fan-Out-Problem, bei dem sich eine einzelne Aktualisierung durch einen Agenten in einem Netzwerk miteinander verbundener Systeme auf eine Weise ausbreiten kann, die weitaus weniger vorhersehbar ist als bei einer herkömmlichen dreischichtigen Anwendung.

Schließlich macht die KI die Wiederherstellung an sich komplexer, da die Wiederherstellung eines agentenbasierten Systems die gleichzeitige Synchronisierung von Speicher, Zustand, Transaktionsdaten und nicht-menschlichen Identitäten (NHIs) – also den Zugangsdaten und Berechtigungen, die KI-Agenten statt Menschen zugewiesen sind – erfordert.

Die Kunden, die bei der Einführung von Agenten am weitesten fortgeschritten sind, haben diese Systeme bereits zu einem festen Bestandteil ihres „Minimum Viable Company“ gemacht. In jeder Reifephase liegt der Schwerpunkt darauf, Datenquellen, Agentenkonfigurationen und unterstützende Elemente wie Gewichte und Bias gemeinsam wiederherzustellen und nicht als separate Maßnahmen, da eine Fehlausrichtung zwischen diesen Komponenten Risiken mit sich bringen kann, die durch eine Wiederherstellung an einem einzelnen Punkt nicht abgedeckt würden.

Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz nach dem „Mythos“

Als Ausgangspunkt zur Reduzierung von Risiken durch Pionier-KI sollten Sie die wichtigsten Systeme Ihres Unternehmens erfassen und sicherstellen, dass diese in einer Air-Gap-Umgebung betrieben werden. Nachdem Sie Ihr „Minimum Viable Company“ definiert haben, führen Sie Cleanroom-Übungen durch, um eine Basislinie für Wiederherstellbarkeit und MTCR für alle Tier-1-Workloads zu etablieren. Dies sollte Ihre zentrale Kennzahl für Resilienz auf Vorstandsebene sein, die deutlich zeigt, wie schnell Ihr Unternehmen nach einem Vorfall den wesentlichen Betrieb wieder aufnehmen kann.

Tests sind entscheidend, um Lücken im Verständnis von Geschäftsprozessen, Technologien und Abläufen aufzudecken. Oft sind einige der größten Probleme organisatorischer Natur. ResOps™ (Resilience Operations) kann diese angehen.

ResOps ist eher ein Rahmenkonzept als ein Produkt und bringt Sicherheits-, Betriebs- und Technologieteams zusammen, um eine gemeinsame Sichtweise darauf zu entwickeln, wie ein widerstandsfähiges Design und die Validierung der Recovery aussehen sollten. ResOps formalisiert die wachsende Erkenntnis der Branche, dass die Cyber-Recovery ein funktionsübergreifendes Problem ist, das Akteure aus dem gesamten Unternehmen erfordert, die alle ein Interesse am Ergebnis haben. In der Zeit nach Mythos ist diese Koordination von entscheidender Bedeutung, um sowohl die ständige Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten als auch eine schnelle und effektive Reaktion auf einen Vorfall zu ermöglichen. Frontier AI macht einen erprobten, klar definierten und sauberen Wiederherstellungsprozess zur Grundvoraussetzung.

Das gesamte Webinar ansehen

Sehen Sie sich die gesamte Sitzung „Resilience Over Panic“ auf Abruf an, um unser vierstufiges Rahmenkonzept genauer kennenzulernen, einschließlich der Voraussetzungen für eine agentische KI-Wiederherstellung. Melden Sie sich hier für das Webinar an.

FAQs

F: Was bedeutet „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR)?

A: Die „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR) misst, wie lange ein Unternehmen benötigt, um nach einem Vorfall wieder in einen verifizierten, sauberen Betriebszustand zurückzukehren. Es handelt sich dabei um eine umfassendere Kennzahl als die reine Dauer der Datenwiederherstellung. Sie kombiniert das traditionelle „Recovery Time Objective“ (RTO) mit der zusätzlichen Zeit, die benötigt wird, um sicherzustellen, dass die wiederhergestellten Daten frei von Malware oder Hintertüren sind, sowie mit einem abschließenden manuellen Validierungsschritt, bevor die Systeme wieder in den Produktionsbetrieb zurückkehren.

Unternehmen betrachten zunehmend das MTCR und nicht mehr nur die Wiederherstellungsgeschwindigkeit als Kennzahl für die Ausfallsicherheit auf Vorstandsebene, da eine schnelle Wiederherstellung, bei der eine aktive Bedrohung erneut auftritt, mehr Schaden anrichten kann als eine langsamere, aber verifizierte Wiederherstellung.

F: Worin unterscheidet sich das MTCR vom RTO?

A: Der RTO misst, wie schnell Systeme und Daten nach einer Störung wiederhergestellt werden können. Der MTCR umfasst den RTO als eine Komponente, berücksichtigt jedoch zusätzlich die Zeit, die benötigt wird, um sicherzustellen, dass die wiederhergestellten Daten fehlerfrei sind, sowie die Zeit, die für die manuelle Überprüfung aufgewendet wird, bevor die Systeme wieder in den Produktivbetrieb übergehen. Insbesondere im Falle eines Cybervorfalls kann ein System zwar seinen RTO einhalten, dennoch aber keine echte Resilienz aufweisen, wenn die wiederhergestellte Umgebung kurz darauf erneut infiziert wird.

F: Was ist ein „Minimum Viable Company“ und worin unterscheidet es sich von einem umfassenden Notfallwiederherstellungsplan?

A: Ein „Minimum Viable Company“ (manchmal auch als „Minimum Viable Business“ bezeichnet) ist die kleinere, geschäftskritische Teilmenge aus Systemen, Daten und Abhängigkeiten, die eine Organisation nach einem Vorfall wieder in Betrieb nehmen muss, um weiter funktionieren zu können – und nicht die gesamte IT-Infrastruktur.

Ein umfassender Notfallwiederherstellungsplan zielt in der Regel darauf ab, im Laufe der Zeit alles wiederherzustellen; die Definition eines „Minimum Viable Company“ zwingt ein Unternehmen jedoch dazu, im Voraus zu entscheiden, was wirklich zuerst wiederhergestellt werden muss und in welcher Reihenfolge, um einen Betriebsausfall zu vermeiden.

F: Was ist der Unterschied zwischen einer theoretischen Übung und einer praktischen Wiederherstellungsübung?

A: Eine Tabletop-Übung ist eine papiergestützte Durchspielung eines Notfallplans, die in der Regel dazu dient, die Entscheidungsfindung und die Kommunikation zwischen den Beteiligten zu testen, ohne dabei tatsächlich technische Wiederherstellungsmaßnahmen durchzuführen.

Eine Live-Wiederherstellungsübung geht noch einen Schritt weiter, indem tatsächlich eine Wiederherstellung durchgeführt wird – unter Einsatz der realen Werkzeuge, Automatisierungsmaßnahmen und beteiligten Personen –, um zu bestätigen, dass der Prozess in der Praxis funktioniert, und zwar über das hinaus, was eine theoretische Übung zeigen kann. Organisationen, die sich ausschließlich auf theoretische Übungen verlassen, verfügen möglicherweise über einen Resilienzplan, der bei der Überprüfung solide erscheint, der jedoch nicht anhand der operativen Details getestet wurde, die dazu führen, dass reale Vorfälle oft länger dauern als erwartet.

F: Was sind nicht-menschliche Identitäten (NHIs) und warum erschweren sie die Wiederherstellung von KI?

A: NHIs sind die Berechtigungen, Erlaubnisse und Zugriffsrechte, die Softwarekomponenten wie KI-Agenten zugewiesen werden und nicht einzelnen Personen. Da Unternehmen zunehmend agentenbasierte KI einsetzen, wächst die Anzahl der NHIs in einer Umgebung, und jedes einzelne muss bei einer Wiederherstellung ebenso berücksichtigt werden wie bekanntere Elemente wie Datenbanken und Transaktionssysteme.

Die Wiederherstellung eines agentenbasierten KI-Systems erfordert in der Regel die Synchronisierung der NHIs mit dem restlichen KI-Stack, da die Wiederherstellung von Daten oder Konfigurationen ohne die Wiederherstellung der korrekten Agentenberechtigungen Lücken hinterlassen kann, die erst dann schwer zu erkennen sind, wenn es weiter unten in der Kette zu Fehlern kommt.

F: Wie sollte ein Unternehmen den Einstieg in ResOps™ (Resilience Operations) gestalten?

A: ResOps ist ein funktionsübergreifendes Rahmenkonzept, das Sicherheits-, Betriebs- und Technologieteams auf der Grundlage einer gemeinsamen Definition von widerstandsfähigem Design zusammenbringt und sich von jedem einzelnen Produkt unterscheidet.

Unternehmen können damit beginnen, eine kleine Anzahl von Kernanwendungen zu identifizieren und einen ersten Wiederherstellungstest durchzuführen, um einen MTCR-Ausgangswert zu ermitteln, anstatt zu versuchen, den gesamten Bereich auf einmal zu formalisieren. Dieser frühe Ausgangswert bietet den Teams aus den Bereichen Sicherheit, Betrieb und Governance einen konkreten Bezugspunkt, anhand dessen sie Fortschritte verfolgen können. Außerdem trägt er dazu bei, die teamübergreifenden Gewohnheiten zu etablieren, auf die ResOps im Laufe der Zeit angewiesen ist.

Michael Thelander ist Senior Director of Product Marketing bei Commvault.

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Bei Commvault ist Fürsorge nicht nur ein Lippenbekenntnis. Wir setzen sie jeden Tag in die Tat um. Seit Jahren sind wir sehr stolz darauf, mit TeenTech zusammenzuarbeiten, einer in Großbritannien ansässigen gemeinnützigen Bildungsorganisation für Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren. Teams aus bis zu drei Schülern entwerfen und entwickeln technische Produkte, die reale Probleme lösen, und präsentieren diese anschließend einer Jury aus Fachleuten der Branche.

Wir hatten kürzlich die Ehre, an den TeenTech Awards in London teilzunehmen, bei denen Schüler aus ganz Großbritannien ihre Kreativität und ihre Fähigkeit zur Problemlösung unter Beweis stellten – Eigenschaften, die uns echte Hoffnung für die Zukunft geben. Was diesen Tag so besonders machte, war zu sehen, wie unsere Leute füreinander da waren. Vaulters aus ganz Großbritannien haben TeenTech während unserer gesamten Partnerschaft unterstützt – vom Entwickeln von Lernspielen über die Begutachtung Dutzender Schülerprojekte bis hin zum ehrenamtlichen Einsatz am großen Finaltag.

Ein solches Engagement bringt „Vaulters“ aus verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens zusammen und schafft dabei neue Verbindungen. Die bei den diesjährigen TeenTech Awards vorgestellten Innovationen waren unübertroffen. Hier sind einige der herausragendsten Ideen der Finalisten:

  • Ein Weg zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Ein Team schlug einen Ansatz vor, mit dem Patienten bereits in einem früheren Stadium des Krankheitsverlaufs unterstützt werden können, und erläuterte die wissenschaftlichen Hintergründe äußerst anschaulich.
  • Ein sicherer Weg, um von A nach B zu gelangen. Ein anderes Team hat eine Navigations-App neu entwickelt, deren „sicherste Route“-Option neben Geschwindigkeit und Entfernung auch der persönlichen Sicherheit Vorrang einräumt.
  • Ein intelligenter Verband, der den Heilungsprozess von Wunden überwacht. Ein Finalistenteam hat einen Verband entwickelt, der ein Hydrogel bildet, um die Heilung zu unterstützen, und der über eine App den Heilungsfortschritt erfasst.
  • Ein Zaunelement, das zur Emissionsminderung entwickelt wurde. Ein viertes Team schlug vor, Zeolithplatten an landwirtschaftlichen Zäunen anzubringen, um auf einfache Weise zur Reduzierung landwirtschaftlicher Emissionen beizutragen.

TeenTech eröffnet jungen Menschen den Weg in MINT-Berufe, die sie vielleicht sonst nie in Betracht gezogen hätten. Es ist wichtig, weiterhin in die nächste Generation von Innovatoren zu investieren, und wir fühlen uns geehrt, dass Commvault einen Teil zu dieser Entwicklung beitragen darf. Martha Delehanty ist Chief People Officer bei Commvault.

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Jahrelang fiel die Post-Quanten-Kryptografie (PQC) in die Kategorie „wichtig, aber nicht dringend“.

Sicherheitsverantwortliche wussten, dass sie kommen würde. Forscher sprachen darüber. Normungsgremien arbeiteten daran. Die meisten Unternehmen räumten ein, dass man sich irgendwann damit befassen müsse. Ich würde jedoch behaupten, dass es jetzt an der Zeit ist, mit den Vorbereitungen zu beginnen.

In dieser Folge von STRIVE habe ich mich mit Michael Fasulo, Senior Director of Portfolio Marketing, unterhalten, um zu erörtern, warum sich die Diskussion um PQC so schnell verändert – und warum Unternehmen, die auf Gewissheit warten, möglicherweise feststellen werden, dass ihnen die Zeit davonläuft. Die ganze Folge ansehen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • „Harvest Now, Decrypt Later“-Angriffe bedeuten, dass sensible Daten bereits ein Risiko darstellen, auch wenn Quantenfähigkeiten noch nicht stabil oder kommerziell nutzbar sind.
  • Die meisten Unternehmen haben keinen vollständigen Überblick über ihren Kryptografie-Bestand, was die Erfassung zur ersten großen Hürde macht.
  • Bei PQC geht es ebenso sehr um die Bewältigung einer technologischen Herausforderung wie um die Priorisierung von Risiken.
  • Unternehmen, die sich jetzt vorbereiten, haben mehr Möglichkeiten, ihre Prioritäten anzupassen, als solche, die später reagieren müssen.

Das Problem ist nicht die Technologie

Die meisten Diskussionen über Post-Quanten-Kryptografie beginnen mit der Technologie.

  • Wie schnell schreitet die Entwicklung des Quantencomputings voran?
  • Wann werden kryptografisch relevante Quantensysteme praxistauglich sein?
  • Welche Algorithmen werden sich langfristig wahrscheinlich durchsetzen?

Das sind wichtige Fragen. Aber es sind nicht die Fragen, die ich als vorrangig betrachten würde. Michael hat letztes Jahr einen Blogbeitrag über PQC geschrieben, und wir haben heute darüber gesprochen, wie sich seitdem einiges geändert hat.

In den letzten Jahren haben sich die Einschätzungen konsequent in eine Richtung entwickelt: Was einst fern schien, rückt nun immer näher. Gleichzeitig entwickeln sich Standards weiter, die regulatorischen Erwartungen steigen, und Unternehmen beginnen zu erkennen, wie viel „kryptografische Schulden“ sie über die Jahrzehnte hinweg angehäuft haben.

Das genaue Datum des „Q-Day“ mag ungewiss bleiben. Die Richtung, in die es geht, ist es jedoch nicht.

The Risk is here and now

Ein Grund, warum diese Diskussion an Dringlichkeit gewonnen hat, ist die wachsende Aufmerksamkeit für „Harvest Now, Decrypt Later“-Angriffe. Das Konzept ist einfach: Ein Angreifer verschafft sich heute Zugriff auf verschlüsselte Informationen, speichert sie und wartet darauf, dass zukünftige Technologien diese Informationen lesbar machen.

Wichtig ist dabei, dass das Risiko nicht erst mit dem Aufkommen des Quantencomputings beginnt. Das Risiko beginnt bereits, wenn selbst verschlüsselte Daten abgezogen und gespeichert werden.

Für Organisationen, die geistiges Eigentum, Gesundheitsdaten, Regierungsinformationen oder andere sensible, langfristig aufzubewahrende Daten schützen, verändert diese Unterscheidung alles.

Organisationen müssen wissen, ob die heute aufbewahrten Daten in dieser Zukunft noch von Bedeutung sein werden.

Für viele, insbesondere in stark regulierten Branchen und im Bereich kritischer Infrastrukturen, lautet die Antwort „Ja“.

Vorschau: Warum Krypto-Agilität wichtig ist

Clip hier einbetten: https://www.youtube.com/watch?v=A3YWU5rlmGA

In diesem Clip erklärt Michael, warum PQC keine einmalige Lösung oder Umstellung ist. Das eigentliche Ziel ist Krypto-Agilität – die Schaffung der Flexibilität, kryptografische Algorithmen anzupassen, während sich Standards und Bedrohungen weiterentwickeln. Denn in der Cybersicherheit besteht die Herausforderung nicht nur darin, sich auf das vorzubereiten, was als Nächstes kommt. Es geht darum, bereit zu sein für das, was danach kommt.

Die Erforschung ist das eigentliche Projekt

Ein Missverständnis bezüglich PQC ist, dass es sich in erster Linie um ein Verschlüsselungs-Upgrade handelt. In Wirklichkeit haben die meisten Unternehmen noch nicht das Stadium erreicht, in dem der Austausch das größte Problem darstellt.

Sie versuchen immer noch, den Umfang des Problems zu erfassen. Kryptografie ist überall präsent.

  • Anwendungen
  • Zertifikate
  • Cloud Service
  • APIs
  • Code-Signierung
  • Plattformen von Drittanbietern

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten bei der Erstellung des kryptografischen Bestandsverzeichnisses oder der Festlegung seines Umfangs. Daher ist die Bestandsaufnahme einer der wichtigsten – und oft unterschätzten – Schritte auf diesem Weg.

Und für viele Unternehmen ist dies ein weitaus größeres Unterfangen als erwartet.

Die Herausforderung der Lieferkette

Ein weiterer Grund, warum PQC zur Priorität geworden ist, liegt darin, dass kein Unternehmen diesen Wandel alleine bewältigen kann. Moderne Unternehmen sind auf Lieferanten, Cloud-Anbieter, Softwarepartner und unzählige Dritte angewiesen, die alle Kryptografie einsetzen.

Das bedeutet, dass die Quantenreadiness über interne Systeme hinausgeht. Es wird zu einer Frage der Readiness des gesamten Ökosystems.

  • Bereiten sich die Lieferanten vor?
  • Planen wichtige Anbieter Migrationen?
  • Sind Plattformen von Drittanbietern auf neue Standards abgestimmt?

Diese Fragen werden zunehmend Teil von Risikogesprächen, Beschaffungsdiskussionen und der langfristigen Technologieplanung sein. Denn Kryptografie macht nicht an Unternehmensgrenzen Halt. Genauso wenig wie Risiken.

Warum dieses Gespräch wichtig ist

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Diskussion ist, dass Post-Quanten-Kryptografie keine technologische Herausforderung der Zukunft mehr ist.

Sie wird zunehmend zu einem aktuellen Thema der Resilienz.

Unternehmen müssen nicht in Panik geraten und sie müssen nicht jedes System über Nacht umstellen. Aber sie müssen damit beginnen, die ihnen zur Verfügung stehende Zeit für die Vorbereitung bestmöglich zu nutzen.

Die Organisationen, die diesen Übergang erfolgreich meistern, werden nicht unbedingt diejenigen sein, die über die ausgefeilteste Kryptografie verfügen. Es werden diejenigen sein, die bereits damit begonnen haben, sich ein Verständnis anzueignen, bevor Gewissheit herrschte.

Und genau so funktioniert Resilienz oft.

Die ganze Folge ansehen

Michael und ich gehen in der Folge noch auf viele weitere Themen ein, die ich oben nicht erwähnt habe. Sehen Sie sich die Folge unbedingt jetzt an, um Einblicke zu erhalten in:

  • Die größten Herausforderungen, denen Unternehmen zu Beginn ihrer PQC-Reise gegenüberstehen.
  • Was Führungskräfte heute priorisieren sollten, einschließlich einiger Best Practices.
  • Das Verständnis von MLKEM-Algorithmen und Krypto-Agilität.
  • Infrastrukturaspekte für PQC.
  • Wie sich Commvault auf diese Zukunft vorbereitet.

FAQs

F: Was ist Post-Quanten-Kryptografie (PQC)?
A: PQC bezeichnet kryptografische Algorithmen, die darauf ausgelegt sind, auch vor Angriffen zukünftiger Quantencomputer Schutz zu bieten.

F: Was bedeutet „Harvest Now, Decrypt Later“?
A: Dabei handelt es sich um eine Strategie, bei der Angreifer heute verschlüsselte Daten sammeln, um sie später zu entschlüsseln, sobald leistungsfähigere Rechenkapazitäten zur Verfügung stehen.

F: Warum konzentrieren sich Unternehmen gerade jetzt auf PQC?
A: Weil die Vorbereitung Jahre dauert und sensible Daten, die heute erfasst werden, möglicherweise noch immer wertvoll sind, wenn Quantenbedrohungen Realität werden.

F: Was ist die größte Herausforderung für Unternehmen?
A: Die Erfassung. Die meisten Unternehmen haben keinen vollständigen Überblick darüber, wo in ihren Umgebungen Kryptografie zum Einsatz kommt.

F: Müssen Unternehmen die gesamte Kryptografie sofort ersetzen? A: Nein. Die meisten Experten empfehlen, zunächst eine Bestandsaufnahme, Erfassung und Priorisierung durchzuführen, bevor umfassendere Migrationen geplant werden. F: Was sollten Führungskräfte als Erstes tun? A: Langlebige sensible Daten identifizieren, kryptografische Abhängigkeiten verstehen und mit der Erstellung einer Roadmap für den zukünftigen Übergang beginnen. Vidya Shankaran ist Field CTO bei Commvault.

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Wie treibt ResOps die nächste Entwicklungsstufe der Unternehmensresilienz voran?

Resilience Operations (ResOps) ist ein operativer Ansatz, der Sicherheit, IT-Infrastruktur und Recovery vereint, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre durchgängige Recovery-Fähigkeit nachzuweisen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

ResOps bewirkt, dass Unternehmen sich nicht mehr auf passive Tools und Annahmen verlassen, sondern eine proaktive operative Disziplin einführen, die die Wiederherstellbarkeit über Systeme, Teams und Prozesse hinweg sicherstellt.

  • ResOps ist eine Praxis und Disziplin, die umgesetzt werden kann, und kein Produkt, das man kaufen kann. Es handelt sich um ein einheitliches Betriebsmodell, das Menschen, Prozesse und Technologie zusammenführt, um digitale Anfälligkeit und die existenziellen Risiken zu bewältigen, denen moderne Unternehmen ausgesetzt sind.
  • Die rasante Verbreitung von KI hat das Datenwachstum beschleunigt, die gegenseitigen Abhängigkeiten der Systeme verstärkt und neue Risiken in Pipelines, Identitäten und Modellen mit sich gebracht. Dieses Ökosystem benötigt ein übergreifendes Modell, um Resilienz zu erreichen.
  • Laut dem „2026 Secure Access Report“ von Microsoft hatten 97 % der Unternehmen in den letzten 12 Monaten einen Sicherheitsvorfall – ziemlich gleichmäßig aufgeteilt zwischen böswilligen Angriffen und versehentlichen Fehlern.
  • Herkömmliche Kennzahlen wie Verfügbarkeit und Recovery Time Objective (RTO) werden der Komplexität und den Risiken der Cyber-Wiederherstellung nicht gerecht, bei der Datenintegrität und Systemabhängigkeiten eine entscheidende Rolle spielen.
  • Erkennung und Eindämmung allein reichen nicht aus: Unternehmen müssen Recovery-Prozesse entwickeln, die dazu beitragen, saubere, vertrauenswürdige und voll funktionsfähige Daten wiederherzustellen.
  • Der zunehmende regulatorische Druck hat Unternehmen dazu gezwungen, über die richtlinienbasierte Compliance hinauszugehen und eine nachweisbare, evidenzbasierte Resilienz anzustreben.

Die meisten Unternehmen verfügen über Tools für Datensicherung, Notfallwiederherstellung und Sicherheit – doch nur wenige können die Wiederherstellbarkeit kritischer Dienste nachweisen. Insbesondere unter realen Bedingungen bei aktiven Angriffen. Commvault ermöglicht ResOps, indem es Schutz, Erkennung und Recovery zu einem kontinuierlichen Betriebsmodell verbindet und Unternehmen dabei unterstützt, von einer auf Annahmen basierenden Ausfallsicherheit zu einer nachweisbaren, messbaren und vorhersehbaren Wiederherstellbarkeit überzugehen.


Warum reichen herkömmliche B&R- und Disaster-Recovery-Lösungen nicht aus?

In der heutigen hybriden Multi-Cloud-Welt stellen Störungen eine ständige Bedrohung dar. Aus diesem Grund verfügen die meisten Unternehmen bereits über Lösungen für Backup and Recovery. Viele investieren zudem erheblich in Cybersicherheits-Tools, die darauf ausgelegt sind, Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Auf dem Papier sieht es so aus, als hätten Unternehmen bereits ein Programm zur Cyber-Resilienz aufgebaut.

In der Praxis ist dies jedoch selten der Fall.

Die Herausforderung liegt nicht im Mangel an Tools, sondern in der zunehmenden Komplexität der Umgebungen, die sie schützen sollen, kombiniert mit der Aggressivität neuer Angriffe und der Fragmentierung moderner Sicherheitsarchitekturen.

Laut dem aktuellen „Secure Access“-Bericht von Microsoft hatten 97 % der Unternehmen in den letzten 12 Monaten mit einem Sicherheitsvorfall zu kämpfen. Diese Angriffe finden in Unternehmen statt, die mittlerweile mit fragmentierten Systemen arbeiten, die sich über Clouds, Anwendungen, Endgeräte und Datenplattformen erstrecken. Gleichzeitig verstärkt der Einsatz von KI diese Komplexität noch weiter. Da 88 % der Unternehmen KI in mindestens einem Bereich einsetzen, wachsen die Datenmengen exponentiell schneller, die in diesen Daten verborgenen Bedrohungen nehmen unbemerkt zu, Abhängigkeiten lassen sich immer schwerer nachverfolgen und Recovery-Prozesse sind nicht mehr vorhersehbar.

Herkömmliche Prozesse der Backup- und Recovery-Wiederherstellung setzen erst dann ein, wenn etwas ausfällt. Diese Tools sind zudem für stabile, statische Systeme konzipiert: Sie stellen zwar sicher, dass Datenkopien vorhanden sind und Wiederherstellungspläne dokumentiert sind, prüfen jedoch nicht, ob gesamte Dienste einschließlich aller Abhängigkeiten unter realen Bedingungen wiederhergestellt werden können.

Dies führt zu einer Lücke in der Ausfallsicherheit, die reale Probleme zur Folge hat:

  • Daten sind zwar wiederherstellbar, aber nicht nutzbar oder vertrauenswürdig.
  • Systeme lassen sich zwar wiederherstellen, sind aber möglicherweise nicht voll funktionsfähig.
  • Recovery-Pläne mögen zwar vorhanden sein, versagen jedoch unter realen Bedingungen.

Resilienz erfordert heute mehr als isolierte Tools. Sie erfordert ein Betriebsmodell, das Schutz, Erkennung und Recovery kontinuierlich miteinander verbindet.

Hier setzt ResOps an und verändert die Gleichung. Es vereint Datensicherung, Erkennung und Recovery effektiv zu einem durchgängigen und validierten Betriebsmodell.


Was ist ResOps und warum ist es wichtig?

ResOps ist ein operativer Ansatz, der sicherstellen soll, dass Recovery umfassend ist und bei Bedarf mit Nachweisen belegt werden kann.

Es vereint Menschen, Prozesse und Technologien aus den Bereichen Sicherheit, IT und Infrastruktur in einem einzigen Betriebsmodell. Durch die gemeinsame Planung und Umsetzung kritischer Dienste, ein widerstandsfähiges Design und kontinuierliche Validierung können Unternehmen Störungen besser standhalten, sich innerhalb definierter Auswirkungstoleranzen erholen und dies anhand von Belegen nachweisen.

Der größte Vorteil einer gut funktionierenden ResOps-Praxis besteht darin, dass sie direkt darauf ausgerichtet ist, die Anfälligkeit von Unternehmen und existenzielle Risiken anzugehen. Zu den wichtigsten Funktionen des Modells gehören:

  • Operationalisierung des Prozesses der „sicheren Recovery“
  • Definition messbarer Indikatoren für die Dienstausfallsicherheit (SRIs) und evidenzbasierte Bewertung
  • Annahme (und Optimierung) von Recovery unter Stressbedingungen
  • Annahme einer vollständigen Unterbrechung und Validierung von Wiederaufbauwegen
  • Kontinuierliche Identifizierung und Minderung von Resilienzlücken im Zuge der Weiterentwicklung der Systeme
  • Stützung auf Erkenntnisse aus realistischen Tests
  • Das gesamte Unternehmen abdecken
  • Verwaltung der Grenze zwischen Normalbetrieb und Krisenbetrieb

Der entscheidende Unterschied liegt im Fokus. Traditionelle Ansätze legen den Schwerpunkt auf Fähigkeiten, ResOps hingegen auf Ergebnisse. Dies versetzt Organisationen in die Lage, nachzuweisen, dass kritische Dienste wiederhergestellt werden können – und nicht nur, dass die entsprechenden Werkzeuge vorhanden sind.


Warum erfordert Cyber-Resilienz eine operative Disziplin?

Mehr Tools sind nicht die Lösung für mehr Resilienz. Tatsächlich geben 40 % der Unternehmen an, dass sie zu viele Anbieter haben.

Moderne Systeme sind eng miteinander verzahnt und hochgradig automatisiert. Ausfälle in einem Bereich können sich auf andere Dienste auswirken, insbesondere in Umgebungen mit gemeinsamer Infrastruktur und voneinander abhängigen Workloads.

Ohne ein einheitliches Betriebsmodell müssen Teams bei Vorfällen die Koordination zwischen unverbundenen Tools und Arbeitsabläufen übernehmen – und das in einer Situation, in der es hoch hergeht und die Kommunikation am schlechtesten ist. Dies verlangsamt die Reaktion und erhöht das Risk. IT-Teams und Ingenieure müssen sich mit einer Vielzahl von Tools auseinandersetzen, anstatt sich tatsächlich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

ResOps sorgt für Struktur und Verantwortlichkeit. Es definiert die Zuständigkeit für Recovery-Ergebnisse, legt Service-Level-Erwartungen fest und stellt sicher, dass Recovery-Prozesse regelmäßig getestet werden.


Wie sollten Unternehmen heute ihre Cyber-Resilienz messen?

Herkömmliche Kennzahlen wie Verfügbarkeit und RTO spiegeln die Realitäten der Cyber-Recovery nicht wider. Sie gehen davon aus, dass Systeme schnell und einwandfrei wiederhergestellt werden können, was in komplexen, voneinander abhängigen Ökosystemen jedoch selten der Fall ist.

Für einen echten Erfolg bei der Cyber-Recovery ist eine neue Kennzahl erforderlich: die „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR). Die MTCR erfüllt diesen Bedarf, indem sie präzise misst, wie lange es dauert, verifizierte, unbeeinträchtigte und voll nutzbare Daten wiederherzustellen. Diese Kennzahl basiert auf der Überzeugung, dass die Cyber-Recovery erst dann vollständig ist, wenn die Datenintegrität und -zuverlässigkeit wiederhergestellt wurden. Die „Recovery-Zeit“ allein, ohne jeglichen Kontext hinsichtlich Sicherheit, Unversehrtheit oder Vollständigkeit, reicht bei weitem nicht aus, um Vertrauen zu schaffen. MTCR behebt dieses Problem, indem gemessen wird, wie lange es dauert, verifizierte, nicht kompromittierte Daten wiederherzustellen. Diese Kennzahl basiert auf der Überzeugung, dass die Cyber-Recovery anhand von Datenintegrität und Vertrauenswürdigkeit gemessen werden muss. Die alleinige Berücksichtigung der Recovery-Zeit reicht nicht aus, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

SRIs stärken dieses Vertrauen, indem sie messen, ob kritische Dienste bei Störungen innerhalb festgelegter Toleranzgrenzen weiterlaufen können. Insgesamt helfen diese Kennzahlen Unternehmen dabei, von Annahmen zu Fakten überzugehen, Lücken in den Recovery-Fähigkeiten zu identifizieren und die Widerstandsfähigkeit auf die Geschäftsziele abzustimmen.


Was übersieht das Zero-Trust-Modell in Bezug auf Recovery?

„Zero Trust“ ist ein Paradigma der Cybersicherheit, das davon ausgeht, dass keinem Benutzer und keinem Gerät von Natur aus Vertrauen entgegengebracht wird, dass erweiterte Berechtigungen streng kontrolliert werden und dass eine Sicherheitsverletzung bereits stattgefunden hat oder unvermeidlich ist.

„Zero Trust“ hat Wunder bewirkt, was die Verbesserung unserer allgemeinen Sicherheitslage in allen Branchensegmenten angeht.

Wo Zero Trust jedoch an seine Grenzen stößt, ist Grundsatz 3: ein tatsächlicher Sicherheitsverstoß oder ein Sicherheitsversagen. Die meisten Organisationen werden dem zustimmen, sind aber operativ nicht auf solche Szenarien vorbereitet.

Unternehmen können Bedrohungen zwar schnell erkennen und isolieren, haben jedoch dennoch Schwierigkeiten, Systeme so wiederherzustellen, dass Kontinuität und Vertrauen gewährleistet sind. Die Erkennung garantiert noch keine Recovery-Fähigkeit. Dadurch entstand eine offensichtliche Lücke zwischen der Reaktion und der tatsächlichen Recovery.

ResOps schließt diese Lücke, indem es als operative Ebene fungiert, die das Zero-Trust-Modell bis zum Ende seines Grundsatzes „Assume the Breach“ (von einem Sicherheitsverstoß ausgehen) ausweitet und sein ursprüngliches Versprechen erfüllt. Da ResOps Zero Trust durch die Praxis der operativen Resilienz stärkt, sind Unternehmen besser darauf vorbereitet, auf Bedrohungen zu reagieren und sich effektiv davon zu erholen.



Wie definieren die Regulierungsbehörden die Anforderungen an die Resilienz neu?

Die regulatorischen Erwartungen verlagern sich rasch hin zu nachweisbarer Resilienz, insbesondere bei KI-generierten, nur unzureichend nachverfolgten Daten. Governance-Rahmenwerke fordern nun zunehmend einen strukturierten Schutz und eine strukturierte Überwachung von KI-Systemen und KI-generierten Daten. Aspekte wie Transparenz, Rückverfolgbarkeit, menschliche Aufsicht, Datenqualitätskontrollen und Lebenszyklus-Risikomanagement sind von größter Bedeutung.

Rahmenwerke wie NIS2 und der Digital Operational Resilience Act (DORA) verlangen von Organisationen den Nachweis, dass sie Störungen standhalten und sich davon erholen können.

Dazu gehören:

  • die Festlegung akzeptabler Störungsniveaus
  • Regelmäßiges Testen von Recovery-Prozessen
  • Nachweis der Leistung bei Recovery

Diese Rahmenwerke und Vorschriften betonen, dass die Einhaltung der Vorschriften nicht mehr allein auf Richtlinien basiert. Sie erfordert messbare Ergebnisse.

ResOps unterstützt diesen Wandel, indem es Validierung und Messung in funktionsübergreifende Abläufe integriert und Teams in die Lage versetzt, ihre Ausfallsicherheit durch kontinuierliche Tests und Berichterstattung unter Beweis zu stellen.

 

Fazit: Wie Unternehmen mit ResOps die Resilienzlücke schließen

Die Kluft zwischen der wahrgenommenen Resilienz und der tatsächlichen, nahtlosen Wiederherstellbarkeit nach Störungen ist erheblich. Sie zeigt sich darin, wie oft Unternehmen Schwierigkeiten haben, den Betrieb wiederherzustellen, obwohl sie über die richtigen Tools verfügen. Da Umgebungen immer komplexer werden und KI das Tempo des Wandels beschleunigt, kann sich diese Kluft nur noch vergrößern. Wenn Resilienz als eine Reihe von voneinander getrennten Fähigkeiten und nicht als funktionsübergreifende Disziplin behandelt wird, können die zu erwartenden „schlechten Tage“ unüberwindbar sein.

ResOps hilft dabei, diese Lücke zu schließen, indem der Fokus von der Vorbereitung auf den Nachweis verlagert wird. Es trägt dazu bei, Schutz, Erkennung und Recovery in einem kontinuierlichen Betriebszyklus zu vereinen, sodass Recovery nicht nur geplant, sondern unter realen Bedingungen validiert wird.

Darüber hinaus verwandelt dieser Ansatz Resilienz von einer reaktiven Funktion in eine messbare Disziplin. Er hilft Teams dabei, Klarheit über Zuständigkeiten zu gewinnen, Einblicke in Abhängigkeiten zu erhalten und das Vertrauen zu stärken, dass kritische Dienste wiederhergestellt werden können, wenn es darauf ankommt.

Durch die Einführung von ResOps treten Unternehmen in eine neue Ära der evidenzbasierten Resilienz ein. Sicherheitsverletzungen und Angriffe sind unvermeidlich. Doch ein ResOps-Ansatz kann Organisationen dabei helfen, sich schnell, sicher und vollständig zu erholen.

 

Häufig gestellte Fragen

Was ist ResOps im Zusammenhang mit Cyber-Resilienz?

ResOps ist ein operativer Ansatz, der Sicherheits-, IT- und Recovery-Teams zusammenführt, um die Wiederherstellbarkeit kontinuierlich zu validieren und nachzuweisen. Der Fokus liegt auf messbaren Ergebnissen, nicht nur auf Tools. Commvault Cloud unterstützt das ResOps-Modell, indem es Anomalieerkennung, saubere Wiederherstellung und Cleanroom-Validierung in einer einzigen operativen Plattform vereint – so können Unternehmen kritische Dienste unter realen Störungsbedingungen zuverlässig wiederherstellen

Warum versagen herkömmliche Backup- und Disaster-Recovery-Modelle?

Herkömmliche Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen konzentrieren sich auf Datenverfügbarkeit und dokumentierte Pläne, überprüfen jedoch nicht, ob alle Dienste und Abhängigkeiten wiederhergestellt werden können – wodurch Lücken entstehen, in denen zwar Daten vorhanden sind, die Systeme jedoch nicht funktionsfähig oder vertrauenswürdig sind. Commvault-Produkte beheben dieses Problem mit nachweisbasierten Recovery-Funktionen wie Anomalieerkennung, „Cleanroom Recovery“ und „Synthetic Recovery“, die einwandfreie Wiederherstellungspunkte vor der Umstellung auf die Produktionsumgebung validieren.

Wie verbessert ResOps die Cyber-Resilienz?

ResOps verbessert die Resilienz, indem es Erkennung, Schutz und Recovery zu einem kontinuierlichen, geschlossenen Regelkreis verbindet. Commvault Cloud setzt dies über fünf integrierte Funktionen um: automatisierte Erkennung und Schutz, kontinuierliche Erkennung, saubere Recovery, kontinuierliche Validierung und Verbesserung sowie kontinuierliche Geschäftskontinuität unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften – und bietet Teams damit eine einzige Plattform zur Umsetzung der gesamten ResOps-Disziplin.

Mit welchen Kennzahlen lässt sich Cyberresilienz effektiv messen?

Kennzahlen wie die „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR) und „Service Resilience Indicators“ (SRIs) liefern bessere Einblicke als die RTO allein – sie messen, wie schnell Unternehmen vertrauenswürdige, voll funktionsfähige Systeme wiederherstellen können. Commvault hat die MTCR als Kennzahl für die Cyber-Recovery eingeführt und damit den Fokus der Messung von der Geschwindigkeit auf Datenintegrität und verifizierte Servicekontinuität verlagert.

Wie erweitert ResOps das Zero-Trust-Konzept?

„Zero Trust“ konzentriert sich auf Prävention und Zugriffskontrolle, befasst sich jedoch nicht mit der Recovery nach einem Sicherheitsvorfall. Commvault Cloud schließt diese Lücke, indem es die Erkennung von Bedrohungen mit Workflows zur sauberen Recovery verknüpft – und so Unternehmen dabei unterstützt, vertrauenswürdige Systeme nach einer Kompromittierung wiederherzustellen und die Lücke zwischen Erkennung und Betriebskontinuität zu schließen. Auf diese Weise erweitert ResOps das „Zero-Trust“-Konzept und ermöglicht echtes „Zero Trust“, indem es die Recovery operationalisiert.

Warum nimmt der regulatorische Druck hinsichtlich der Resilienz zu?

Vorschriften wie NIS2 und DORA verlangen nun von Unternehmen, dass sie ihre Ausfallsicherheit durch Tests, Messungen und Nachweise belegen – nicht nur durch dokumentierte Richtlinien. Commvault unterstützt diesen Wandel durch auf ResOps abgestimmte Funktionen wie kontinuierliche Validierung, „Cleanroom“-basierte Wiederherstellungstests und MTCR-Messungen – und liefert damit die auditierbaren Nachweise für die Wiederherstellbarkeit, die moderne regulatorische Rahmenbedingungen erfordern.

Entdecken Sie weitere Ressourcen

Analystenbericht

GigaOm-Bericht „Minimum Viable Recovery“

Legen Sie genau fest, welche Recovery-Leistung Ihr Unternehmen erreichen muss – und messen Sie Ihre Readiness anhand von Branchenstandards.
Lesen Sie den Bericht zum „GigaOm Minimum Viable Recovery Report“
On-Demand-Webinar

KI-Resilienz und ResOps: SHIFT-Keynote

Sehen Sie sich an, wie der CEO von Commvault ResOps vorstellt und demonstriert, wie KI-gestützte Automatisierung die Cyber-Recovery in Unternehmen in Echtzeit verändert.
On-Demand ansehen zum Thema KI-Resilienz und ResOps: SHIFT-Keynote

Cloud Datensicherung und -wiederherstellung für Google Cloud jetzt verfügbar.

„Clumio for Google Cloud Storage“ ist ab sofort allgemein verfügbar – und ermöglicht damit unveränderliche Backups und schnelle Recovery für Objektspeicher im Petabyte-Bereich in Google Cloud.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Clumio für Google Cloud Storage ist ab sofort allgemein verfügbar und unterstützt Unternehmen dabei, ihren Cloud-Objektspeicher mit unveränderlichen Backups, schneller Recovery und der Einfachheit von SaaS zu schützen. Clumio für Google Cloud Storage bietet folgende Vorteile:

  • Schützen Sie Daten in Google Cloud Storage mit unveränderlichen, isolierten Backups, die für die Recovery nach Ransomware-Angriffen und zerstörerischen Löschvorgängen ausgelegt sind.
  • Einzelne Objekte, Präfixe oder ganze Buckets ab einem ausgewählten Zeitpunkt wiederherzustellen.
  • Wiederherstellung von Datensätzen im Cloud-Maßstab, die KI, Analysen und geschäftskritische Anwendungen ermöglichen.
  • Reduzierung der betrieblichen Komplexität durch eine vollständig verwaltete, SaaS-basierte Plattform für Backup and Recovery.
  • Verringern Sie Betriebsunterbrechungen durch schnellere Recovery-Abläufe.
  • Unterstützen Sie Compliance- und Governance-Initiativen mit isolierten Backup-Kopien und zentralisierten Schutzrichtlinien.

Clumio für Google Cloud Storage ist eine cloudnative Backup and Recovery-Lösung, die einen unveränderlichen, luftisolierten Schutz für Google Cloud Storage-Objekte, Präfixe und Buckets im Petabyte-Maßstab bietet. Sie ermöglicht eine schnelle, granulare Recovery nach Ransomware-Angriffen, versehentlichem Löschen, Fehlern bei Lebenszyklusrichtlinien oder Datenbeschädigungen – ohne dass Unternehmen eine Backup-Infrastruktur verwalten müssen.

Unternehmen setzen zunehmend auf Google Cloud Storage als Grundlage für Analyseplattformen, KI-Initiativen, Anwendungsdaten, Archive und cloudnative Dienste.

Zwar bietet Google Cloud Storage einen äußerst dauerhaften Speicher, doch reicht diese Dauerhaftigkeit allein nicht aus, um Ransomware, versehentliche Löschungen, Fehler bei Lebenszyklusrichtlinien, böswillige Aktivitäten oder logische Beschädigungen zu bewältigen. Wenn Cloud-Objektspeicher zum primären Datenspeicher wird, sind Recovery-Funktionen ebenso wichtig wie die Verfügbarkeit des Speichers.

Clumio für Google Cloud Storage ist ab sofort verfügbar und trägt dazu bei, cloudnative Cyber-Resilienz und Recovery-Funktionen auf eine der branchenführenden Cloud-Objektspeicherplattformen auszuweiten. Die Lösung bietet unveränderliche, luftisolierte Backups und schnelle Recovery-Workflows, die Unternehmen dabei helfen, Daten nach Cyberangriffen, operativen Fehlern, Ausfällen oder Beschädigungsereignissen wiederherzustellen.

Da Unternehmen weiterhin in KI, Analytik und Multi-Cloud-Strategien investieren, wird die Fähigkeit zur Wiederherstellung umfangreicher Datensätze zu einer entscheidenden geschäftlichen Anforderung. Clumio für Google Cloud wurde entwickelt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Geschäftskontinuität zu gewährleisten, den betrieblichen Aufwand zu reduzieren und Wiederherstellungen auf Cloud-Ebene mit größerer Sicherheit durchzuführen.

Warum Google Cloud Storage dedizierte Backup- und Wiederherstellungsfunktionen erfordert

Google Cloud Storage ist zur Datengrundlage moderner Unternehmen geworden. Unternehmen nutzen es, um Trainingsdaten für KI-Modelle zu speichern, Analysepipelines zu unterstützen, Geschäftsunterlagen zu archivieren und Cloud-native Anwendungen zu betreiben.

Mit wachsendem Datenvolumen nehmen auch die potenziellen Auswirkungen einer Störung zu. Ein einziger Fehler in der Lebenszyklusrichtlinie, eine versehentliche Löschung, ein Ransomware-Angriff oder ein Anwendungsfehler kann Millionen von Objekten gleichzeitig betreffen. Die native Speicherdauerhaftigkeit schützt zwar vor Infrastrukturausfällen, bietet jedoch keinen Schutz vor logischen Beschädigungen, böswilligen Aktivitäten oder menschlichem Versagen.

Für Unternehmen, die Petabytes an Daten verwalten, wird die Herausforderung noch größer. Recovery-Maßnahmen erfordern oft manuelle Koordination, benutzerdefinierte Skripte und zeitaufwändige Prozesse, die die Wiederherstellung geschäftskritischer Dienste verzögern.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass 84 % der führenden Cloud-Nutzer bewusst mehrere Cloud-Umgebungen einsetzen. Dies unterstützt KI-Initiativen, hilft beim Risk-Management und erleichtert die Verwaltung großer Datensätze. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Multi-Cloud-Lösungen benötigen Unternehmen konsistente Ausfallsicherheit und Recovery-Funktionen über alle Umgebungen hinweg.

Wie Clumio cloud-native Ausfallsicherheit gewährleistet

Clumio für Google Cloud wurde entwickelt, um diese Herausforderungen durch einen cloud-nativen, SaaS-basierten Ansatz für Schutz und Recovery zu bewältigen. Die Plattform speichert Sicherungskopien in einer unveränderlichen, von den Produktionsdaten getrennten „Air-Gapped“-Umgebung.

Diese Isolierung trägt dazu bei, das Risiko zu verringern, dass Backup-Daten beeinträchtigt werden, falls der Primärspeicher durch Ransomware oder zerstörerische Löschvorgänge kompromittiert wird. Sie ermöglicht es Unternehmen, Daten auf verschiedenen Granularitätsebenen wiederherzustellen, darunter einzelne Objekte, Präfixe und ganze Buckets. Dank dieser Flexibilität können Teams genau die Daten wiederherstellen, die sie benötigen, was dazu beiträgt, Recovery-Zeiten zu verkürzen und Betriebsunterbrechungen zu minimieren.

Die Lösung macht zudem den Einsatz, das Patchen, die Skalierung oder die Wartung einer Backup-Infrastruktur überflüssig. Eine zentralisierte Richtlinienverwaltung und automatisierte Schutz-Workflows vereinfachen den Betrieb und ermöglichen es gleichzeitig, Schutzstrategien entsprechend wachsenden Cloud-Datenumgebungen zu skalieren.

Geschäftliche Vorteile für KI, Analytik und Cloud-Betrieb

Für viele Unternehmen beschränken sich Ausfallzeiten nicht mehr nur auf Anwendungsausfälle. Beeinträchtigte Daten können Analyseprojekte zum Stillstand bringen, KI-Pipelines unterbrechen, kundenorientierte Dienste verzögern und die geschäftliche Entscheidungsfindung beeinträchtigen. Clumio hilft Unternehmen dabei, diese Risiken zu reduzieren, indem es schnellere Recovery-Abläufe unterstützt und die Cyber-Resilienz stärkt. Zu den wichtigsten geschäftlichen Vorteilen gehören:

  • Schnellere Recovery – Eine schnelle Point-in-Time-Recovery hilft Unternehmen dabei, Daten von ausgewählten Wiederherstellungspunkten nach Ransomware-Angriffen, versehentlichem Löschen, Datenbeschädigungen oder Fehlern bei Lebenszyklusrichtlinien wiederherzustellen.
  • Reduzierter Betriebsaufwand – Eine vollständig verwaltete SaaS-Plattform, die dazu beiträgt, den Aufwand für die Infrastrukturverwaltung zu beseitigen und die Abhängigkeit von manuellen Recovery-Prozessen zu verringern.
  • Verbesserte Cyber-Resilienz – Unveränderliche, isolierte Backups sind darauf ausgelegt, eine zusätzliche Schutzebene gegen moderne Cyberbedrohungen zu bieten.
  • Größeres Vertrauen in KI und Analytik – Unternehmen können die Datensätze schützen, die KI-Modelle, Business-Intelligence-Plattformen und Analyseumgebungen ermöglichen.

„Mit Clumio für Google Cloud werden wir in der Lage sein, riesige Mengen an cloud mithilfe einer cloud SaaS wiederherzustellen, die benutzerfreundlich und hochgradig skalierbar ist.“ – Alex Grach, Leiter der Entwicklungsabteilung, Trusted Data Platform bei Atlassian

Einheitliche Recovery über Multi-Cloud-Umgebungen hinweg

Viele Unternehmen nutzen mittlerweile mehrere Cloud-Umgebungen, darunter AWS und Google Cloud. Die Nutzung der Cloud schafft zwar Flexibilität, kann aber auch zu Komplexität führen, wenn sich die Prozesse von Backup and Recovery zwischen den Umgebungen unterscheiden.

Clumio hilft bei der Bewältigung dieser Herausforderung, indem es ein einheitliches, cloud-natives Schutzkonzept über alle Cloud-Plattformen hinweg bietet. Unternehmen können einheitliche Richtlinien anwenden, Recovery-Abläufe optimieren und operative Reibungsverluste reduzieren, während ihre Cloud-Umgebungen wachsen.

Da Unternehmen weiterhin in KI-gestützte Innovationen investieren, muss sich die Cloud-Ausfallsicherheit parallel zu den geschützten Workloads weiterentwickeln. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Clumio für Google Cloud Storage erhalten Unternehmen eine speziell entwickelte Lösung, die ihnen hilft, Daten im Cloud-Objektspeicher in großem Maßstab zu schützen und wiederherzustellen und dabei die von modernen Unternehmen geforderte einfache Bedienbarkeit zu gewährleisten.


FAQs

F: Was ist „Clumio for Google Cloud Storage“?

A: Clumio für Google Cloud Storage ist eine cloudnative Backup and Recovery-Lösung, die Google Cloud Storage-Daten durch unveränderliche, isolierte Backups schützt. Sie ermöglicht es Unternehmen, Objekte, Präfixe und Buckets nach Ransomware-Angriffen, versehentlichem Löschen, Beschädigungen oder operativen Fehlern wiederherzustellen.

F: Warum reicht die Datensicherheit von Google Cloud Storage nicht aus?

A: Die Datensicherheit von Google Cloud Storage ist darauf ausgelegt, Daten vor Infrastrukturausfällen zu schützen, bietet jedoch keinen Schutz vor logischen Beschädigungen, Ransomware, böswilliger Löschung, Fehlern bei Lebenszyklusrichtlinien oder menschlichem Versagen. Unabhängige Sicherungskopien bieten eine zusätzliche Ebene der Recovery.

F: Kann Clumio einzelne Objekte wiederherstellen?

A: Ja. Clumio unterstützt granulare Recovery-Workflows, mit denen Unternehmen je nach Ausmaß des Vorfalls einzelne Objekte, Präfixe oder ganze Buckets wiederherstellen können.

F: Wie hilft Clumio bei der Recovery nach Ransomware-Angriffen?

A: Clumio speichert Sicherungskopien in unveränderlichen, vom Produktionsspeicher getrennten „Air-Gap“-Umgebungen. Diese isolierten Sicherungskopien helfen Unternehmen dabei, Daten nach Ransomware-Angriffen oder zerstörerischen Löschvorgängen wiederherzustellen.

F: Ist Clumio für große Datensätze ausgelegt?

A: Ja. Clumio ist für Umgebungen im Cloud-Maßstab ausgelegt und kann Unternehmen dabei helfen, große Objektspeicher-Datensätze zu schützen und wiederherzustellen, die Analysen, KI und geschäftskritische Anwendungen ermöglichen.

F: Wie vereinfacht Clumio den Betrieb?

A: Als vollständig verwaltete SaaS-Plattform macht Clumio die Bereitstellung und Wartung einer Backup-Infrastruktur überflüssig. Zentralisiertes Richtlinienmanagement und automatisierte Workflows tragen dazu bei, den Verwaltungsaufwand und die Komplexität des Betriebs zu reduzieren.

Verbunde Ressourcen

PRESSEINFORMATION 

Clumio erweitert Recovery auf Google Cloud Storage 

Bietet unveränderlichen, SaaS Schutz und Ausfallsicherheit für Datensätze im Petabyte-Maßstab in Google Cloud , die für das Zeitalter der agentenbasierten KI von entscheidender Bedeutung sind

Lesen Sie die Ankündigung  zu „Clumio erweitert Recovery-Funktionen auf Google Cloud Storage“ 
ANALYSTENBERICHT 

Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Clumio 

Entdecken Sie den geschäftlichen Nutzen, die Effizienzsteigerungen und die betrieblichen Vorteile, die Unternehmen mit Clumio erzielen.

Den Bericht über die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Clumio anzeigen 
KUNDENGESCHICHTE 

Wie LoanBoss die Cloud-Resilienz stärkt 

Erfahren Sie, wie Unternehmen mit Clumio die Cloud-Resilienz stärken und die Datensicherung vereinfachen.

Sehen Sie sich die Geschichte an darüber, wie LoanBoss die Cloud-Resilienz stärkt
ANALYSTENBERICHT 

Aufbau von Cyber-Resilienz in der Cloud 

Entdecken Sie Best Practices zum Schutz cloud-nativer Workloads vor Ransomware und Betriebsstörungen.  

Lesen Sie den Bericht über den Aufbau von Cyber-Resilienz in der Cloud 

Sind Sie bereit, loszulegen?

Widerstandsfähigkeit Operations

Wie Resilience Operations (ResOps) die Wiederherstellungsfähigkeit von Unternehmen fördern

Die Resilienz von Unternehmen scheitert nicht am Mangel an Tools – sondern daran, dass den Betriebs-, Sicherheits- und Infrastrukturteams ein gemeinsames, messbares Rahmenwerk fehlt, um die Recovery-Fähigkeit nachzuweisen.

Es ist 2:47 Uhr morgens, und in Ihrem Incident-Kontrollraum sitzen 40 Personen. Die Ransomware hat vor sechs Stunden eine Tier-1-Workload befallen. Die Eindämmung ist abgeschlossen. Das Forensik-Team hat zwei Recovery-Punkte freigegeben. Und nun warten alle auf die eine Frage, auf die niemand vorbereitet war: Welche Dienste stellen wir zuerst wieder her, in welcher Reihenfolge, und woher wissen wir, dass die Daten tatsächlich sauber sind? Ihr Backup-Administrator ruft den Recovery-Auftrag auf. Ihr Sicherheitsleiter ruft den Bedrohungsbericht auf. Ihr Infrastrukturleiter ruft das Runbook auf – dasjenige, das zuletzt vor achtzehn Monaten aktualisiert wurde. Niemand hat eine einheitliche Antwort. Niemand hat dies gemeinsam geübt. Das ist die Lücke, die Resilience Operations – ResOps – schließen soll. Nicht nach dem Vorfall. Sondern davor.

Resilience Operations (ResOps) ist ein operativer Ansatz, der Sicherheits-, Infrastruktur- und Betriebsteams hinsichtlich kritischer Dienste, definierter Ausfalltoleranzen und kontinuierlicher Validierung aufeinander abstimmt – damit Unternehmen Störungen standhalten und ihre Wiederherstellungsfähigkeit anhand von Belegen nachweisen können. Commvault Cloud unterstützt ResOps durch Recovery-Intelligenz, Transparenz der Sicherheitslage, „Cleanroom Recovery“ für isolierte Wiederherstellungen, KI-gestützte Anomalieerkennung sowie automatisierte Wiederherstellungstests in hybriden, Multi-Cloud-, SaaS- und KI-gestützten Umgebungen.

Weniger als 7 %

Weniger als 7 % der Unternehmen können sich innerhalb von 24 Stunden nach der Erkennung eines Ransomware-Angriffs wieder erholen. Für Unternehmen mit eng verknüpften, automatisierten Umgebungen – in denen eine einzige kompromittierte Arbeitslast zu einem vollständigen Betriebsausfall führen kann – verdeutlicht diese Statistik die Lücke, die ResOps schließen soll.


Was ist ResOps und wie unterscheidet es sich von Backup und DR?

Backup and Recovery sind Infrastrukturdisziplinen – sie geben Aufschluss darüber, ob Daten vorhanden sind und ob ein Rechenzentrum auf ein Backup-System umschalten kann. ResOps ist eine betriebliche Disziplin im Unternehmen: Es gibt Aufschluss darüber, ob kritische Geschäftsdienste unter realistischen Belastungsbedingungen und innerhalb definierter Ausfalltoleranzen durchgängig wiederhergestellt werden können – und liefert Nachweise dafür.

Während DR Recovery als einen in der Verantwortung der IT liegenden Vorgang behandelt, bettet ResOps sie in den Betriebsrhythmus des gesamten Unternehmens ein. Ein ResOps-Rat überträgt funktionsübergreifenden Teams – Technik, Sicherheit, Infrastruktur, Betrieb, Servicebereitstellung – gemeinsame Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse hinsichtlich der Resilienz-Ergebnisse. Recovery wird dann durch zwei messbare Ziele gesteuert: Service Resilience Indicators (SRIs), die definieren, wie gut jeder kritische Dienst bei Störungen funktionieren muss, und die Mean Time to Clean Recovery (MTCR), die erfasst, wie schnell dies tatsächlich erreicht wird. Das Ergebnis ist ein Wandel von jährlichen DR-Tests und statischen Runbooks hin zu einer kontinuierlich gemessenen, an den Vorstand berichtbaren Wiederherstellbarkeit.

  • Kartierung kritischer Dienste: ResOps beginnt mit der Identifizierung des „Minimum Viable Company“ (MVC) – der kleinsten Menge kritischer Dienste, die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlich ist – und der Festlegung akzeptabler Auswirkungstoleranzen für jeden einzelnen. Diese Umfangsdefinition bildet die Grundlage für die nachgelagerte Governance und die Testprioritäten.
  • SRI-basierte Leistungsziele: Jedem kritischen Dienst wird ein Service Resilience Indicator (SRI) zugewiesen – ein spezifisches, überprüfbares Ziel dafür, wie der Dienst im Falle einer Störung funktionieren sollte. SRIs ersetzen vage Recovery-Absichten durch besser nachweisbare, messbare Ziele.
  • MTCR-Erfassung: Die „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR) misst die verstrichene Zeit von der Meldung eines Vorfalls bis zur verifizierten Wiederherstellung eines kritischen Dienstes. Im Gegensatz zum „Recovery Time Objective“ (RTO), das die Wiederherstellung der Verfügbarkeit misst, umfasst die MTCR Validierungsschritte, um das Vertrauen in die Wiederherstellung zu stärken.
  • Funktionsübergreifende Entscheidungsbefugnisse: ResOps legt fest, wer Recovery-Entscheidungen trifft, in welcher Reihenfolge und unter welchen Bedingungen – unter Verwendung von RACI-Diagrammen, Ausweichautoritätsstrukturen und vorab genehmigten Runbooks. Dies trägt dazu bei, Koordinationslücken zu verringern, die entstehen können, wenn isoliert arbeitende Teams während eines Vorfalls reagieren.
  • Kontinuierlicher Validierungsrhythmus: ResOps ersetzt jährliche Disaster-Recovery-Tests (DR) durch einen kontinuierlichen Rhythmus aus Simulationen, Tabletop-Übungen und Cleanroom-Wiederherstellungen – wobei jede dieser Maßnahmen den Nachweis erbringt, dass die Recovery-Fähigkeiten aktuell und wirksam bleiben.

Das ResOps-Framework: Fünf integrierte Bereiche für die Unternehmensresilienz

Das ResOps-Framework ist ein operatives Modell mit geschlossenem Regelkreis, das auf fünf integrierten Bereichen basiert – Resilienz-Governance, Recovery-Planung, Recovery-Architektur, Resilienzsicherung und Resilienzmessungen –, die gemeinsam Unternehmen dabei unterstützen, kritische Dienste bei Störungen innerhalb definierter Auswirkungstoleranzen aufrechtzuerhalten. Sobald diese Bereiche etabliert sind, können Teams einen Ansatz der kontinuierlichen Verbesserung verfolgen und Resilienz von einem einmaligen Projekt in ein fortlaufendes, messbares Programm verwandeln.

Jeder Bereich spielt eine spezifische Rolle im geschlossenen Regelkreis von ResOps. Die Resilienz-Governance legt die Leitlinien fest, definiert das „Minimum Viable Company“ (MVC) und schafft funktionsübergreifende Verantwortlichkeiten durch einen ResOps-Rat. Recovery-Planung und Recovery-Architektur setzen diese Governance in testbare Runbooks, Wiederherstellbarkeitsstufen, die Trennung von Steuerungs- und Datenebene, unveränderliche Wiederherstellungspunkte und eine Air-Gap-Isolierung um. Die Resilienzsicherung validiert diese Architekturen durch kontinuierliche Tests – wie Simulationen, Cleanroom-Wiederherstellungen und Tabletop-Übungen –, während die Resilienzmessungen SRIs, MTCR und Berichtsausgaben verfolgen, um Transparenz und Entscheidungsfindung zu unterstützen.

  • Resilienz-Governance: Legt eine ResOps-Charta fest, definiert Auswirkungstoleranzen für jeden kritischen Dienst, stimmt die Resilienz-Ergebnisse auf die organisatorische Finanzierung ab und richtet einen funktionsübergreifenden ResOps-Rat für gemeinsame Verantwortlichkeit und Entscheidungsfindung ein.
  • Recovery-Planung: Definiert Wiederherstellbarkeitsstufen nach Geschäftskritikalität, einschließlich technischer Runbooks für den Systemneustart, RACI-Diagramme der Wiederherstellungszuständigkeiten, Abhängigkeitskarten und Testpläne – damit Teams über einen dokumentierten und einstudierten Weg zur Wiederherstellung verfügen.
  • Recovery-Architektur: Definiert die Trennung zwischen Steuerungsebenen, Datenebenen und Speicherebenen; integriert Air-Gapping, Unveränderlichkeit und Domänenisolierung; und ist darauf ausgelegt, den Auswirkungsbereich innerhalb der Recovery-Umgebung zu verringern, um eine schnellere und kontrolliertere Wiederherstellung zu ermöglichen.
  • Sicherstellung der Ausfallsicherheit: Integriert eine kontinuierliche Validierung in den Betriebsrhythmus – einschließlich Cleanroom Recovery, Simulationen und geregelter Tabletop-Übungen –, um Recovery-Prozesse zu validieren und das Risiko einer erneuten Infektion zu verringern.
  • Resilienzmessungen: Erfasst ergebnisorientierte Kennzahlen, darunter Auswirkungstoleranzen, MTCR, SRI-Erreichung und den Status kritischer Dienste, und fasst diese in vierteljährlichen Resilienzberichten zusammen, um der Führungsebene Transparenz zu verschaffen.

Wie Commvault Cloud ResOps in hybriden Unternehmensumgebungen unterstützt

Commvault Cloud unterstützt ResOps als evidenzbasierte Plattform, die dabei hilft, die Cyber-Resilienz über reine Schutzmaßnahmen hinaus auf ein umfassenderes Betriebsmodell auszuweiten. Während ResOps eher eine Disziplin als ein Produkt ist, bietet Commvault Cloud Funktionen, die Unternehmen dabei unterstützen, die fünf Bereiche von ResOps in hybriden, Multi-Cloud-, SaaS- und KI-gestützten Umgebungen zu operationalisieren.

Commvault Cloud hilft dabei, die Evidenzlücke bei ResOps zu schließen, indem es Recovery-Intelligence, Transparenz über den Sicherheitsstatus und Wiederherstellungs-Workflows in einer einheitlichen Plattform vereint. Anstatt Einzeltools für Backup, Disaster Recovery (DR) und Sicherheitsoperationen miteinander zu verknüpfen, bietet Commvault Cloud eine einheitliche Datenschutzkonsole für alle Unternehmens-Workloads – lokal, in der Cloud und als SaaS – und lässt sich gleichzeitig in SecOps-Tools integrieren, sodass Erkennung und Wiederherstellung koordiniert ablaufen können. Dieser Ansatz ermöglicht es funktionsübergreifenden Teams, SRIs zu definieren, den MTCR zu messen und Recovery-Prozesse in isolierten Umgebungen kontinuierlich zu validieren – und erfüllt damit die Anforderungen der Stakeholder, einschließlich der Unternehmensleitung und der Aufsichtsbehörden, an den Nachweis.

  • Cleanroom Recovery: Die Cleanroom Recovery-Funktion von Commvault stellt bei Bedarf eine isolierte, luftisolierte Umgebung bereit – getrennt vom Produktionsnetzwerk –, in der kritische Workloads wiederhergestellt, analysiert und gescannt werden können, bevor die Dienste wieder in die Produktion zurückgeführt werden. (Siehe FAQ Frage 3 für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.)
  • KI-gestützte Anomalieerkennung: Die KI-gestützte Erkennung von Commvault Cloud hilft dabei, ungewöhnliche Datenzugriffsmuster und Anomalien bei der Datensicherung frühzeitig zu identifizieren – was dazu beiträgt, die Auswirkungen von Vorfällen zu begrenzen und den Umfang der Recovery zu reduzieren.
  • Automatisierte Recovery-Tests: Anstatt sich ausschließlich auf regelmäßige DR-Übungen zu verlassen, unterstützt Commvault Cloud die kontinuierliche Überprüfung der Recovery-Fähigkeit durch die Durchführung unterbrechungsfreier Recovery-Tests und den Abgleich der Ergebnisse mit SRI-Zielen, wodurch Lücken bereits vor einem Vorfall aufgedeckt werden können.
  • Einheitliche Datensicherungskonsole: Eine einzige Steuerungsebene umfasst On-Premises-, Cloud-, SaaS- und KI-gestützte Workloads – dies trägt dazu bei, Abdeckungslücken und eine übermäßige Tool-Flut zu reduzieren, die das Vertrauen in die Recovery-Prozesse in hybriden Umgebungen beeinträchtigen können.
  • Transparenz des Sicherheitsstatus und SRI-Berichterstattung: Commvault Cloud bietet in einer einheitlichen Ansicht Einblick in den Resilienzstatus aller geschützten Workloads – einschließlich der Verfolgung der SRI-Erreichung, der MTCR-Trends und der Toleranzlücken – und erstellt Berichte zur Unterstützung interner und externer Stakeholder.

Microsoft-Sentinel (SIEM)

Dank der bidirektionalen Integration kann Commvault Cloud Recovery-Daten an Microsoft Sentinel weiterleiten, um diese mit der Erkennung von Bedrohungen abzugleichen – so können Wiederherstellungsentscheidungen unter Berücksichtigung des aktuellen Sicherheitskontexts getroffen werden.

CrowdStrike Falcon (Sicherheitsplattform)

Die Integration mit CrowdStrike liefert Bedrohungsinformationen, die bei der Auswahl des Recovery-Punkts helfen – so können wiederhergestellte Umgebungen anhand bekannter Indikatoren für Kompromittierung bewertet werden, bevor sie wieder in den Produktivbetrieb überführt werden.

Splunk (SIEM/SOAR)

Commvault Cloud sendet Daten zu Recovery-Ereignissen an Splunk, um einen einheitlichen Überblick über den gesamten Sicherheitsbetrieb zu bieten und Teams dabei zu unterstützen, Anomalien bei Backups mit umfassenderen Bedrohungsaktivitäten in Zusammenhang zu bringen.

Microsoft Azure / AWS / Google Cloud (Cloud)

Die „Any-to-Any“-Portabilität von Workloads in Commvault Cloud unterstützt Recovery über alle großen Hyperscaler hinweg – und hilft Unternehmen dabei, ihre Ausfallsicherheit zu wahren, auch wenn sich Abhängigkeiten zwischen Cloud-Umgebungen verschieben.

ServiceNow (ITSM)

Die Integration mit ServiceNow unterstützt die automatisierte Erstellung von Incident-Tickets und die Orchestrierung von Recovery-Workflows – und hilft so dabei, die Erkennung von Sicherheitsvorfällen mit den Reaktionen des IT-Betriebs zu verknüpfen.

So funktioniert ResOps von Anfang bis Ende: Von der Governance bis zur sauberen Recovery


Entdecken Sie

Die einheitliche Datensicherungskonsole hilft bei der Klassifizierung von Unternehmensdaten und der Abbildung von Service-Abhängigkeiten – so entsteht ein zentraler Überblick darüber, was das „Minimum Viable Company“ (MVC) ausmacht und welche Workloads bestimmten Wiederherstellbarkeitsstufen entsprechen.


Schützen Sie

Der richtliniengesteuerte Schutz wird auf alle Workloads angewendet, basierend auf den in der Recovery-Planung definierten Wiederherstellbarkeitsstufen. Das Ergebnis sind Wiederherstellungspunkte, die nach den Prinzipien der Unveränderlichkeit und der Luftlücke konzipiert sind und den Ansatz der Recovery-Architektur widerspiegeln – wie beispielsweise die Trennung von Steuerungs-, Daten- und Speicherebenen sowie Überlegungen zur Reduzierung des Auswirkungsradius.


Entdecken

Eine KI-gestützte Anomalieerkennung überwacht Backup-Telemetriedaten und Datenzugriffsmuster. Wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, können Warnmeldungen an integrierte SecOps-Plattformen weitergeleitet werden – dies hilft Sicherheits- und Recovery-Teams, auf der Grundlage gemeinsamer Signale zu agieren und Verzögerungen bei der Reaktion zu reduzieren.


Wiederherstellen

Nach der Meldung eines Vorfalls werden koordinierte Workflows anhand vorab getesteter Runbooks ausgeführt – wodurch der Bedarf an Ad-hoc-Reaktionen verringert wird. „Cleanroom Recovery“ stellt eine isolierte Umgebung bereit, in der Wiederherstellungspunkte analysiert und getestet werden können, bevor Dienste wieder in den Produktionsbetrieb zurückgeführt werden.


Wiederherstellung

Dienste werden entsprechend der SRI-Priorität in die Produktion übernommen. Für jeden Dienst wird der MTCR erfasst. Die Recovery-Sequenz – einschließlich Zeitstempeln, Validierungsschritten und Erreichung der SRI – kann protokolliert und zu Berichtsdokumenten zusammengestellt werden, um interne Überprüfungen und die Berichterstattung an Stakeholder zu unterstützen.

ResOps wandelt die Ausfallsicherheit von Unternehmen von einer dokumentationsbasierten Planung in eine kontinuierlich validierte, faktengestützte Betriebsdisziplin um. Unternehmen, die ResOps umsetzen, erhalten ein funktionsübergreifendes Rahmenwerk, das Sicherheit, IT und Infrastruktur im Hinblick auf messbare Wiederherstellbarkeit vereint – verfolgt durch SRIs, MTCR und Berichterstattung zur Transparenz für die Führungsebene.

Commvault Cloud unterstützt dieses Modell durch „Cleanroom Recovery“, KI-gestützte Anomalieerkennung, automatisierte Wiederherstellungstests und einheitliche Datensicherung für alle Unternehmens-Workloads.

Das Ergebnis: Wenn Störungen auftreten – sei es durch Ransomware, KI-bedingte Ausfälle oder kaskadierende Infrastrukturausfälle –, sind die Teams besser vorbereitet, die Recovery-Prozesse sind validiert, und Unternehmen können den Beteiligten, einschließlich der Aufsichtsbehörden, entsprechende Nachweise vorlegen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ResOps und wie unterscheidet es sich von herkömmlichen Lösungen für Backup and Recovery?

ResOps schließt eine Lücke, die durch Backup und DR nicht vollständig abgedeckt wird: Können kritische Dienste unter realen Bedingungen innerhalb definierter Ausfalltoleranzen durchgängig wiederhergestellt werden – und können wir dies nachweisen? Backup bestätigt das Vorhandensein von Datenkopien, und DR validiert das Failover des Rechenzentrums, doch ResOps erweitert dies um die Berücksichtigung von Abhängigkeiten, die Validierung des „Clean-State“, Wiederherstellungswege und funktionsübergreifende Ausführung – mit Metriken wie SRIs und MTCR, die von Commvault Cloud unterstützt werden.

Inwiefern unterscheidet sich operative Resilienz von der Geschäftskontinuitätsplanung (BCP)?

Die Geschäftskontinuitätsplanung (BCP) definiert, wie ein Unternehmen auf Störungen reagieren will, und erstellt dokumentierte Verfahren, die regelmäßig getestet werden. Operative Resilienz und ResOps konzentrieren sich darauf, die tatsächliche Fähigkeit eines Unternehmens, Störungen innerhalb definierter Toleranzen zu bewältigen, kontinuierlich zu testen und zu verbessern. Commvault Cloud unterstützt diesen Wandel durch die Bereitstellung einer Mess- und Validierungsebene – SRI-Tracking, MTCR-Berichterstattung und Cleanroom-basierte Tests –, die es Unternehmen ermöglicht, die tatsächliche Umsetzung nachzuweisen, anstatt lediglich Absichten zu dokumentieren.

Wie funktioniert die „Cleanroom Recovery“ von Commvault Cloud bei der Reaktion auf Ransomware?

Wenn ein Vorfall auftritt, richtet Commvault Cloud eine „Cleanroom“-Umgebung ein – ein isoliertes Netzwerksegment, das darauf ausgelegt ist, die Gefährdung durch kompromittierte Systeme zu begrenzen. Wiederherstellungspunkte werden vor Validierungsmaßnahmen – wie dem Start von Anwendungen und Abhängigkeitsprüfungen – auf potenzielle Bedrohungen gescannt, um die Readiness zu bestätigen. Dabei erzeugt der Prozess Protokolle und Artefakte, die interne Überprüfungen und die Berichterstattung gegenüber Aufsichtsbehörden unterstützen können.

Inwiefern unterscheidet sich ResOps von den Angeboten von Rubrik, Cohesity oder Veeam?

Rubrik, Cohesity und Veeam bieten Datensicherungs- und Recovery-Funktionen, während ResOps ein Betriebsmodell einführt, das Sicherheits-, Betriebs- und Infrastrukturteams auf definierte Auswirkungstoleranzen und evidenzbasierte Wiederherstellbarkeit abstimmt. Commvault Cloud unterstützt diesen Ansatz mit Funktionen wie einer einheitlichen Steuerungsebene, „Cleanroom Recovery“, KI-gestützter Anomalieerkennung und der automatisierten Messung von Resilienzmetriken wie SRIs und MTCR.

Welche Compliance-Rahmenwerke verlangen den Nachweis operativer Resilienz, und wie geht ResOps darauf ein?

Rahmenwerke wie NIS2, der EU-Cyber-Resilience-Act, DORA und NIST CSF 2.0 legen den Schwerpunkt auf Resilienz, Tests und Rechenschaftspflicht, wobei die spezifischen Anforderungen je nach Verordnung und Rechtsraum variieren. ResOps kann Unternehmen dabei helfen, diese Erwartungen zu erfüllen, indem es ein Betriebsmodell und messbare Ergebnisse – wie SRI-Kennzahlen und Aufzeichnungen zur Recovery-Validierung – bereitstellt, die durch die Funktionen von Commvault Cloud unterstützt werden.

Wann sollte ein Unternehmen ResOps einführen, anstatt lediglich sein bestehendes DR-Programm zu verbessern?

Unternehmen können ihre DR verbessern, wenn sie spezifische Lücken wie Wiederherstellungszeitziele (Recovery Time Objectives, RTOs), Wiederherstellungspunktziele (Recovery Point Objectives, RPOs) oder die Abdeckung von Workloads schließen. ResOps wird relevant, wenn die Herausforderungen umfassender sind – isolierte Teams, unklare Abhängigkeiten oder eingeschränkte Transparenz hinsichtlich der Readiness. Commvault Cloud unterstützt den Übergang von DR zu ResOps durch die Bereitstellung einer einheitlichen Steuerungsebene, „Cleanroom Recovery“ für validierte Tests sowie SRI-basierte Messungen, die die Readiness sichtbar machen und gegenüber der Unternehmensleitung sowie den Aufsichtsbehörden dokumentierbar machen.

Stellen Sie Ihre Ausfallsicherheit mit Commvault Cloud ResOps unter Beweis

Beginnen Sie mit kritischen Diensten, legen Sie Ausfalltoleranzen fest und validieren Sie eine fehlerfreie Recovery anhand von Belegen – mithilfe von SRIs, MTCR und Commvault Cloud.

Verbunde Ressourcen

Erkunden Sie

Was sind Resilience Operations (ResOps)?

Verstehen Sie das ResOps-Betriebsmodell – wie es Datensicherheit, Identitätsresilienz und Cyber-Recovery zu einer durchgängigen Disziplin für Unternehmen im KI-Zeitalter vereint.
Lesen Sie den Artikel zum Thema „Was sind Resilience Operations (ResOps)?“
Blog

Resilienz für das Zeitalter der KI neu denken

Erfahren Sie, wie Sie Resilienz in immer komplexeren KI-Umgebungen mit einem neuen funktionsübergreifenden Betriebsansatz auf Basis von Commvault Cloud aktiv steuern können.
Lesen Sie den Blogbeitrag zum Thema „Resilienz neu gedacht für das Zeitalter der KI“

Um die Vorschriften hinsichtlich des Speicherorts und der Nutzung ihrer Daten zu erfüllen, glauben viele Unternehmen, sie könnten einfach eine „Sovereign Cloud“-SKU von einem Hyperscaler erwerben und damit die Anforderungen abhaken. Doch dies reicht bei weitem nicht aus – was sie möglicherweise erst dann erkennen, wenn eine Aufsichtsbehörde von ihnen verlangt, nachzuweisen, dass ein Datensatz eine definierte geografische Region nie verlassen hat, dass kein Mitarbeiter aus einer ausländischen Rechtsordnung darauf zugegriffen hat und dass sie ihn im Falle eines Vorfalls innerhalb von 24 Stunden wiederherstellen können.

In einem kürzlich abgehaltenen Webinar habe ich gemeinsam mit Alex Zinin, General Manager bei Commvault und Leiter unserer Task Force für digitale Souveränität, sowie Jakub Lewandowski, unserem Associate General Counsel für EMEA, und Pranay Ahlawat, unserem Chief Technology and AI Officer, untersucht, was ein umfassender Ansatz zur digitalen Souveränität beinhalten muss und wo die meisten Programme Defizite aufweisen.

Sehen Sie sich das vollständige Webinar an und erhalten Sie den vollständigen „Digital Sovereignty Decoded“-Bericht zur Readiness sowie das Implementierungs-Framework.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Das EU-Rahmenwerk zur Cloud-Souveränität definiert acht Souveränitätsziele, von denen sich nur eines auf den Datenstandort bezieht.
  • Die Auswahl einer souveränen Cloud-Region regelt zwar, wo sich Daten befinden, aber nicht, wer darauf zugreifen darf, unter welcher rechtlichen Grundlage oder ob Sie diese unter realen Bedingungen wiederherstellen können.
  • Eine umfassende Souveränitätsstrategie stützt sich auf vier miteinander verknüpfte Säulen: Datenlokalität, technologische Souveränität, operative Souveränität und rechtliche Souveränität.
  • Souveränitätsprogramme, die die Recovery-Architektur getrennt von der primären Daten-Governance behandeln, bergen ein unberücksichtigtes Risk, das bei Vorfällen zutage treten kann.
  • Anstelle einer Politik der maximalen Souveränität um jeden Preis sollten Unternehmen ihre Strategie auf eine „Minimum Viable Sovereignty“ ausrichten: die richtigen Kontrollen, konsequent durchgesetzt und auf die tatsächlichen Verpflichtungen abgestimmt.

Digitale Souveränität wird zu einer unternehmerischen Anforderung

In den letzten zehn Jahren galten die strengsten Vorschriften zur digitalen und datenbezogenen Souveränität hauptsächlich für Regierungs-, Verteidigungs- und andere Arbeitsbereiche der nationalen Sicherheit. Außerhalb stark regulierter Sektoren behandelten viele Unternehmen Souveränitätsprinzipien eher als Gestaltungsrichtlinien denn als strenge architektonische Vorgaben.

Das ändert sich nun. Die Durchsetzung der DSGVO hat sich von bloßen Leitlinien zu erheblichen Geldbußen bei Betriebsausfällen weiterentwickelt, und neuere Regelungen wie DORA, NIS2, die deutschen KRITIS-Vorschriften und der EU-Datenschutzgesetzentwurf haben die Erwartungen hinsichtlich der gerichtlichen Kontrolle und der operativen Resilienz verschärft.

Souveränitätsfragen tauchen nun auch in Ausschreibungen, bei der Due-Diligence-Prüfung im Rahmen von Fusionen und Übernahmen sowie bei Risikoprüfungen auf Vorstandsebene auf.

Das im Oktober 2025 veröffentlichte EU-Rahmenwerk zur Cloud-Souveränität verdeutlicht, worauf sich diese Prüfung tatsächlich bezieht. Von den acht Souveränitätszielen befasst sich nur eines mit dem Speicherort der Daten. Die anderen sieben betreffen Zugriffskontrolle, betriebliche Abhängigkeiten, rechtliche Risiken und Recovery.

Für Unternehmen ist diese Struktur nun der Maßstab, anhand dessen die Fähigkeiten der Anbieter bewertet werden müssen.

Vorschau: Souveränität und Resilienz neu denken

In diesem Ausschnitt aus dem Webinar erläutert Jakub, dass Souveränität eher eine Risikohaltung als ein einzelnes Produkt ist. Unternehmen benötigen eine ganzheitliche Strategie, die Architektur, Betrieb, Governance, Überprüfbarkeit und Recovery-Planung kombiniert, um diesem Thema gerecht zu werden.

Datenstandort ist nicht gleichbedeutend mit Souveränität

Der Datenstandort beantwortet lediglich die Frage nach dem „Wo“. Vorschriften zur Souveränität erfordern zudem die Fähigkeit, zu erklären, wer, wie und unter welchen Bedingungen.

In der Praxis umfasst eine vollständige Souveränitätsstrategie vier miteinander verflochtene Säulen.

1. Datenlokalität

Diese Säule umfasst nicht nur, wo Daten gespeichert werden, sondern auch, wohin sie übertragen werden. Artefakte der Steuerungsebene, Metadaten und Telemetriedaten können geografische Grenzen überschreiten, selbst wenn die Primärdaten in der Region verbleiben.

2. Technologische Souveränität

Diese Säule befasst sich mit der Frage, ob die Organisation die Mechanismen zum Schutz der Daten kontrolliert:

  • Wie der Zugriff gewährt wird.
  • Wie Daten verschlüsselt werden.
  • Ob die Verwahrung der Verschlüsselungsschlüssel unter allen Umständen gewährleistet ist.

Ein Schlüsselkonzept (im wahrsten Sinne des Wortes) ist hier die Unterscheidung zwischen „Bring Your Own Key“ (BYOK), bei dem die eigenen Verschlüsselungsschlüssel einer Organisation innerhalb der Plattform des Anbieters verwaltet werden, und „Hold Your Own Key“ (HYOK), bei dem die Organisation die unabhängige Verwahrung der Schlüssel vollständig außerhalb der Umgebung des Anbieters behält.

Für regulierte Organisationen mit strengen Souveränitätsanforderungen bietet BYOK möglicherweise keinen ausreichenden Schutz, wenn eine ausländische Justizbehörde den Anbieter unter bestimmten Umständen dazu zwingen kann, den Zugriff auf die Schlüssel preiszugeben.

3. Operative Souveränität

Dies umfasst die Frage, wer die Umgebung betreibt und von wo aus, einschließlich der Frage, ob Support-Mitarbeiter oder Drittanbieter einer ausländischen Gerichtsbarkeit unterliegen.

4. Jurisdiktionelle Souveränität

Diese letzte Säule legt den rechtlichen Rahmen fest, unter dem Dienste erbracht werden, und bestimmt, ob es ausdrückliche Schutzmaßnahmen gegen extraterritorialen Zugriff gibt, wie beispielsweise die im US-amerikanischen CLOUD Act behandelten grenzüberschreitenden Situationen.

Jede dieser Säulen ist für die Einhaltung der Vorschriften unerlässlich. Eine starke Datenlokalisierungsstrategie bei gleichzeitig schwachen betrieblichen Kontrollen kann ungeprüfte Risiken zulassen.

Wo Programme zur digitalen Souveränität scheitern

Meine Erfahrungen in diesem Bereich haben ein wiederkehrendes Muster aufgezeigt: Wenn Souveränität zu einer technischen Diskussion wird, wird sie allzu schnell zu eng gefasst. In Workshops wird der Fokus darauf gelegt, wo sich Daten befinden, Teams beschäftigen sich mit dieser einen Frage und wenden sich dann anderen Themen zu, wobei die anderen drei Säulen weitgehend unberücksichtigt bleiben.

Auch strukturelle Probleme spielen eine Rolle. Digitale Souveränität muss als fortlaufendes Programm mit rechtlichen, technischen und operativen Akteuren behandelt werden, nicht als IT-Projekt, das nach Abschluss abgehakt wird.

Unternehmen können zudem durch einige Mythen in die Irre geführt werden. Einer davon ist, wie bereits besprochen, der Eindruck, dass Souveränität gleichbedeutend mit Datenstandort ist.

Dann gibt es den Mythos der absoluten Souveränität – die Vorstellung, man könne vollständige Unabhängigkeit von allen externen Rechtsordnungen und Abhängigkeiten erreichen. In der Praxis bedeutet Souveränität immer einen Kompromiss zwischen Kontrolle, Kosten, technologischer Geschwindigkeit und Innovationsfähigkeit.

Das Ziel sollte sein, das richtige Gleichgewicht zwischen Unabhängigkeit von ausländischen Rechtsordnungen und den Anforderungen Ihres Unternehmens zu finden. Es ist außerdem wichtig zu verstehen, dass Souveränität kein Produkt ist, das man kaufen kann, sondern eine Risikostrategie, die sich aus Architektur, Betriebsabläufen, Verträgen, Zertifizierungen und kontinuierlicher Überprüfbarkeit zusammensetzt.

Resilienz gehört in den Rahmen der Souveränität

Operative Souveränität ist die am schwersten zu prüfende Säule und wird am häufigsten unterschätzt. Wenn Ihre Umgebung heute Abend für routinemäßige Wartungsarbeiten Zugriff benötigen würde – wer würde diese durchführen, aus welchem Land und unter welcher rechtlichen Zuständigkeit? Die meisten Organisationen stellen bei ihrer ersten Auseinandersetzung mit dieser Frage fest, dass es mindestens einen Versorgungsweg gibt, der eine Zuständigkeitsgrenze überschreitet, die sie bisher nicht erfasst hatten.

Diese Lücke wird bei der Recovery besonders folgenschwer. Die meisten Souveränitätsprogramme regeln primäre Datenumgebungen, behandeln jedoch Backup-Infrastruktur, Wiederherstellungsabläufe und das Management von Wiederherstellungspunkten unter separaten – und oft schwächeren – Kontrollmechanismen. Wenn ein Vorfall eintritt, erfüllen die für die Recovery zuständigen Mitarbeiter möglicherweise nicht die rechtlichen Anforderungen, und die zum Schutz der Daten konzipierte souveräne Architektur kann die Recovery aktiv erschweren, wenn die Resilienz nicht von Anfang an mit einbezogen wurde.

Das Resilienz-Betriebsmodell von Commvault, ResOps™, geht direkt auf diesen Bedarf ein, indem es Recovery als fortlaufende betriebliche Disziplin betrachtet, die innerhalb derselben Souveränitätsgrenze wie die zu schützenden Daten konzipiert, getestet und validiert werden muss.

Minimal erforderliche Souveränität: Das richtige Maß an Kontrolle, nicht das Maximum

Ein absolutistischer Ansatz in Bezug auf digitale Souveränität kann Ressourcen belasten und gleichzeitig die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Geschäftsziele zu erreichen, unnötig einschränken.

Ein Lohnabrechnungssystem, eine Kundentransaktionsdatenbank und ein internes HR-Tool unterliegen nicht denselben Souveränitätsverpflichtungen. Ein binärer Ansatz bei der Compliance kann dazu führen, dass entweder dort zu wenig investiert wird, wo es darauf ankommt, oder dass über das tatsächlich Erforderliche hinaus investiert wird.

Die „Minimum Viable Sovereignty“ setzt ein praktischeres Ziel: die richtigen Kontrollen, die konsequent durchgesetzt und kontinuierlich nachgewiesen werden und auf die tatsächlichen Anforderungen der jeweiligen Workloads in allen vier Säulen abgestimmt sind.

Unternehmen verfügen über eine breite Palette von Optionen, wie souveräne Kontrollen in ihrer gesamten Umgebung umgesetzt werden können, wobei jede Option unterschiedliche Kontrollen bietet.

Wie Commvault das Thema digitale Souveränität angeht

Das „Geo Shield“-Framework von Commvault soll Unternehmen dabei helfen, sich in diesem Spektrum zurechtzufinden. Anstatt eine einzige souveräne SKU anzubieten, deckt Geo Shield das gesamte Spektrum an Bereitstellungsmodellen ab:

  • Regionale souveräne Cloud-Dienste, die als SaaS bereitgestellt werden
  • Partnerschaften mit Hyperscalern zur Einführung souveräner Lösungen
  • Von Partnern betriebene nationale souveräne Angebote, die gemeinsam mit lokalen Dienstleistern aufgebaut wurden
  • Vollständig vom Kunden kontrollierte private souveräne Umgebungen, die den Anforderungen von Rahmenwerken wie FedRAMP High entsprechen.

Auf diese Weise können Unternehmen eine digitale Souveränitätsstrategie erreichen, die sich unter realen Bedingungen bewährt – selbst wenn ein Vorfall eintritt.

Sehen Sie sich das vollständige Webinar an und laden Sie den Readiness-Bericht herunter

Im vollständigen Webinar, das auf Abruf verfügbar ist, erfahren Sie:

  • Warum digitale Souveränität mehr ist als eine technologische Lösung.
  • Welche Rolle Architektur und Betrieb in der Souveränitätsstrategie spielen.
  • Wie sich Governance, Verträge und Nachprüfbarkeit auf die Resilienz auswirken.
  • Warum Souveränität auch bei Cybervorfällen und Ausfällen gewahrt bleiben muss.
  • Die Bedeutung eines ganzheitlichen, risikobasierten Ansatzes für Souveränität.

Sehen Sie sich das Webinar an und erhalten Sie den vollständigen „Digital Sovereignty Decoded“-Readiness-Bericht sowie das dazugehörige Rahmenwerk.

FAQs

F: Was ist der Unterschied zwischen Datenaufbewahrungsort und digitaler Souveränität?

A: Bei der Datenresidenz geht es darum, wo Daten physisch gespeichert sind. Digitale Souveränität ist weiter gefasst: Sie befasst sich damit, wer unter welcher rechtlichen Befugnis und über welche operativen Wege auf Daten zugreifen darf und ob diese unter realen Bedingungen einwandfrei wiederhergestellt werden können.

Eine Organisation kann Daten zwar im richtigen Land speichern, bleibt aber dennoch durch ihr Supportpersonal, Zugangsvereinbarungen mit Anbietern oder ihre Backup-Infrastruktur der ausländischen Gerichtsbarkeit ausgesetzt. Der Speicherort ist die Ausgangsbedingung; Souveränität ist die darauf aufbauende Gesamtstrategie.

F: Was ist das EU-Rahmenwerk zur Cloud-Souveränität und warum ist es von Bedeutung?

A: Das EU-Rahmenwerk zur Cloud-Souveränität ist ein von der Europäischen Kommission entwickeltes strukturiertes Bewertungsinstrument, um Cloud- und Technologieanbieter im Rahmen von Beschaffungsprozessen anhand von Souveränitätskriterien zu bewerten.

Es definiert acht Souveränitätsziele mit jeweiligen Sicherheitsstufen von null bis vier. Nur eines der acht Ziele betrifft den Datenstandort; die übrigen beziehen sich auf operative Kontrollen, die Verwahrung von Schlüsseln, die juristische Exposition und Recovery.

Das Rahmenwerk stellt das umfassendste öffentliche Rahmenwerk zur Bewertung der Souveränitätslage dar und wird zunehmend von anderen Regionen und Beschaffungsstellen außerhalb der EU als Referenz herangezogen.

F: Was ist der Unterschied zwischen BYOK und HYOK, und warum ist dies für die Souveränität von Bedeutung?

A: „Bring Your Own Key“ (BYOK) ermöglicht es einer Organisation, ihre eigenen Verschlüsselungsschlüssel bereitzustellen, doch diese Schlüssel werden in der Regel innerhalb der Plattform des Anbieters verwaltet. „Hold Your Own Key“ (HYOK) bedeutet, dass die Organisation die unabhängige Verwahrung der Schlüssel vollständig außerhalb der Umgebung des Anbieters beibehält – auch unter Krisenbedingungen oder bei gesetzlichem Zwang.

Für regulierte Organisationen mit strengen Souveränitätsanforderungen bietet BYOK möglicherweise keinen ausreichenden Schutz, wenn eine ausländische Justizbehörde den Anbieter zwingen kann, den Zugriff auf die Schlüssel preiszugeben. Der US-amerikanische CLOUD Act kann beispielsweise Anbieter erfassen, die unter US-amerikanischer Gerichtsbarkeit operieren, unabhängig davon, wo die Daten physisch gespeichert sind.

HYOK begegnet diesem Risiko direkt, erfordert jedoch möglicherweise eine höhere Plattformebene bei SaaS-Bereitstellungen.

F: Warum wird die operative Souveränität in den meisten Souveränitätsstrategien übersehen?

A: Die operative Souveränität, die umfasst, wer die Umgebung betreibt und von wo aus, ist die am schwierigsten zu prüfende Säule, da sie die Bestandsaufnahme von Supportverträgen, Zugangsvereinbarungen mit Anbietern und Abhängigkeiten von Drittanbietern entlang der gesamten Betriebskette erfordert.

Die meisten Unternehmen starten Souveränitätsprogramme, die sich auf den Datenstandort und die Verschlüsselung konzentrieren – Aspekte, die besser sichtbar sind. Operative Abhängigkeiten treten meist erst zutage, wenn sie explizit geprüft werden oder wenn ein Vorfall diese Frage aufwirft.

Als ersten Schritt zur Bewertung der operativen Souveränität sollten Sie jeden Zugangsweg zu Ihrer souveränen Umgebung sowie die rechtliche Zuständigkeit jeder Partei mit diesem Zugang identifizieren.

F: Wie sollten Unternehmen die Recovery im Kontext der Souveränität betrachten?

A: Die Recovery-Architektur muss dieselben Souveränitätsanforderungen erfüllen wie primäre Datenumgebungen, was jedoch oft nicht der Fall ist. In den meisten Unternehmen unterliegen Backup-Infrastruktur, Wiederherstellungsabläufe und das Management von Wiederherstellungspunkten häufig separaten Kontrollmaßnahmen – oder gar keinen.

Während eines Vorfalls erfüllen die zur Durchführung der Recovery-Tätigkeiten befugten Mitarbeiter möglicherweise nicht die rechtlichen Anforderungen, Recovery-Punkte wurden möglicherweise nicht als sauber und unbeeinträchtigt validiert, und die zum Schutz der Daten konzipierte Souveränitätsarchitektur kann die Recovery-Tätigkeiten aktiv erschweren, wenn die Ausfallsicherheit nicht bereits in das ursprüngliche Design integriert wurde. Eine Souveränitätsprüfung sollte stets die Recovery-Planung umfassen.

F: Was bedeutet „minimal realisierbare Souveränität“ in der Praxis?

A: „Minimum Viable Sovereignty“ bedeutet, für jede Arbeitslast das richtige Maß an Kontrollen zu ermitteln, das auf die tatsächlichen regulatorischen Verpflichtungen, die Risikotoleranz und die betrieblichen Einschränkungen abgestimmt ist, anstatt einheitlich maximale Kontrollen anzuwenden.

Maximale Souveränität bringt echte Kompromisse mit sich: technologische Komplexität, betrieblicher Aufwand, Einschränkungen bei den Diensten und Kosten. Unternehmen, die Anforderungen je nach Workload über die vier Säulen hinweg definieren, diese Anforderungen auf Bereitstellungsmodelle abbilden und Nachweise für eine konsequente Durchsetzung erbringen, sind in einer weitaus stärkeren Position als solche, die „Alles-oder-nichts“-Ansätze verfolgen.

F: Welche Rolle spielen Zertifizierungen wie C5, SecNumCloud und ISO 27001 in einer Souveränitätsstrategie?

A: Zertifizierungen liefern nachprüfbare Nachweise dafür, dass Kontrollmaßnahmen unabhängig überprüft wurden – ein wichtiger Bestandteil jeder vertretbaren Souveränitätsstrategie. C5 in Deutschland, SecNumCloud in Frankreich und ISO/IEC 27001 legen jeweils Mindestanforderungen fest, die Anbieter durch unabhängige Audits nachweisen müssen.

Die stärksten Souveränitätsstrategien betrachten diese Zertifizierungen als Mindeststandard, der den notwendigen Nachweis für das Vorhandensein von Kontrollmaßnahmen liefert, jedoch kein Ersatz für operative Tests unter realistischen Bedingungen ist.

Darren Thomson ist Vizepräsident und Chief Technology Officer für die Region EMEA bei Commvault. Verpassen Sie nicht seine Beiträge in der Podcast-Reihe „STRIVE“.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Der Einsatz mehrerer Backup-Tools führt häufig zu operativen Abhängigkeiten von einer kleinen Gruppe von Spezialisten, was das organisatorische Risiko erhöht.
  • Die Verwaltung von Sicherheitsmaßnahmen über verschiedene Konsolen, Richtlinien und Berichtssysteme hinweg erschwert es, den Überblick zu behalten und schnell auf Probleme zu reagieren.
  • Konsolidierung muss nicht zwangsläufig ein einschneidendes „Rip-and-Replace“-Projekt bedeuten; viele Unternehmen können schrittweise modernisieren und dabei ihre bestehenden Infrastrukturinvestitionen beibehalten.
  • Eine einheitliche Steuerungsebene kann dazu beitragen, die Verwaltung von Richtlinien sowie Überwachungs-, Prüf- und Wiederherstellungsvorgänge in hybriden Umgebungen zu vereinfachen.
  • Unternehmen, die ihre Datensicherung vereinfachen, erzielen oft erhebliche Kosteneinsparungen und tragen gleichzeitig zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und Ausfallsicherheit bei.

Sie haben keine unordentliche Umgebung geschaffen. Sie haben eine funktionale geschaffen. Jedes Tool in Ihrem Backup-Stack hat zum Zeitpunkt seiner Einführung ein echtes Problem gelöst. Eines kümmerte sich um virtuelle Maschinen. Ein anderes deckte Cloud-Workloads ab. Ein drittes kam hinzu, als das Unternehmen auf SaaS umstieg. Sie haben mit dem verfügbaren Budget und den vorhandenen Anbietern kluge Entscheidungen getroffen. Die Umgebung funktioniert.

Das Problem ist nicht der Stack. Es ist das damit verbundene Betriebsmodell. Heutzutage ist es keine Seltenheit, dass ein Rechenzentrumsteam, das eine veraltete Backup-Infrastruktur verwaltet, sieben oder mehr separate Systeme betreibt. Sieben Sätze von Richtlinien. Sieben Konsolen. Sieben Erneuerungszyklen.

Und im Hintergrund entstehen zudem sieben einzelne Fehlerquellen: nicht in der Infrastruktur, sondern bei den Mitarbeitern. Denn irgendwo in Ihrem Unternehmen gibt es ein oder zwei Techniker, die genau wissen, wie sich jedes dieser Systeme verhält. Wenn um 2 Uhr morgens etwas kaputtgeht, wissen Sie genau, wer den Anruf erhält. Das ist keine Resilienz. Das ist Abhängigkeit, die sich als Fachwissen tarnt.

Die Dashboard-Wand

Hier ist eine Frage, über die man einmal nachdenken sollte: Wie lange braucht Ihr Team, um eine einfache Frage wie „Ist der Backup-Lauf von gestern Abend bei allen Workloads reibungslos verlaufen?“ zu beantworten? Wenn die Antwort das Öffnen von mehr als einer Konsole erfordert, kennen Sie das Problem bereits. Jedes Tool hat seine eigene Sicht auf die Welt. Jedes berichtet über das, was es schützt – in seinem eigenen Format und nach seinem eigenen Zeitplan.

Um dieses Gesamtbild zusammenzusetzen – über lokale Systeme, cloud und entfernte Standorte hinweg – braucht es Zeit, die Ihrem Team fehlt, und es entstehen Lücken, die erst dann sichtbar werden, wenn etwas schiefgeht. Die Skripte helfen dabei. Die Skripte sind hilfreich. Wahrscheinlich hat Ihr Team sie geschrieben. Aber Skripte, die Lücken schließen, die Tools von Haus aus nicht miteinander teilen, sind technische Schulden mit Supportvertrag. Sie funktionieren, bis sie nicht mehr funktionieren, und wenn sie nicht mehr funktionieren, ist für die Behebung die Person erforderlich, die sie geschrieben hat. Und wenn Sie dies für alle KI-abhängigen Workloads unter Verwendung generierter Daten umsetzen wollen … sagen wir einfach, Sie haben den Schwierigkeitsgrad um 100 % oder mehr erhöht.

Was Konsolidierung für Infrastrukturteams wirklich bedeutet

Wenn man den Satz „Konsolidieren Sie Ihre Backup-Umgebung“ hört, denkt man instinktiv an ein „Rip-and-Replace“-Projekt mit neuer Hardware, neuen Anschaffungen und einer Migration, die sechs Monate dauert und ausgerechnet zum ungünstigsten Zeitpunkt ansteht. Aber so muss eine Konsolidierung nicht unbedingt aussehen.

Die richtige platform mit den bereits in Ihrem Rack vorhandenen Speichersystemen platform . Sie müssen weder bereits ausgehandelte Verträge kündigen noch Hardware entsorgen, die noch nicht vollständig abgeschrieben ist. Sie können dort beginnen, wo es sinnvoll ist – in Außenstellen, bei einer bestimmten cloud oder bei einem Datensatz, der bisher Probleme bereitet hat – und dann nach und nach expandieren, sobald alte Verträge auslaufen und Budgetmittel frei werden.

Im Gegenzug erhalten Sie eine einheitliche Steuerungsebene. Eine zentrale Stelle, an der Sie Richtlinien festlegen, den Schutz überwachen und die Fragen der Prüfer beantworten können. Ein Betriebsmodell, das für lokale, cloud und Hybrid-Workloads gleichermaßen funktioniert, ohne dass ein Skript erforderlich ist, um die Lücke zu schließen. Die Ingenieure, die bisher sieben Dashboards mithilfe von Skripten und benutzerdefinierten ausführbaren Dateien zusammengeflickt hatten, widmen sich nun stattdessen nützlicheren Aufgaben.

Die Zahlen sprechen für sich

Fortune Brands hat seine Backup-Umgebung mit Commvault® Cloud konsolidiert Cloud dabei 22,7 Mio. US-Dollar eingespart – eine Senkung der Gesamtkosten um 73 %. NTT-Netmagic konnte die Kosten um jährlich 300.000 US-Dollar senken und den Speicher-Overhead um 35 % reduzieren.

Das sind keine Zahlen aus Modernisierungsprojekten. Es sind Zahlen, die eine Entlastung des Betriebs bedeuten. Die Art von Zahlen, die sich aus der Eindämmung der sich summierenden Kosten der Komplexität ergeben – nicht aus dem Kauf neuer Dinge.

Echte Widerstandsfähigkeit braucht keinen „War Room“

Wenn für die Durchführung einer Wiederherstellungsübung ein Team aus Spezialisten zusammengestellt werden muss, von denen jeder nur einen Teil der Umgebung kennt, dann ist das keine Übung. Das ist ein Risiko. Echte Ausfallsicherheit bedeutet, dass jeder qualifizierte Ingenieur in Ihrem Team die Wiederherstellung durchführen kann. Das bedeutet: ein einheitlicher Satz von Richtlinien, eine einheitliche Steuerungsebene und ein Wiederherstellungsprozess, der nicht zusammenbricht, wenn die Person, die ihn entwickelt hat, im Urlaub ist.

Sieben Dashboards können Ihre Daten schützen. Sie können Ihr Team jedoch nicht vor dem betrieblichen Aufwand schützen, der mit deren Aufrechterhaltung verbunden ist. Genau darum geht es bei der Konsolidierung. Nicht um ein besseres Produkt. Sondern um eine bessere Art, das zu betreiben, was Sie aufgebaut haben. Möchten Sie sich einen umfassenden Überblick verschaffen? Laden Sie „Die versteckten Kosten von Seven Tools“ herunter – einen Praxisleitfaden für Rechenzentrumsteams, die etwas geschaffen haben, das es zu schützen gilt.

FAQs

F: Warum ist die Verwaltung mehrerer Backup-Plattformen ein Problem, wenn sie alle einwandfrei funktionieren?

A: Die Herausforderung besteht in der Regel nicht darin, ob die Tools einzeln funktionieren – vielmehr liegt sie in dem operativen Aufwand, sie gemeinsam zu verwalten. Zahlreiche Konsolen, Richtlinien und Berichtssysteme können die Transparenz, die Fehlerbehebung und die Wiederherstellung komplexer machen, als sie sein müssten.

F: Was ist eines der größten Risiken, die durch eine fragmentierte Backup-Umgebung entstehen?

A: In vielen Organisationen konzentriert sich entscheidendes Wissen auf wenige Personen, die wissen, wie bestimmte Systeme zusammenwirken. Sind diese Teammitglieder während eines Vorfalls nicht verfügbar, können sich die Wiederherstellungsmaßnahmen verzögern und erschweren.

F: Bedeutet Konsolidierung, dass die gesamte bestehende Infrastruktur ersetzt wird?

A: Nicht unbedingt. Viele Konsolidierungsinitiativen sind schrittweise Vorgehensweisen, die parallel zu bestehenden Speicherlösungen, Hardware und Verträgen umgesetzt werden. Die Teams können die Modernisierung schrittweise vorantreiben, je nach geschäftlichen Prioritäten, Budgetzyklen und Vertragsverlängerungen.

F: Wie kann eine Konsolidierung die Widerstandsfähigkeit verbessern?

A: Eine einheitliche platform dazu beitragen, einheitliche Richtlinien, eine zentralisierte Übersicht und optimierte Wiederherstellungsprozesse zu gewährleisten. Dadurch können mehr Teammitglieder Wiederherstellungsvorgänge sicher durchführen, ohne auf Fachwissen angewiesen zu sein, das an einzelne Tools gebunden ist.

F: Wie sieht es mit der Anbieterabhängigkeit aus, wenn man auf eine einzige platform umstellt?

A: Die Bindung an einen bestimmten Anbieter ist ein berechtigter Gesichtspunkt. Das Ziel der Konsolidierung sollte darin bestehen, die betriebliche Komplexität zu verringern und gleichzeitig die Flexibilität durch offene Architekturen, eine breite Unterstützung von Workloads und die Möglichkeit zu gewährleisten, bestehende Infrastrukturinvestitionen nach Möglichkeit weiter zu nutzen.

F: Wie messen Unternehmen den Nutzen einer Konsolidierung?

A: Neben den Softwarekosten berücksichtigen Unternehmen häufig Faktoren wie Verwaltungsaufwand, Wiederherstellungseffizienz, Speicherauslastung, Schulungsbedarf, Prüfungsbereitschaft und die Verringerung des Betriebsrisikos. Der größte Nutzen ergibt sich häufig aus der Vereinfachung des Tagesgeschäfts und der Stärkung des Vertrauens in die Wiederherstellungsfähigkeit.

Michael Thelander ist Senior Director für Produktmarketing bei Commvault.

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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Von der Erkennung bis zur Recovery: Was erfordert eine moderne Architektur für Cyber-Resilienz?

Moderne Cyber-Resilienz ermöglicht es Unternehmen, nach einer Kompromittierung mithilfe validierter Recovery-Verfahren, isolierter Umgebungen und koordinierter Reaktionen über die gesamte hybride Infrastruktur hinweg den vertrauenswürdigen Betrieb wiederherzustellen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Moderne Cyber-Resilienz konzentriert sich auf eine vertrauenswürdige Recovery durch Datenvalidierung, Isolierung der Recovery, Koordinierung der Reaktion und die Ermöglichung einer flexiblen Recovery in hybriden Umgebungen.

  • Moderne Cyber-Resilienz beruht auf einer evidenzbasierten Recovery, bei der vor der Recovery die Datenintegrität überprüft wird – und nicht nur die Verfügbarkeit der Backups.
  • Traditionelle Disaster-Recovery-Modelle versagen im Falle von Ransomware, da Angreifer Backups ins Visier nehmen, die Verweildauer verlängern und Wiederherstellungspunkte kompromittieren.
  • Ein Resilience-Operations-Modell (ResOps) bündelt die Kräfte von Sicherheits-, IT- und Datenteams im Hinblick auf kontinuierliche Validierung, saubere Recovery-Abläufe und messbare Readiness.
  • Cyber Recovery muss in das umfassendere Sicherheitsökosystem integriert werden und Erkennungs-, Reaktions- und Recovery-Systeme miteinander verbinden, um koordinierte Maßnahmen und gemeinsame Transparenz während Vorfällen zu ermöglichen.
  • Cleanroom Recovery®, Synthetic Recovery™, Air-Gapped-Backups und KI-gestützte Erkennung arbeiten zusammen, um eine vertrauenswürdige, isolierte Wiederherstellung zu ermöglichen.
  • Die Portabilität von Workloads und eine „Minimum Viable Recovery“ helfen Unternehmen dabei, kritische Geschäftsfunktionen zuerst wiederherzustellen und die Recovery über hybride Umgebungen hinweg ohne plattformspezifische Einschränkungen durchzuführen.

Die meisten Unternehmen können Cyberangriffe erkennen. Weitaus weniger sind jedoch in der Lage, eine saubere, zuverlässige und skalierbare Recovery-Prozesse über ihre gesamte Datenlandschaft hinweg durchzuführen. Commvault schließt diese Lücke durch evidenzbasierte Recovery – durch die Kombination von Anomalieerkennung, Cleanroom Recovery, Synthetic Recovery und dem ResOps-Betriebsmodell, um Unternehmen dabei zu unterstützen, vertrauenswürdige Abläufe auch unter aktiven Angriffsbedingungen zu validieren, zu isolieren und wiederherzustellen.

Warum versagen herkömmliche Recovery-Modelle angesichts moderner Cyberangriffe?

241 Tage. So lange dauert laut dem „Cost of a Data Breach Report 2025“ von IBM im Durchschnitt der Lebenszyklus einer Datenpanne. Der Bericht zeigte außerdem, dass 76 % der Unternehmen immer noch mehr als 100 Tage benötigten, um sich vollständig von einer Datenpanne zu erholen – was Angreifern reichlich Zeit lässt, Backup-Systeme und Wiederherstellungspunkte zu kompromittieren.

Herkömmliche Strategien zur Notfallwiederherstellung wurden für Ausfälle und Hardwarefehler konzipiert, nicht für gezielte Angriffe. Sie gingen davon aus, dass Backups standardmäßig vertrauenswürdig sind – eine Annahme, die nicht mehr zutrifft.

Cyberangriffe sind keine isolierten Sicherheitsvorfälle mehr. Es handelt sich um unternehmensweite Störungen, die offenlegen, wie gut Teams angesichts fragmentierter Tools, Signale und Entscheidungsprozesse reagieren und sich erholen können.

Angreifer gehen geduldig und gezielt vor. Bis es zur Verschlüsselung oder Zerstörung kommt, sind möglicherweise bereits mehrere Wiederherstellungspunkte nicht mehr sicher.

Heutige Ransomware- und Cyberangriffe folgen einem Schema, das etwa wie folgt aussehen kann:

  • Verlängerte Verweildauer: Angreifer können sich wochen- oder monatelang in der Umgebung aufhalten und in dieser Zeit Dateien verändern, schlummernde Malware einschleusen, Anmeldedaten stehlen und Backup-Repositorys manipulieren.
  • Angriffe auf Backups: Angreifer können mittlerweile aktiv Snapshots löschen, Backup-Aufträge deaktivieren, Recovery-Schlüssel exfiltrieren und gespeicherte Daten verändern.

Bis die Verschlüsselung erfolgt, könnten bereits mehrere Wiederherstellungspunkte kompromittiert sein.

Der IDC MarketScape: „Worldwide Cyber-Recovery 2025 Vendor Assessment“ hebt hervor, dass moderne Recovery-Lösungen sowohl das Überleben als auch die Integrität der Daten gewährleisten müssen, insbesondere wenn Angreifer direkt auf Schutzebenen abzielen.

Diese Umstände legen systemische Lücken offen. Sicherheits- und Recovery-Teams arbeiten oft unabhängig voneinander, was zu Verzögerungen bei der Entscheidungsfindung führt. Backup-Systemen fehlt eine integrierte Validierung, sodass Teams unsicher sind, was sicher wiederhergestellt werden kann. Recovery-Umgebungen sind möglicherweise nicht isoliert, was das Risiko einer erneuten Infektion erhöht.

Die Schließung dieser Lücken ist für moderne Cyber-Resilienz von grundlegender Bedeutung. Ein einheitlicher Ansatz, der Anomalie- und Bedrohungserkennung, Datenschutz, KI-gestützte Erkenntnisse und Recovery-Validierung vereint, ist entscheidend.


Warum ist eine evidenzbasierte Cyber-Recovery der Weg in die Zukunft?

The evidence-based recovery replaces the assumption-based recovery with continuous monitoring of data health. Instead of treating backups as fundamentally safe, organizations evaluate signals across the entire data lifecycle to determine which recovery points are trustworthy.

„Können wir die Systeme wiederherstellen?“ ist nicht die richtige Frage.

Unternehmen müssen sich fragen: „Können wir unter widrigen Bedingungen saubere, validierte Systeme wiederherstellen?“

Moderne Resilienzplattformen wie Commvault Cloud führen Überprüfungen in mehreren Phasen durch. Vor der Sicherung helfen Verhaltensanalysen und Bedrohungsinformationen dabei, verdächtige Aktivitäten in Produktions-Workloads zu identifizieren.

Später, während der Backup-Vorgänge, analysiert die Anomalieerkennung Entropieveränderungen, ungewöhnliche Dateiänderungen und bekannte Bedrohungsindikatoren, um potenzielle Kontaminationen zu identifizieren. Nach der Speicherung der Daten helfen kontinuierliche Scans dabei, schlummernde oder verzögerte Bedrohungen aufzudecken, die andernfalls unbemerkt bleiben könnten.

KI-gestützte Analysen sind in dieser Größenordnung unverzichtbar. Sie helfen dabei, Signale über einen längeren Zeitraum hinweg zu korrelieren, Risiken mit hoher Wahrscheinlichkeit aufzudecken und den Aufwand für manuelle Untersuchungen zu reduzieren. Wichtig ist, dass diese Funktionen vor der Sicherung, während der Sicherung und schließlich während der Recovery zum Einsatz kommen.

Dieser mehrschichtige Ansatz schafft eine Beweiskette, die dazu beiträgt, Recovery-Entscheidungen mit weitaus größerer Präzision zu treffen.


Was versteht man unter ResOps für die Cyber-Recovery?

Da die Cyber-Recovery immer komplexer und sicherheitskritischer wird, reicht es nicht mehr aus, sich lediglich mit Tools auszustatten. Unternehmen benötigen eine wiederholbare Betriebsdisziplin, die Sicherheits-, IT- und Datenschutzteams auf ein gemeinsames Ziel ausrichtet.

Dies ist die Grundlage von Resilience Operations (ResOps). ResOps betrachtet Recovery als eine kontinuierliche, messbare operative Fähigkeit und nicht als einmaliges Ereignis. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Erkenntnisse, validierte Recovery-Pfade und bewährte Readiness. Zu den wichtigsten Funktionen gehören unter anderem:

  • Kontinuierliche Transparenz durch Anomalieerkennung über den gesamten Datenlebenszyklus hinweg.
  • KI-gestützte Bedrohungserkennung, Bedrohungsinformationen und auf Täuschungsmaßnahmen basierende Frühwarnung.
  • Wiederherstellung sauberer Daten.
  • On-Demand-Umgebungen mit Air-Gap zur Validierung von Recovery-Pfaden.
  • Wiederholbare Tests und Verbesserungen.

Ein entscheidendes Element von ResOps ist die Integration in das umfassendere Sicherheitsökosystem. Moderne Architekturen sind mit Plattformen für Sicherheitsinformations- und Ereignismanagement (SIEM), Sicherheitsorchestrierung, -automatisierung und -reaktion (SOAR), erweiterte Erkennung und Reaktion (XDR), Endpunkt- sowie Identitätsmanagement verbunden, um eine koordinierte Reaktion zu ermöglichen.

Eine SOAR-gesteuerte Orchestrierung ist besonders während aktiver Vorfälle wichtig. Automatisierte Playbooks tragen zu einer konsistenten Ausführung bei, reduzieren manuelle Fehler und beschleunigen die Entscheidungsfindung teamübergreifend.

Die Einführung des ResOps-Modells unterstreicht einen entscheidenden Wandel in der Cyber-Resilienz und verwandelt einen traditionell isolierten Prozess in eine in hohem Maße wiederholbare technische Kompetenz.


Wie ermöglicht eine saubere Validierung eine sichere Recovery?

Das Wiederherstellen von Backups ist nicht so einfach, wie es klingt. Eine übereilte Wiederherstellung kann dazu führen, dass Malware erneut in Produktionsumgebungen eingeschleust wird. Jeder Wiederherstellungspunkt muss als potenziell verdächtig behandelt werden, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Die Notwendigkeit, dass wiederhergestellte Daten „sauber“ sind, hat zur Einführung von Validierungsschritten wie „Cleanroom Recovery“ und „Synthetic Recovery“ geführt.

„Cleanroom Recovery“ bietet eine schnelle, bedarfsgerechte, cloud Wiederherstellungsumgebung für Tests, Cyber-Forensik und Recovery Staging. Dies kann mithilfe automatisierter Runbooks und vorkonfigurierter Systeme erfolgen, um Workloads sicher zu validieren, bevor sie wieder in die Produktionsumgebung zurückgeführt werden.

Ergänzend dazu sorgt „Air Gap Protect“ für unveränderliche Backups, die getrennt von der Produktionsumgebung gespeichert werden, wodurch verhindert wird, dass Angreifer kritische Recovery-Daten verändern oder löschen können.

Die KI-gestützte „Synthetic Recovery“ erweitert diese Validierung. Sie nutzt Malware- und Verschlüsselungserkennung, um einen kuratierten, zusammengesetzten Recovery-Punkt zu erstellen, der die aktuellste saubere Version von Dateien aus allen Backups zu einem einzigen Recovery-Punkt kombiniert. Dies trägt dazu bei, den Umfang der Datenrücksetzung oder das Verwerfen intakter Daten bei der Durchführung eines Recovery zu reduzieren.

Zusammen tragen diese Mechanismen dazu bei, Recovery von einem „Best-Effort“-Prozess in eine nachweisbare Lösung zu verwandeln.

Warum ist die Portabilität von Workloads für Cyber-Resilienz-Frameworks von entscheidender Bedeutung?

Unternehmensumgebungen umfassen mittlerweile lokale Infrastrukturen, mehrere öffentliche Clouds, Container-Plattformen und SaaS-Ökosysteme. Architekturen zur Cyber-Recovery müssen dieser Realität Rechnung tragen. Starre Recovery-Modelle können Reibungsverluste und Verzögerungen verursachen und so eine reibungslose Recovery sowie die Sicherheit der Sicherungsdaten beeinträchtigen.

„Any-to-any“-Portabilität ist für die Cyber-Resilienz unerlässlich. 

„Any-to-any“-Recovery im Unternehmensmaßstab bedeutet, dass Unternehmen die Flexibilität haben,

  • Workloads über heterogene Infrastrukturen hinweg wiederherzustellen.
  • bei Bedarf zwischen Cloud-Anbietern zu migrieren.
  • Szenarien für einen kompletten Neuaufbau zu unterstützen, wenn Umgebungen vollständig kompromittiert sind.
  • verschiedene Hypervisor-Migrationen und Speicherplattformen zu unterstützen.

Dank dieser Portabilität können Recovery-Entscheidungen eher von geschäftlichen Prioritäten als von Plattformbeschränkungen geleitet werden. Außerdem trägt sie dazu bei, die Bindung an eine bestimmte Infrastruktur bei groß angelegten Vorfällen zu verringern.


Wie unterstützt das Konzept der „Minimum Viable Recovery“ die Geschäftskontinuität?

Wenn ein schwerwiegender Cybervorfall eintritt, führt der Versuch, alles auf einmal wiederherzustellen, oft zu unnötigen Verzögerungen und Komplexität. In solchen Szenarien kann es eine wirksame Strategie sein, mit den minimal funktionsfähigen Systemen eines Unternehmens zu beginnen und auf eine vollständige Recovery des Geschäftsbetriebs hinzuarbeiten.

Dieser Ansatz priorisiert diejenigen Systeme und Daten, die für die Wiederherstellung der Kerngeschäftsprozesse erforderlich sind. Die Reihenfolge der Recovery richtet sich nach den Auswirkungen auf das Geschäft und nicht nach der Topologie der Infrastruktur. Zu den Schlüsselelementen dieses Ansatzes gehören ein hohes Bewusstsein für Abhängigkeiten, abgestufte Wiederherstellungsziele, automatisierte Runbooks sowie kontinuierliche Tests und Optimierungen.

Recovery auf Basis der minimal funktionsfähigen Systeme bietet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Zuverlässige und vertrauenswürdige Recovery der kritischsten Teile des Unternehmens.
  • Deutlich schnellere Rückkehr zum kontinuierlichen Geschäftsbetrieb.
  • Schnelle Recovery von Identitätssystemen, kritischen Kommunikationsanwendungen und wesentlichen Daten.

Die „Minimum Viable Recovery“ trägt dazu bei, die Zeit bis zur Wiederherstellung der Geschäftskontinuität zu verkürzen. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Betriebsfähigkeit schnell wiederzuerlangen, selbst wenn die vollständige Wiederherstellung länger dauert. Dieser Prozess steht zudem in direktem Einklang mit der ResOps-Philosophie der messbaren Readiness.

Fazit: Alle Aspekte der Cyber-Resilienz unter einen Hut bringen

Cyber-Resilienz wird heutzutage nicht mehr durch die Fähigkeit einer Organisation definiert, Backups zu erstellen. Sie definiert sich vielmehr dadurch, wie sicher eine Organisation unter realem Angriffsdruck den vertrauenswürdigen Betrieb wiederherstellen kann. Dies erfordert eine Architektur, die eine kontinuierliche Verknüpfung von Erkennung, Validierung, Isolierung und Orchestrierung ermöglicht.

In einer ausgereiften Architektur verstärken sich diese Funktionen in Echtzeit gegenseitig. Erkennungssignale tragen dazu bei, das Vertrauen in Cleanpoint™ zu stärken. Validierungsworkflows testen kontinuierlich die Wiederherstellbarkeit. Cleanroom-Umgebungen bieten ein kontrolliertes Testfeld vor der Umstellung auf den Produktionsbetrieb. Koordinierte Runbooks helfen dabei, die technische Wiederherstellung auf die geschäftlichen Prioritäten abzustimmen. Wenn diese Elemente im Rahmen eines ResOps-Modells zusammenwirken, verleihen sie Organisationen messbares Vertrauen in ihre Recovery-Fähigkeit.

Da sich Cyberbedrohungen ständig weiterentwickeln, wird der entscheidende Vorteil nicht darin bestehen, wie schnell Systeme wiederhergestellt werden können, sondern wie zuverlässig ein sauberer, vertrauenswürdiger Betrieb in großem Maßstab wiederhergestellt werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Warum reichen herkömmliche Backup-Strategien für die Cyber-Resilienz nicht mehr aus?

Herkömmliche Disaster-Recovery-Lösungen wurden für Ausfälle und Hardwarefehler konzipiert, nicht für böswillige Angriffe. Moderne Ransomware zielt auf Backup-Repositorys ab, beschädigt Wiederherstellungspunkte und deaktiviert Schutzsysteme. Commvault begegnet diesem Problem durch die Kombination von Air Gap Protect, Anomalieerkennung und Cleanroom Recovery, um Wiederherstellungspunkte zu validieren und zu isolieren, bevor Daten wieder in die Produktion zurückgeführt werden.

Was ist evidenzbasierte Recovery und warum ist sie wichtig?

Die evidenzbasierte Recovery nutzt Anomalieerkennung, Bedrohungsinformationen und Validierungsworkflows, um vor der Bereitstellung sicherzustellen, dass Wiederherstellungspunkte frei von Bedrohungen sind. Commvault Cloud setzt dies durch kontinuierliche Überwachung vor, während und nach der Sicherung um – so werden Kontaminationen frühzeitig erkannt und eine schnellere, sicherere Wiederherstellung unter angreifenden Bedingungen ermöglicht.

Was ist „ResOps“ und wie verbessert es die Cyber-Recovery?

ResOps ist ein Betriebsmodell, das Recovery als kontinuierliche, messbare Disziplin und nicht als einmaliges Ereignis behandelt. Commvault unterstützt ResOps, indem es Anomalieerkennung, validierte Wiederherstellungspfade und Cleanroom-basierte Tests in einem gemeinsamen Workflow verbindet, der Sicherheits-, IT- und Datenschutzteams auf eine messbare Readiness abstimmt.

Wie unterstützen „Cleanroom Recovery“ und „Synthetic Recovery“ eine sichere Wiederherstellung?

„Cleanroom Recovery“ bietet eine isolierte Umgebung, in der Workloads getestet und validiert werden können, bevor sie wieder in die Produktion zurückkehren. „Synthetic Recovery“ nutzt KI-gestützte Erkennung, um die aktuellsten fehlerfreien Versionen von Dateien zu einem verifizierten Wiederherstellungspunkt zusammenzufügen. Gemeinsam tragen sie dazu bei, die erneute Einschleusung von Malware während der Wiederherstellung zu verhindern.

Warum ist die Portabilität von Workloads bei einem Cybervorfall wichtig?

In Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen benötigen Unternehmen die Flexibilität, Workloads plattformübergreifend wiederherzustellen. Die „Any-to-Any“-Portabilitätsfunktion von Commvault ermöglicht die Wiederherstellung über heterogene Infrastrukturen hinweg, die Cloud-Migration zwischen Anbietern sowie Szenarien, bei denen Systeme von Grund auf neu aufgebaut werden – und trägt so dazu bei, dass Recovery-Entscheidungen von geschäftlichen Prioritäten und nicht von plattformspezifischen Einschränkungen bestimmt werden.

Was ist „Minimum Viable Recovery“ und wie unterstützt sie die Geschäftskontinuität?

„Minimum Viable Recovery“ priorisiert die Wiederherstellung der kritischsten Systeme, die für die Wiederaufnahme des Kerngeschäftsbetriebs erforderlich sind. Commvault unterstützt dies durch eine abgestufte Recovery-Reihenfolge, die sich an den geschäftlichen Auswirkungen orientiert – mithilfe automatisierter Runbooks und kontinuierlicher Tests, die Unternehmen dabei helfen, Identitätssysteme, kritische Anwendungen und wesentliche Daten wiederherzustellen, bevor ein vollständiger Wiederaufbau abgeschlossen wird.

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IDC-Marktübersicht

Ein führender Anbieter im IDC MarketScape für weltweite Cyber-Recovery

Commvault wurde aufgrund der Breite seines Angebots im Bereich Cyber-Recovery, der Integration in das Ökosystem sowie seiner speziellen Schulungsangebote zur Cyber-Resilienz als Marktführer anerkannt.
Lesen Sie die Bewertung über „Ein Marktführer im IDC MarketScape für weltweite Cyber-Recovery“

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Regulatorischer Druck, Erwartungen des Vorstands und Konflikte in der Praxis beschleunigen den Wandel von präventionsorientierten Ausgaben hin zu Ergebnissen im Bereich der Resilienz.
  • Die Architektur der Ausfallsicherheit ist deutlich komplexer geworden, insbesondere da KI-Systeme neue Herausforderungen hinsichtlich der Datenherkunft und der Datenwiederherstellung mit sich bringen.
  • Cyber-Resilienz muss über die herkömmliche Notfallwiederherstellung hinausgehen und Störungen eher als dauerhaften Betriebszustand denn als Ausnahmefall betrachten.
  • Resilience Operations (ResOps™) bietet ein Betriebsmodell, mit dem Resilienz unter realen Bedingungen kontinuierlich, funktionsübergreifend und nachweisbar gestaltet werden kann.
  • Der schwierigste Aspekt beim Übergang zu ResOps ist organisatorischer Natur. Uneinheitliche Zuständigkeiten und nicht aufeinander abgestimmte Prioritäten sind nach wie vor die häufigsten Ursachen für Misserfolge.

Störungen sind mittlerweile an der Tagesordnung. Allein im vergangenen Jahr haben wir Folgendes erlebt:

In einem von Natur aus unsicheren Geschäftsumfeld müssen CISOs und CIOs ihren Ansatz zur Geschäftskontinuität überdenken.

In einem kürzlich abgehaltenen Webinar diskutierten David Nowak, Principal im Bereich Cyber Risk Service bei Deloitte, Kent Meyer, Managing Director bei Deloitte, und Shilpi Handa, Associate Research Director für Cybersicherheit in der META-Region bei IDC, gemeinsam mit mir darüber, was operative Resilienz in Bezug auf Strategie, Architektur und den täglichen Betrieb tatsächlich erfordert.

Vorschau: Es geht nicht mehr um das „Ob“, sondern um das „Wann“

In diesem Ausschnitt aus dem Webinar erfahren Sie, warum Ausfälle nicht mehr nur IT-Ereignisse sind – sie sind vielmehr geschäftskritische Ereignisse. Vorstände und Aufsichtsbehörden verlagern ihren Fokus mittlerweile von der Frage, ob es zu einem Ausfall kommt, hin zu der Frage, wie schnell Unternehmen sich davon erholen können.

Warum eine Notfallwiederherstellung nicht ausreicht

Gemäß der Definition des NIST geht Cyberresilienz über die herkömmliche Sicherheit hinaus, indem sie davon ausgeht, dass Sicherheitsverletzungen auftreten werden, und den Fokus nicht nur auf Prävention, sondern auch auf das Überleben und die schnelle Wiederherstellung legt. Dieser Ansatz, von Sicherheitsverletzungen auszugehen, ist seit Jahren Teil des Zero-Trust-Konzepts – doch wie viele Organisationen setzen dessen Implikationen tatsächlich in die Praxis um?

Bei Backup-Vorgängen steht im Vordergrund, ob Daten kopiert wurden, und bei der Notfallwiederherstellung, ob Systeme wiederhergestellt werden können. Wahre Ausfallsicherheit erfordert jedoch die Beantwortung einer weitaus schwierigeren Frage: Können diese Dienste durchgängig, unter Belastung und kontinuierlich wiederhergestellt werden? Wir beobachten, dass sich diese Denkweise in allen Branchen durchsetzt, angetrieben durch eine Kombination aus regulatorischem Druck und den Erwartungen auf Vorstandsebene.

  • In Europa schreibt das EU-Gesetz zur digitalen Betriebsresilienz (DORA) nun konkrete Resilienzziele und Wiederherstellungsfristen vor.
  • Auch die Vorschriften der North American Electric Reliability Corporation (NERC) zum Schutz kritischer Infrastrukturen werden derzeit unter dem Gesichtspunkt der Resilienz überprüft.
  • Die Meldepflichten der Securities and Exchange Commission (SEC) bei Datenschutzverletzungen haben nicht nur die Offenlegung in den Fokus gerückt, sondern auch die Maßnahmen, die Unternehmen zur Behebung der Vorfälle ergreifen.

Vorstände betrachten mittlerweile jeden Ausfall als Ereignis mit negativen Auswirkungen auf das Geschäft, und die Erwartung hat sich dahingehend verschoben, dass nicht nur nachgewiesen werden muss, dass eine Wiederherstellung möglich ist, sondern auch, dass diese schnell und mit hoher Zuverlässigkeit erfolgen kann.

Eine IDC-Studie von Handa verdeutlicht, inwiefern herkömmliche Wiederherstellungsmaßnahmen an ihre Grenzen stoßen können. Nach dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten stellte sie fest, dass CIOs und CISOs nicht nur mit der Aufrechterhaltung der technischen Infrastruktur zu kämpfen hatten, sondern auch mit der Kontinuität von Personal und Prozessen, da Mitarbeiter über Nacht umgesiedelt wurden und Büros nicht mehr zugänglich waren, sodass niemand mehr da war, um manuelle Failover-Maßnahmen durchzuführen. Und das ist nur eines der unzähligen unvorhersehbaren Szenarien, die Unternehmen berücksichtigen müssen.

Aufbau einer widerstandsfähigen Architektur

Eine Resilienzstrategie umfasst sowohl das, was geschützt werden soll, als auch die Frage, ob eine Wiederherstellung möglich ist. Was den ersten Aspekt betrifft, so hat sich der Umfang der zu schützenden Elemente stetig erweitert und umfasst nun Identitätssysteme, Kommunikationsplattformen, Workloads, Produktivitätswerkzeuge, CI/CD-Pipelines sowie strukturierte und unstrukturierte Daten.

Der zweite Punkt – „ob man sie wiederherstellen kann“ – schafft neue Anforderungen an diese Strategie. Es reicht nicht mehr aus, Momentaufnahmen zu erstellen und traditionelle Wiederherstellungsziele zu definieren. Da Angreifer die Backup-Infrastruktur ins Visier nehmen, müssen Unternehmen nun wiederhergestellte Daten überprüfen und sicherstellen, dass sie nicht kompromittiert sind, bevor sie wieder online geschaltet werden. Isolierte Wiederherstellungsumgebungen, Air-Gap-Schutz für kritische Dienste und Cleanroom-Fähigkeiten sind zu wesentlichen Bestandteilen der Resilienzarchitektur geworden.

KI bringt eine zusätzliche Schwierigkeit mit sich. Um ein KI-Modell wiederherzustellen, benötigen Sie nicht nur eine Sicherungskopie der Modelldatei selbst, sondern auch alle Daten, die zu seiner Erstellung beigetragen haben. Dazu gehören die Datensätze, Hyperparameter, Framework-Versionen, das Feature-Engineering und die Infrastrukturkonfigurationen sowie eine vollständige Abhängigkeitsübersicht, aus der hervorgeht, wie alles zusammenhängt.

Meyer stellt Lösungen zur Cyber-Resilienz als einen Weg dar, die Notfallwiederherstellung zu demokratisieren. Während die herkömmliche Notfallwiederherstellung in der IT isoliert war und nur Spezialisten Zugang dazu hatten, können neuere Plattformen Sicherheitsteams, Geschäftsverantwortlichen und Mitarbeitern im operativen Bereich die nötige Transparenz bieten, um sich aktiv einzubringen. Das ist für Organisationen mit begrenzten Ressourcen von Bedeutung und verändert die Möglichkeiten, was den Übergang von Simulationsübungen zu echten, nachweisbaren Wiederherstellungen angeht.

ResOps: Das Betriebsmodell für nachhaltige Widerstandsfähigkeit

ResOps betrachtet Resilienz als einen fortlaufenden Prozess und nicht nur als etwas, das als Reaktion auf einen Vorfall zum Tragen kommt. Einfach ausgedrückt geht es darum, Resilienz zu operationalisieren, wenn die normalen Betriebsannahmen nicht mehr gelten. Einfach ausgedrückt geht es darum, Resilienz in die Praxis umzusetzen, wenn die üblichen Betriebsannahmen nicht mehr gelten. Anstatt davon auszugehen, dass Ihre Backups im Katastrophenfall verfügbar, fehlerfrei und wiederherstellbar sind, ermitteln Sie mit ResOps kontinuierlich, wo sich Daten befinden, schützen und erfassen diese sowohl in lokalen als auch cloud , erkennen Anomalien, stellen einen vertrauenswürdigen Zustand wieder her und stellen vollständig validierte Workloads wieder her. Auf diese Weise sind Sie zunehmend auf Störungen vorbereitet und können zuversichtlicher sein, dass Sie diese erfolgreich bewältigen können.

Nowak hat einen Ausdruck geprägt, der das Wesen von ResOps auf den Punkt bringt: „Resilient by Design“. Er ist der Nachfolger des „Secure-by-Design“-Prinzips, das die Sicherheitsarchitektur der letzten Generation geprägt hat. Wir entwickeln nicht mehr nur Systeme, die gegen Angriffe gewappnet sind, sondern auch solche, die auch dann weiter funktionieren, wenn es doch einmal zu einem Angriff kommt.

Die menschliche Seite von ResOps

Bei der Einführung von ResOps geht es mindestens ebenso sehr um Menschen und Prozesse wie um Technologie. Wie Handa feststellt, scheitern Unternehmen in der Regel nicht, weil ihnen die richtigen Werkzeuge fehlen; sie scheitern vielmehr, weil die Verantwortung auf zu viele Rollen verteilt ist, es keinen gemeinsamen Arbeitsrhythmus gibt und keine klaren Entscheidungsbefugnisse bestehen, wenn etwas schiefgeht. ResOps zwingt Unternehmen dazu, Fragen zu beantworten, mit denen sich viele noch nicht auseinandergesetzt haben, wie zum Beispiel:

  • Wer ist befugt, den Dienst wiederherzustellen, wenn das Hauptteam nicht erreichbar ist?
  • Wie sollten Playbooks für die Remote-Ausführung aufgebaut sein?
  • Wie funktioniert ein regionenübergreifendes Failover, wenn es nicht auf einen einzigen Standort angewiesen sein darf?

In diesem Sinne geht es bei ResOps weniger um die Wiederherstellung von Systemen als vielmehr darum, die Kontinuität der Entscheidungsfindung, der Umsetzung und der Rechenschaftspflicht auch in Störsituationen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck haben viele Organisationen die Position eines „Chief Resilience Officer“ geschaffen, insbesondere in staatlichen und kommunalen Verwaltungen. Unabhängig davon, ob diese Rolle vom CISO, vom CIO oder von einer neuen Person übernommen wird, spiegelt die Entstehung dieser Funktion eine umfassende Verantwortlichkeit wider, die über den IT-Bereich hinausgeht. Es bedarf einer verantwortlichen Person mit funktionsübergreifender Befugnis und Kommunikationsfähigkeit, um Führungskräfte aus dem Geschäft, Sicherheitsteams und Betriebspersonal in einen gemeinsamen Arbeitsrhythmus zu bringen. Zu den Aufgaben gehört es zudem, die Argumente für Resilienz so zu formulieren, dass sie bei allen Beteiligten Anklang finden – darunter die finanziellen Auswirkungen für den Vorstand, die Betriebskontinuität für die Fachkräfte und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften für die GRC-Teams. Das Ziel ist ein Rahmenwerk für Entscheidungsbefugnisse, das in Simulationen getestet wurde, bevor es im Ernstfall zum Einsatz kommt.

Das Ganze in die Praxis umsetzen

Commvault unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von ResOps – von der Erfassung und dem Schutz von Daten in lokalen und cloud über die Erkennung von Anomalien bis hin zur Wiederherstellung eines einwandfreien Zustands und der Wiederinbetriebnahme validierter Workloads. Für Unternehmen, die den Schritt von theoretischen Übungen hin zu nachweisbaren Wiederherstellungen vollziehen möchten, sind dies die Funktionen, die dazu beitragen, die Ausfallsicherheit in unsicheren Zeiten in die Praxis umzusetzen.

Materialien aus der Veranstaltung, darunter eine IDC-Studie zur CIO-Bereitschaft sowie Unterlagen von Deloitte zur evidenzbasierten Erholung, stehen auf der On-Demand-Seite zur Verfügung.

FAQs

F: Was versteht man unter Cyber-Resilienz und worin unterscheidet sie sich von der Notfallwiederherstellung?

A: Bei der Notfallwiederherstellung liegt der Schwerpunkt auf der Wiederherstellung von Systemen und Daten nach einem Vorfall. Cyber-Resilienz ist ein umfassenderer, proaktiverer Ansatz: Sie geht davon aus, dass Störungen auftreten werden, und stellt die Frage, ob Dienste unter Belastung regelmäßig durchgängig wiederhergestellt werden können. Viele Organisationen verfügen über solide Notfallwiederherstellungspläne, sind jedoch dennoch gefährdet, wenn sich ein tatsächlicher Vorfall unter unerwarteten Bedingungen ereignet.

Frage: Was veranlasst Unternehmen dazu, Resilienz gegenüber Prävention Vorrang einzuräumen?

A: Regulierungsrahmen wie DORA und die sich weiterentwickelnden NERC-Standards schreiben mittlerweile konkrete Resilienzziele vor, nicht nur Sicherheitsmaßnahmen. Infolgedessen legen Vorstände den Fokus auf Wiederherstellungszeiten als geschäftliche Kennzahl.

F: Warum ist die Datensicherung und Wiederherstellung bei KI-Systemen schwieriger als bei herkömmlichen Daten?

A: Bei der Sicherung eines KI-Modells geht es um mehr als nur die Modelldatei selbst. Ein Modell ist das Ergebnis eines spezifischen Trainingsprozesses, der Datensätze, Hyperparameter, Framework-Versionen und Infrastrukturkonfigurationen umfasst. Ohne diesen vollständigen Kontext kann es vorkommen, dass bei der Wiederherstellung ein Ergebnis entsteht, das nicht vertrauenswürdig ist oder nicht reproduziert werden kann.

F: Was ist ResOps und worin unterscheidet es sich von einem herkömmlichen Resilienzprogramm?

A: ResOps ist ein Betriebsmodell, bei dem Resilienz nicht als Notfallplan, sondern als kontinuierlicher, funktionsübergreifender Prozess betrachtet wird. Während herkömmliche Programme häufig in der IT isoliert sind und erst nach einem Vorfall aktiviert werden, bringt ResOps die Bereiche Sicherheit, Betrieb, Geschäftsverantwortliche und Führungskräfte auf der Grundlage gemeinsamer Vorgehensanleitungen, klarer Entscheidungsbefugnisse und einer kontinuierlichen Überprüfung der Wiederherstellungsbereitschaft zusammen.

F: Was sind die größten Hindernisse für die flächendeckende Einführung von ResOps?

A: Die Herausforderungen sind organisatorischer Natur und umfassen unter anderem eine zersplitterte Zuständigkeit, nicht aufeinander abgestimmte Prioritäten und das Fehlen eines gemeinsamen Arbeitsrhythmus. ResOps erfordert – noch bevor ein Vorfall eintritt – eine Einigung zwischen den Sicherheitsteams, den Geschäftsverantwortlichen und dem Betriebspersonal darüber, was kritisch ist, wer verantwortlich ist und wie die Wiederherstellung überprüft wird.

Michael Thelander ist Senior Director für Produktmarketing bei Commvault.

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What Is ResOps – and Why Cyber Resilience Needs It

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Commvault AirGap ist von Grund auf unveränderlich, und für Unternehmen mit zusätzlichen Compliance- und regulatorischen Anforderungen stehen WORM-Sperrfunktionen zur Verfügung.
  • Behauptungen, dass AirGap-Backups nicht wirklich unveränderlich seien, sind unzutreffend und spiegeln nicht die dokumentierten Funktionen platformwider.
  • WORM-fähige Speicherlösungen verursachen branchenweit einen gewissen Mehraufwand, doch Commvault trägt durch effizientes Datenmanagement und eine cloud Architektur dazu bei, diese Auswirkungen zu minimieren.
  • Die Kosten für Backup-Speicher gehen über den Kapazitätsverbrauch hinaus und sollten auch Infrastruktur-, Rechen- und Betriebskosten umfassen.
  • Unternehmen sollten die Ausfallsicherheit ihrer Backups durch Tests unter realen Bedingungen überprüfen, anstatt sich auf die Marketingversprechen der Anbieter zu verlassen.

Möglicherweise sind Ihnen kürzlich Behauptungen eines Mitbewerbers begegnet, wonach Commvault AirGap (früher Commvault Air Gap Protect) eine kritische Sicherheitslücke aufweise – dass Backups nicht wirklich unveränderlich seien oder dass die Aktivierung der WORM-Sperre (Write Once, Read Many) zu zwei- bis dreimal höheren Speicherkosten führe. Lassen Sie uns das gleich klarstellen: Diese Behauptungen sind falsch.

Unterstützung für unveränderliche Daten und WORM-Sperren in AirGap

AirGap ist von Grund auf unveränderlich, was bedeutet, dass einmal geschriebene Daten nicht mehr geändert werden können – eine grundlegende Funktion, die platform der ersten Version Teil der platform ist. Für Unternehmen, die regulatorische oder Compliance-Anforderungen erfüllen müssen, bietet Commvault neben der Unveränderlichkeit auch WORM-Sperrfunktionen. Diese Schutzmaßnahmen sind für alle unterstützten cloud ziele verfügbar, darunter:

  • Amazon S3 Object Lock
  • Richtlinien zur Unveränderlichkeit von Microsoft Azure Blobs

Diese Funktionen sind dokumentiert, wurden gründlich getestet und werden heute von Kunden in Produktionsumgebungen aktiv genutzt. In unserer neuesten platform haben wir die Unterstützung für WORM-Sperren innerhalb von AirGap weiter ausgebaut. Diese Erweiterung sorgt für Schutz sowohl in cloud in lokalen Speicherumgebungen und bietet damit eine breitere und umfassendere Abdeckung als viele Konkurrenzlösungen.

Speichereffizienz: Das Gesamtbild verstehen

Branchenweit gilt eine Tatsache: WORM-fähiger Speicher bringt einen gewissen Overhead mit sich. Da WORM-gesperrte Daten nach dem Schreiben nicht mehr geändert werden können, sind die Möglichkeiten der Systeme, gespeicherte Daten im Laufe der Zeit zu optimieren oder zu reduzieren, begrenzt. Dies gilt nicht nur für Commvault, sondern ist branchenweit bei allen Anbietern der Fall.

Was Commvault auszeichnet, ist die Effizienz, mit der diese Herausforderung bewältigt wird. Unsere Plattform unterstützt native Cloud-Unveränderlichkeit (einschließlich S3 Object Lock und Azure-Unveränderlichkeitsrichtlinien) und sorgt für einen effizienten Speicher-Overhead. Die Gesamtbetriebskosten (TCO) gehen jedoch über die reinen Speicherkosten hinaus. Architekturen, die auf ständig aktiven virtuellen Appliances basieren, können laufende Rechenkosten und eine zunehmende Komplexität des Betriebs mit sich bringen, die sich im Laufe der Zeit summieren. Im Gegensatz dazu legen moderne, cloud Ansätze den Schwerpunkt auf:

  • Effizientes Datenmanagement.
  • Flexible Bereitstellungsmodelle.
  • Beseitigung hartnäckiger Infrastrukturabhängigkeiten.

Diese Gestaltungsprinzipien können zu besser vorhersehbaren, skalierbaren und langfristig tragbaren Kosten führen. Dies als eine Wahl zwischen unsicheren Backups und überhöhten Speicherkosten darzustellen, ist irreführend. Es handelt sich um eine falsche Dichotomie, die Anlass zu einer sorgfältigen Prüfung der Anbieter geben sollte, die solche Behauptungen aufstellen.

Ein wachsender Trend bei den Kunden

Wir beobachten ein deutliches Muster: Unternehmen wechseln zunehmend zu Commvault, nachdem sie sich entschieden haben, die Verträge mit ihren bisherigen Anbietern nicht zu verlängern. Häufige Gründe hierfür sind unter anderem:

  • Unerwartete Einschränkungen bei der Skalierung von Umgebungen.
  • Leistungsbeschränkungen im Zusammenhang mit appliancebasierten Architekturen.
  • Steigende Infrastruktur- und Betriebskosten.
  • Die Preise für die Verlängerung liegen deutlich über den Konditionen des ursprünglichen Kaufs.

Diese Herausforderungen stehen nicht für sich allein – sie spiegeln einen allgemeinen Trend auf dem Markt wider. Kunden suchen nach Lösungen, die Flexibilität, Transparenz und langfristigen Mehrwert bieten , ohne dass dabei versteckte Kompromisse eingegangen werden müssen.

Den Durchblick behalten

In einem Markt, der oft von aggressiven Werbeaussagen und unklaren Vergleichen geprägt ist, kann eine objektive Überprüfung von entscheidender Bedeutung sein. Aus diesem Grund haben wir die „Get Real Challenge“ ins Leben gerufen – eine strukturierte, kostenlose Bewertung, mit der Sie Backup- und Wiederherstellungslösungen aussagekräftig bewerten können. Mit diesem Programm können Sie:

  • Simulieren Sie realistische Szenarien von Cyberangriffen.
  • Testen Sie die Wiederherstellungsfunktionen anhand Ihrer eigenen Daten und in Ihrer eigenen Umgebung.
  • Bewerten Sie die Leistung ohne Einflussnahme durch den Anbieter und ohne inszenierte Vorführungen.

Das Ergebnis ist ein klares, faktenbasiertes Verständnis der Ausfallsicherheit Ihres Unternehmens. Wenn Sie herausfinden möchten, wie sich Ihre Backups unter realen Bedingungen bewähren würden, helfen wir Ihnen gerne dabei, den ersten Schritt zu machen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an global-sdr@commvault.com.

FAQs

F: Ist Commvault AirGap wirklich unveränderlich?

A: AirGap ist von Grund auf unveränderlich, was bedeutet, dass Backup-Daten nach dem Speichern nicht mehr geändert werden können. Diese Funktion ist platform der ersten Version ein zentraler Bestandteil der platform .

F: Unterstützt AirGap den WORM-Sperrschutz?

A: AirGap unterstützt WORM-Sperrfunktionen auf allen unterstützten cloud , darunter Amazon S3 Object Lock und die Unveränderlichkeitsrichtlinien von Microsoft Azure Blob. Dank der jüngsten Verbesserungen konnte der Schutz zudem auf cloud lokale Umgebungen ausgeweitet werden.

F: Führt die Aktivierung der WORM-Sperre zu einem erheblichen Anstieg der Speicherkosten?

A: WORM-fähige Speicher verursachen unabhängig vom Anbieter einen gewissen Mehraufwand, da geschützte Daten nach dem Schreiben nicht mehr geändert werden können. Die wichtigere Frage ist, wie effizient eine platform diesen Mehraufwand platform und wie sich dies insgesamt auf die langfristigen Kosten auswirkt.

F: Warum sind die Gesamtbetriebskosten wichtiger als der reine Speicher-Overhead?

A: Die Speichereffizienz ist nur ein Aspekt. Unternehmen sollten bei der Bewertung der langfristigen Kosten einer Backup-Lösung auch die Infrastrukturanforderungen, die Rechenkosten, die Komplexität des Betriebs und die Skalierbarkeit berücksichtigen.

F: Warum wenden sich manche Unternehmen von appliancebasierten Backup-Architekturen ab?

A: Mit dem Wachstum der IT-Umgebungen suchen Unternehmen häufig nach Lösungen, die mehr Flexibilität, einen einfacheren Betrieb und besser vorhersehbare Kosten bieten. Cloud Ansätze können dazu beitragen, die Abhängigkeit von einer ständig verfügbaren Infrastruktur zu beseitigen und Unternehmen gleichzeitig eine effizientere Skalierung zu ermöglichen.

F: Wie können Unternehmen ihre Strategie zur Cyber-Resilienz überprüfen?

A: In der Regel lassen sich diese Fragen am besten durch Tests klären. Durch die Durchführung realistischer Wiederherstellungsübungen und Simulationen von Cyberangriffen können Unternehmen nachvollziehen, wie sich ihre Backups unter realen Bedingungen verhalten, und Lücken aufdecken, bevor es zu einem tatsächlichen Vorfall kommt.

Kash Ansari ist Chief Customer Officer Americas bei Commvault.

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What Is ResOps – and Why Cyber Resilience Needs It

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Prove It Before You Need It: The Playbook I Wish I’d Had 10 Years Ago

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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In den letzten Jahren habe ich unzählige Gespräche über KI geführt. Manche konzentrieren sich auf das Potenzial. Andere legen den Fokus auf das Risiko. Nur sehr wenige orientieren sich daran, wie sich KI tatsächlich im Tagesgeschäft auswirkt. Deshalb schreibe ich heute über eine Folge von STRIVE, die ich mit Ravit Jain, dem Gründer und Moderator von „The Ravit Show“, aufgenommen habe.

Wir haben uns nicht mit Hype beschäftigt. Wir haben nicht über die Zukunft spekuliert. Wir haben uns darauf konzentriert, was gerade jetzt geschieht – und was sich ändert, wenn dialogorientierte KI auf eine einheitliche Resilienz aufgesetzt wird. Die ganze Folge ansehen.

Das Wichtigste auf einen Blick: Was dieser Wandel wirklich bedeutet

  • Konversations-KI trägt dazu bei, den Zugang zu Cyber-Intelligence zu erleichtern. Führungskräfte können komplexe Fragen in einfacher Sprache stellen und erhalten umsetzbare Antworten.
  • Eine einheitliche Ausfallsicherheit trägt dazu bei, die Fragmentierung zu verringern. Die Zusammenführung von Wiederherstellung, Sicherheit und Governance kann die Reaktionsgeschwindigkeit von Unternehmen verändern.
  • Vertrauen ist der entscheidende Faktor für die Einführung von KI. Ohne Transparenz und Kontrolle bleibt KI auf dem Stadium des Experimentierens stehen.
  • Saubere Daten sind wichtiger als reine Geschwindigkeit. Bei der Wiederherstellung geht es nicht nur darum, die Systeme wieder in Betrieb zu nehmen – es geht darum, wieder einen vertrauenswürdigen Zustand herzustellen.
  • KI ersetzt Fachwissen nicht. Sie ergänzt es, indem sie dazu beiträgt, Hindernisse zu beseitigen und das Verständnis zu beschleunigen.

Von Dashboards zum Dialog

Seit Jahren stützen sich Cybersicherheitsplattformen auf Dashboards, Diagramme, Warnmeldungen und Berichte. Und für technische Teams funktionieren diese Tools. Doch die meisten Führungskräfte denken nicht in Dashboards. Sie denken in Fragen:

  • Sind wir gefährdet?
  • Wie lange wird die Genesung dauern?
  • Welche Auswirkungen hätte es, wenn gerade jetzt etwas passieren würde?

Ravit und ich haben darüber gesprochen, wie dialogorientierte KI diese Dynamik verändert. Anstatt sich durch mehrere Ebenen von Tools zu arbeiten, können Teams mithilfe natürlicher Sprache direkt mit ihrer Umgebung interagieren. Das verändert grundlegend, wer sich mit Cyber-Resilienz befassen kann – und wie schnell Entscheidungen getroffen werden können.

Vorschau: Cyber-Resilienz im Gespräch

Werfen Sie einen ersten Blick auf die komplette Folge, in der wir untersuchen, wie dialogorientierte KI die Cybersicherheit von etwas, das man interpretieren muss, zu etwas verwandelt, mit dem man direkt interagieren kann.

Vertrauen verändert alles

Ein Thema tauchte während unserer gesamten Diskussion immer wieder auf: Vertrauen. Es ist einfach, eine Schnittstelle zu entwickeln, die Fragen beantwortet. Viel schwieriger ist es, eine zu entwickeln, der Führungskräfte im Falle eines echten Vorfalls vertrauen. Vertrauen hängt von einigen wenigen Dingen ab:

  • Datenintegrität
  • Zugriffskontrolle
  • Transparenz
  • Führung
  • Beständigkeit im Laufe der Zeit

Wenn eine Führungskraft eine Frage zur Recovery-Fähigkeit stellt, muss die Antwort richtig sein. Sie muss nachvollziehbar sein. Und sie muss auf Daten basieren, die nicht kompromittiert wurden. Ohne diese Grundlage ist dialogorientierte KI zwar interessant, aber nicht einsatzfähig. Mit ihr wird sie zu etwas, auf das sich Teams verlassen können.

Warum die Wiedervereinigung wichtig ist

Ein weiterer Punkt, der in unserem Gespräch besonders hervorstach, war, wie komplex die meisten Umgebungen nach wie vor sind:

  • Verschiedene Tools für die Datensicherung.
  • Verschiedene Sicherheitssysteme.
  • Unterschiedliche Verfahren der Unternehmensführung.
  • Alle arbeiten unabhängig voneinander.

Diese Zersplitterung verlangsamt alles – vor allem im Falle eines Vorfalls. Eine einheitliche Ausfallsicherheit trägt dazu bei, dies zu ändern, indem sie diese Teile in einer einzigen operativen Ebene zusammenführt. Wenn dialogorientierte KI auf dieser Ebene angesiedelt ist, fragen Sie nicht mehr isolierte Systeme ab. Sie interagieren mit einer vernetzten Ansicht Ihrer gesamten Umgebung. Dort können die Abläufe schneller voranschreiten und die Übersichtlichkeit verbessert sich. Und dort lassen sich Entscheidungen zur Recovery mit größerer Sicherheit treffen.

Es geht hier nicht darum, Menschen zu ersetzen

Wenn das Thema KI zur Sprache kommt, taucht immer wieder dieselbe Frage auf: Was passiert mit den Teams? Ravit ging direkt darauf ein. KI ersetzt Fachwissen nicht – sie erweitert es. Sicherheitsteams legen weiterhin Richtlinien fest. Recovery-Teams validieren weiterhin die Ergebnisse. Und Führungskräfte treffen weiterhin Entscheidungen.

Was sich ändert, ist, wie schnell sie an die benötigten Informationen gelangen – und wie gut sie diese verstehen können. Denn wenn man sich mitten in einem Cybervorfall befindet, kommt es auf diese Klarheit an.

Ein Wandel in der Arbeitsweise von Organisationen

Wenn dialogorientierte KI Teil des Arbeitsablaufs wird, vollzieht sich zudem ein kultureller Wandel:

  • Diskussionen zum Thema Sicherheit lassen sich leichter verfolgen.
  • Es können sich mehr Interessengruppen beteiligen.
  • Entscheidungen können schneller getroffen werden.
  • Silos können allmählich zerfallen.

Anstatt dass sich Cybersicherheit auf eine Handvoll Spezialisten beschränkt, wird sie zu einem Thema, mit dem sich das gesamte Unternehmen auseinandersetzen kann. Um es klar zu sagen: Das macht die Sache nicht einfacher. Aber es macht sie zugänglicher.

Die ganze Folge ansehen

In der vollständigen STRIVE-Folge erfährst du:

  • Wie dialogorientierte KI tatsächlich im Bereich der Cybersicherheit eingesetzt wird.
  • Was nötig ist, um Vertrauen in KI-gestützte Systeme aufzubauen.
  • Warum einheitliche Plattformen dazu beitragen, die Ergebnisse der Genesung zu verbessern.
  • Wie Unternehmen beginnen können, über diesen Wandel nachzudenken.

Jetzt anschauen. Wenn Sie darüber nachdenken, wie sich KI in Ihre Resilienzstrategie einfügen lässt, ist das die investierte Zeit wert.

FAQs

F: Was versteht man unter dialogorientierter KI im Bereich der Cybersicherheit?

A: Dank dialogorientierter KI können Nutzer mithilfe natürlicher Sprache mit Sicherheits- und Wiederherstellungssystemen interagieren, wodurch sie leichter auf Informationen zugreifen können, ohne sich durch komplexe Tools arbeiten zu müssen.

F: Wie trägt dialogorientierte KI zur Stärkung der Resilienz bei?

A: Konversations-KI trägt dazu bei, Verständnisprobleme beim Umgang mit Daten zu verringern, kann die Entscheidungsfindung beschleunigen und ermöglicht es mehr Beteiligten, sich an Diskussionen über Wiederherstellung und Sicherheit zu beteiligen.

F: Warum ist Vertrauen für die Einführung von KI so wichtig?

A: Wenn Teams den Daten, den Kontrollmechanismen oder den Ergebnissen nicht vertrauen, werden sie sich in kritischen Momenten nicht auf KI verlassen.

F: Was bedeutet „einheitliche Resilienz“?

A: Unter „Unified Resilience“ versteht man die Zusammenführung von Datenschutz, Sicherheit, Governance und Wiederherstellung zu einem einzigen, integrierten Ansatz, anstatt diese Bereiche getrennt voneinander zu verwalten.

F: Ersetzt dialogorientierte KI die Sicherheitsteams?

A: Nein. Konversations-KI kann Teams dabei helfen, effizienter zu arbeiten, indem sie den Zugriff auf Informationen erleichtert und deren Verständnis vereinfacht.

F: Wo sollten Unternehmen ansetzen?

A: Konzentrieren Sie sich zunächst auf Datenintegrität, Governance und die Schaffung einer einheitlichen Transparenz über alle Systeme hinweg, bevor Sie Funktionen für den Dialog einbinden.

Darren Thomson ist Vizepräsident und Chief Technology Officer für die Region EMEA bei Commvault.

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What Is ResOps – and Why Cyber Resilience Needs It

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die Cyber-Resilienz hängt sowohl von der Technologie als auch vom Fachwissen der Experten ab, die für den Schutz und die Wiederherstellung kritischer Systeme verantwortlich sind.
  • Durch kontinuierliches Lernen bleiben die Partnerteams über sich ständig weiterentwickelnde Bedrohungen, hybride Umgebungen und bewährte Verfahren zur Gewährleistung der Ausfallsicherheit auf dem Laufenden.
  • Die Commvault Readiverse Academy bietet rollenbasierte Schulungen, praktische Übungen und Zertifizierungen an, die darauf ausgerichtet sind, praxisnahe Kompetenzen im Bereich der Cyber-Resilienz zu vermitteln.
  • Kunden legen zunehmend Wert auf Partner, die ihnen zuverlässige Beratung bieten, die Wiederherstellungsbereitschaft beschleunigen und die Widerstandsfähigkeit maximieren können.
  • Investitionen in die Weiterbildung tragen dazu bei, die Kompetenzen der Partner zu stärken, das Vertrauen der Kunden zu festigen und das langfristige Unternehmenswachstum zu fördern.

Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, sich gegen ausgeklügelte und sich ständig wandelnde Bedrohungen zu schützen. Gleichzeitig müssen sie komplexe hybride Umgebungen verwalten, eine schnelle Wiederherstellung ermöglichen und den unterbrechungsfreien Betrieb gewährleisten. Technologie spielt dabei eine entscheidende Rolle – doch sie allein reicht nicht aus. Echte Resilienz hängt von der Bereitschaft, der Erfahrung und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Fachkräfte ab, die diese Umgebungen konzipieren, implementieren und betreuen. Da sich der Bereich der Resilienzmaßnahmen weiter entwickelt, ist fundiertes Fachwissen zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal geworden.

Die wachsende Bedeutung des kontinuierlichen Lernens Cyber-Resilienz-Umgebungen entwickeln sich ständig weiter – von wachsenden hybriden Infrastrukturen bis hin zu immer ausgefeilteren Bedrohungen und steigenden Erwartungen an die Wiederherstellung. Für Fachkräfte bei unseren Partnern in den Bereichen Vertrieb, Beratung, Technik und Support ist es nicht mehr nur eine Option, sondern eine unverzichtbare Notwendigkeit, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Kontinuierliches Lernen hilft den Teams dabei:

  • Das Fachwissen im Bereich Cyber-Resilienz ausbauen.
  • Schaffen Sie Vertrauen in Kundengesprächen.
  • Halten Sie Schritt mit den sich weiterentwickelnden Technologien und bewährten Verfahren.
  • Bereiten Sie sich auf neue Aufgaben und Chancen vor.

Ob es um die Vorbereitung auf Ransomware-Angriffe, die Entwicklung von Wiederherstellungsstrategien oder den Umgang mit komplexen Datenumgebungen geht – qualifizierte Fachkräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Widerstandsfähigkeit und der Betriebskontinuität.

Aufbau von Fachwissen im gesamten Partner-Ökosystem Wir bei Commvault sind uns bewusst, dass unterschiedliche Partnerrollen unterschiedliche Fähigkeiten und Lernwege erfordern. Aus diesem Grund wurde die Readiverse Academy ins Leben gerufen – sie bietet rollenbasiertes Lernen und ergebnisorientierte Zertifizierungen in den Bereichen Vertrieb, Technik, Beratung, Architektur und Support. Unsere Kurse gehen über eine reine Zertifizierung hinaus und vermitteln praktisches Fachwissen, das zu konkreten Kundenergebnissen führt. Die Commvault Readiverse Academy bietet:

  • Rollenbasierte Lernpfade.
  • Flexibles Lernen im eigenen Tempo.
  • Praktische, szenariobasierte Übungen.
  • Zertifizierungen, die die Praxistauglichkeit bestätigen.

Heute bauen mehr als 10.000 aktive Lernende im gesamten Partner-Ökosystem ihre Fachkenntnisse über die Readiverse Academy aus, was die wachsende Bedeutung von Kompetenzen im Bereich der Cyber-Resilienz in der gesamten Branche widerspiegelt.

Warum Fachwissen für Kunden wichtig ist Kunden investieren nicht nur in Technologie – sie investieren in Ergebnisse. Sie erwarten, dass ihre Fähigkeit, Systeme zu schützen, zu verwalten und im Falle einer Störung wiederherzustellen, gewährleistet ist. Sie benötigen vertrauenswürdige Experten, die ihnen dabei helfen können, Risiken zu minimieren, die Wiederherstellung zu beschleunigen und den Wert ihrer Investitionen zu maximieren. Partner mit sich ständig weiterentwickelnden Teams sind besser in der Lage, zu helfen:

  • Bereitstellungen beschleunigen.
  • Lösungen an sich wandelnde Anforderungen anpassen.
  • Die Einsatzbereitschaft verbessern.
  • Die Vorsorge für den Wiederaufbau stärken.
  • Komplexe Herausforderungen im Bereich der Resilienz meistern.

Da Cyber-Resilienz zunehmend geschäftskritisch wird, entwickelt sich Fachwissen zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Investition in die Zukunft der Cyber-Resilienz Die Landschaft der Cyber-Resilienz wird sich weiterentwickeln – ebenso wie die Erwartungen der Kunden. Für Fachkräfte in Partnerunternehmen trägt kontinuierliches Lernen dazu bei, langfristiges Wachstum, Glaubwürdigkeit und Einsatzbereitschaft zu fördern. Für Partner trägt es dazu bei, die Leistungserbringung zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Für Kunden trägt es dazu bei, bessere Ergebnisse zu erzielen.

Entdecken Sie die Commvault Readiverse Academy und bauen Sie das Fachwissen auf, das Ihr Team auszeichnet – mit rollenbasiertem Lernen, praxisorientierten Schulungen und Zertifizierungen, die auf praktische Anwendbarkeit ausgelegt sind.

FAQs

F: Warum reicht Technologie allein nicht aus, um Cyber-Resilienz zu erreichen? A: Technologie liefert die notwendigen Werkzeuge zum Schutz und zur Wiederherstellung von Daten, doch erfolgreiche Cyber-Resilienz hängt auch von den Menschen ab, die diese Werkzeuge einsetzen. Qualifizierte Fachkräfte sind unerlässlich, um wirksame Strategien zu entwickeln, auf Bedrohungen zu reagieren und im Falle von Störungen eine schnelle Wiederherstellung zu ermöglichen.

F: Welche Rolle spielt kontinuierliches Lernen für die Cyber-Resilienz? A: Kontinuierliches Lernen hilft Fachkräften dabei, angesichts sich weiterentwickelnder Cyberbedrohungen, sich wandelnder Technologien und neu entstehender Best Practices auf dem neuesten Stand zu bleiben. Außerdem trägt es dazu bei, Vertrauen in die Zusammenarbeit mit Kunden aufzubauen und Teams darauf vorzubereiten, immer komplexere Herausforderungen im Bereich der Resilienz zu bewältigen.

F: Was ist die Commvault Readiverse Academy? A: Die Readiverse Academy ist platform von Commvault, platform rollenbasierte Schulungen, praktische Übungen, flexible Lernpfade und Zertifizierungen anbietet. Die Programme sind darauf ausgelegt, Fachkräften aus den Bereichen Vertrieb, Technik, Beratung, Architektur und Support dabei zu helfen, praktisches Fachwissen im Bereich Cyber-Resilienz aufzubauen. F: Wie profitieren Kunden von der Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Partnern?
A: Kunden erhalten Zugang zu vertrauenswürdigen Experten, die ihnen helfen können, Risiken zu reduzieren, die Readiness zu verbessern, Bereitstellungen zu beschleunigen und die Recovery-Readiness zu stärken. Dieses Fachwissen hilft Unternehmen dabei, bessere Ergebnisse aus ihren Investitionen in Cyber-Resilienz zu erzielen. F: Warum sind Zertifizierungen im Bereich Cyber-Resilienz wichtig? A: Zertifizierungen tragen dazu bei, praxisnahes Wissen und die Einsatzbereitschaft zu bestätigen, und vermitteln sowohl Partnern als auch Kunden Vertrauen in die Fähigkeiten eines Fachmanns. Außerdem fördern sie die berufliche Weiterentwicklung und zeugen von der Bereitschaft, das Fachwissen auf dem neuesten Stand zu halten.

F: Wie können sich Partner auf die Zukunft der Cyber-Resilienz vorbereiten? A: Partner können sich vorbereiten, indem sie in kontinuierliche Weiterbildung investieren, rollenspezifisches Fachwissen aufbauen und sich an die sich wandelnden Anforderungen an die Resilienz anpassen. Der Aufbau einer Kultur des kontinuierlichen Lernens hilft Teams dabei, effektiv zu bleiben, während sich die Kundenerwartungen und die Bedrohungslage ständig weiterentwickeln. Thomas Kestner ist Global Director für Partner Solutions & Services Enablement im Bereich WW Education Services bei Commvault.

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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Wir haben eine verstärkte strategische Partnerschaft zwischen Commvault und HPE bekannt gegeben – eine Partnerschaft, die auf der gemeinsamen Überzeugung beruht, dass sich Datensicherheit und Cyber-Resilienz parallel zur modernen Infrastruktur weiterentwickeln müssen. Und falls Sie bei der Keynote von Antonio Neri im Saal waren oder diese online verfolgt haben, erinnern Sie sich vielleicht daran, dass Commvault auf der Bühne erwähnt wurde. Damals kam mir das wie eine deutliche Absichtserklärung vor.

Heute, auf dem Rückweg nach Las Vegas, fühlt es sich nach mehr an: Umsetzung. Dynamik. Und eine echte Chance, moderne, widerstandsfähige IT für Kunden aufzubauen.

Was hat sich im letzten Jahr verändert?

In den letzten zwölf Monaten haben sich unsere Gespräche mit den Kunden verändert – ebenso wie das Umfeld, in dem sie tätig sind. Ja, die Datenmengen nehmen zu. Ja, die KI entwickelt sich immer schneller. Und ja, Sie brauchen unbedingt einen Resilienzplan für die KI. Was sich jedoch ebenfalls geändert hat, ist die Art des Risikos.

Wir treten nun in das ein, was viele als das Zeitalter der „Frontier-KI“ bezeichnen – mit fortschrittlichen Modellen wie Mythos, die die Geschwindigkeit, mit der Schwachstellen entdeckt und ausgenutzt werden, grundlegend verändern.

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass wir in einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung von Commvault darauf hingewiesen haben, wie diese Modelle die früher wochenlangen Ausnutzungszyklen auf wenige Minuten verkürzen und damit das Zeitfenster, das Unternehmen für Reaktionen oder die Wiederherstellung zur Verfügung steht, drastisch einschränken. Angriffe werden immer automatisierter, autonomer und unmittelbarer. Das bedeutet, dass das, was Sie zu wissen glaubten, möglicherweise nicht mehr zutrifft:

  • Dass Sie Zeit haben werden, einen Patch zu installieren, bevor eine Schwachstelle ausgenutzt wird
  • Diese Wiederherstellung kann „nachträglich“ erfolgen
  • Diese Sicherung reicht aus

Das ist es, was sich wirklich geändert hat.

Deshalb geht es bei den Gesprächen, die wir heute führen – mit Kunden, mit Partnern und branchenweit -, weniger darum, ob etwas passiert, sondern vielmehr darum, wie schnell man sich davon erholen kann, wenn es doch passiert. Und genau deshalb ist auch die gemeinsame Innovation mit Partnern wie HPE – die Einführung differenzierter neuer Lösungen auf den Markt, die echte Kundenherausforderungen lösen und unser Portfolio im Bereich Cyber-Resilienz stärken – so unglaublich wertvoll.

Drei Bereiche, in denen sich diese Partnerschaft weiterentwickelt hat

Wenn man einen Schritt zurücktritt und auf das vergangene Jahr dieser Partnerschaft zurückblickt, würde ich unsere Fortschritte mit HPE in drei klare Bereiche einteilen.

#1 – Eine tiefgreifendere technische Integration dort, wo es am wichtigsten ist

Wir haben uns längst über die Bereiche Produktion und Schutz in der Speicherinfrastruktur hinaus zu Laufzeitplattformen weiterentwickelt. So ermöglichen wir nicht nur eine vereinfachte Snapshot-Verwaltung und schnellere Wiederherstellung über HPE-Speichertechnologien wie HPE Alletra Storage MP oder HPE StoreOnce hinweg, sondern beschränken uns auch nicht auf die Speicherebene. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der agentenlose Schutz für virtuelle Maschinen (VMs), die über die HPE Morpheus-Software verwaltet werden.

Die Virtualisierung befindet sich derzeit in einer Phase tiefgreifender Umbrüche. Kunden prüfen nicht nur Alternativen – sie migrieren bereits aktiv. Und das birgt Risiken. Unser Fokus lag darauf, dazu beizutragen, dass der Schutz nicht unterbrochen wird und während (und nach) diesen Übergangsphasen unverändert bestehen bleibt.

Der agentenlose Schutz sorgt für eine weitere Ebene der Vereinfachung – er beseitigt Abhängigkeiten, die Migrationen verlangsamen oder erschweren können, und trägt gleichzeitig dazu bei, dass virtuelle Maschinen in allen Umgebungen geschützt bleiben. Dank dieser umfassenden Integration auf allen Ebenen können Kunden ihre Strategie zur Migration virtueller Maschinen sicher und nach ihren eigenen Vorstellungen vorantreiben, was zu einer höheren betrieblichen Agilität, geringeren Risiken und größeren Kosteneinsparungen führt.

#2 – Eine stärkere, einheitliche Ausrichtung der Markteinführung – und eine umfassendere Resilienzlösung für Kunden

Der zweite Wandel betrifft die Art und Weise, wie wir gemeinsam auf den Markt treten – und was wir den Kunden als einheitliches Lösungsportfolio bieten. Einen großen Teil dazu trägt die Rolle der HPE Zerto-Software von Commvault.

Durch die tiefere Integration von HPE Zerto in Commvault Cloud haben wir unsere platform kontinuierliche Datensicherung sowie Ausfallsicherheit und Mobilität von Workloads erweitert. Dies ermöglicht es unseren Kunden, ihre Plattformen zu modernisieren und Workloads schnell wiederherzustellen, um den Geschäftsbetrieb nach Betriebsstörungen aufrechtzuerhalten. Und vor kurzem haben wir mit „Commvault Flex“ auf Basis der HPE-Infrastruktur eine bahnbrechende Neuerung eingeführt – eine Full-Stack-Lösung, die auf folgenden Komponenten basiert:

  • HPE Alletra Storage MP X10000 – leistungsstarker All-Flash-Speicher für eine beschleunigte Wiederherstellung von Objekt- und Dateidaten
  • HPE ProLiant Compute-Server für sichere Rechenleistung auf Unternehmensniveau
  • Und eine branchenführende platform für Cyber-Resilienz, platform flexibel und skalierbar genug platform , um diese Leistung voll auszuschöpfen.

Flex löst die Herausforderungen der Kunden beim Schutz datenintensiver Workloads wie Multi-Petabyte-Data-Lakes, die KI- und Analyseanwendungen unterstützen. Mit Commvault Flex, das auf HPE-Technologie basiert, erhalten Kunden eine integrierte Lösung, die die Wiederherstellung beschleunigt, die Bereitstellung vereinfacht, sich problemlos skalieren lässt und ihnen dabei hilft, ihre Ausfallsicherheitsziele und Wiederherstellungs-SLAs für die grundlegenden Daten zu erreichen, die ihr Geschäft antreiben.

Ein weiterer Bereich, der für uns im vergangenen Jahr stark in den Fokus gerückt ist, ist GreenLake von HPE. Je stärker Kunden auf KI setzen, desto schneller wird deutlich, dass die Art und Weise, wie Infrastruktur bereitgestellt und genutzt wird, genauso wichtig ist wie das, was sie unter der Haube antreibt. Es besteht ein wachsender Bedarf an Umgebungen, die sich gemeinsam mit diesen KI-Workloads skalieren, anpassen und weiterentwickeln lassen, ohne dabei die Komplexität zu erhöhen. Genau hier kommt GreenLake ins Spiel und wird zu einem so wichtigen Thema. Es ist nicht nur eine Plattform – es ist die Art und Weise, wie viele Kunden beginnen, über den Aufbau einer KI-fähigen Infrastruktur nachzudenken und sich zu einem „agentenbasierten Unternehmen“ zu entwickeln. Für uns bedeutet das, dass wir uns noch stärker darauf konzentrieren, wie Commvault in diesem Ökosystem auftritt, und weiterhin in eine engere Integration und ein optimiertes Nutzererlebnis investieren. Das ist ein Bereich, der uns sehr begeistert, und in dem Sie auch weiterhin sehen werden, wie beide Teams gemeinsam vorankommen.

#3 – Echte Kundenergebnisse, die die Richtung bestätigen

Der dritte Bereich – und wahrscheinlich der wichtigste – ist das, was wir in den Kundenumgebungen beobachten. Wir beobachten, dass diese Architektur allmählich auf sinnvolle Weise Einzug hält. Zum Beispiel:

  • Eine große europäische Bank nutzte die kombinierte Lösung von Commvault und HPE, um die Cyber-Resilienz ihrer geschäftskritischen Bankensysteme zu stärken – und gleichzeitig regulatorische Anforderungen wie die DORA-Konformität zu erfüllen. Ausschlaggebend war dabei die Kombination aus den architektonischen Vorteilen von Commvault und der engen Integration mit dem leistungsstarken HPE Alletra Storage MP X10000, wodurch der Kunde Wiederherstellungsziele erreichen konnte, die andere Lösungen nicht erfüllen konnten.
  • Ein großes Online-Gaming-Unternehmen in Südafrika schlug einen etwas anderen Weg ein und legte den Schwerpunkt auf die Verfügbarkeit und Betriebszeit seiner platform. In diesem Fall ermöglichte die Integration von HPE Zerto in das umfassendere Commvault-Angebot eine kontinuierliche Replikation und eine schnellere Wiederherstellung und unterstützte so eine Hochverfügbarkeitsumgebung, in der selbst kurze Unterbrechungen geschäftliche Auswirkungen haben. Der Kunde erhielt ein umfassenderes Resilienz-Angebot, das von Commvault durchgängig bereitgestellt wurde und so für einen optimierten Beschaffungs- und Supportprozess sorgte.

Unterschiedliche Anwendungsfälle – aber ein gemeinsames Thema:

Kunden kaufen nicht mehr nur Backup-Lösungen. Sie investieren in Ausfallsicherheit als Teil ihrer Produktionsarchitektur.

Warum hybride Infrastruktur heute wichtiger denn je ist

Wenn man den Blick etwas erweitert, wird das Muster deutlich. KI-Workloads verstärken alle Aspekte. Es gibt mehr Daten, die Zyklen sind schneller, und die Toleranz gegenüber Störungen ist geringer. Und zunehmend ist nicht mehr die Rechenleistung der begrenzende Faktor, sondern die Daten: Wie schnell kann auf sie zugegriffen werden, wie effizient können sie übertragen werden und wie schnell lassen sie sich wiederherstellen, wenn etwas schiefgeht?

Aus diesem Grund spielen Plattformen wie der HPE Alletra Storage MP X10000 in diesen Diskussionen eine immer größere Rolle – leistungsstarke, skalierbare Speicherlösungen, die sich an extreme Anforderungen an Kapazität und Durchsatz anpassen lassen. Und wenn sie in eine Lösung wie Commvault Flex integriert werden, entsteht etwas, das immer wichtiger wird: eine Schutz- und Wiederherstellungsebene, die tatsächlich mit der KI Schritt halten kann.

Ein Ausblick auf die HPE Discover

Im Vorfeld der diesjährigen Veranstaltung ist eine ganz andere Stimmung zu spüren. Vor einem Jahr haben wir darüber gesprochen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen könnten. Nun sehen wir Folgendes:

  • Eine tiefgreifendere technische Integration
  • Eine klarere Abstimmung der Markteinführung
  • Und konkrete Kundenergebnisse, die den Ansatz bestätigen

Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Aber es fühlt sich so an, als wären wir an einem dieser Punkte angelangt, an denen die Dinge richtig in Schwung kommen. Denn die Realität ist einfach: KI wartet nicht. Und das gilt zunehmend auch für Ihre Wiederherstellungsstrategie.

Falls Sie auf der HPE Discover 2026 dabei sind, würde ich Ihnen empfehlen, vorbeizuschauen und sich das Ganze einmal anzusehen. Sprechen Sie mit unserem Team an unserem Stand. Sehen Sie sich eine Demo an. Nehmen Sie an unserer Breakout-Session teil. Oder vereinbaren Sie ein Treffen mit unseren Führungskräften, um tiefer in die Materie einzusteigen. Ich freue mich schon sehr darauf, Sie dort zu sehen – und darauf, zu erleben, was diese unglaubliche Dynamik im kommenden Jahr alles mit sich bringen wird.

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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Derzeit wird viel über Cyber-Resilienz diskutiert. Dabei liegt der Schwerpunkt meist auf der Technologie: Erkennungsgeschwindigkeit, Recovery-Architektur, KI-gestützte Sicherheitsabläufe.

All diese Aspekte sind wichtig. Doch nach meinem Gespräch mit Dr. Erika Voss, SVP und Global Chief Security & Data Officer bei Blue Yonder, sowie Sam Archey, VP of Trust bei Blue Yonder, kam ich immer wieder auf etwas viel Grundlegenderes zurück: Vertrauen. Nicht Vertrauen als Slogan oder Marketingbotschaft, sondern Vertrauen als etwas Praktisches. Etwas, das bewusst im Laufe der Zeit aufgebaut und in den Momenten auf die Probe gestellt wird, in denen Organisationen unter größtem Druck stehen.

Diese Unterscheidung kann von Bedeutung sein, denn bei der Resilienz geht es heute nicht mehr nur um die Wiederherstellung von Systemen. Es geht auch darum, wie Organisationen kommunizieren, wie sie führen und wie sie das Vertrauen aufrechterhalten, während sich die Unsicherheit noch weiterentwickelt. Und für ein Unternehmen wie Blue Yonder, das im Zentrum globaler Lieferketten agiert, wird diese Herausforderung noch deutlicher. Die ganze Folge ansehen.

Das Wichtigste auf einen Blick: Was modernes Cyber-Vertrauen tatsächlich erfordert

  • Vertrauen entsteht durch Beständigkeit, nicht durch Perfektion. Kunden erwarten in der Regel keine sofortigen Antworten, wohl aber Transparenz und Zuverlässigkeit.
  • Resilienz ist eine praktische Angelegenheit, keine theoretische. Kommunikation, Koordination und Entscheidungsprozesse können genauso wichtig sein wie technische Kontrollmaßnahmen.
  • Starke Beziehungen, die bereits vor einem Vorfall aufgebaut wurden, können darüber entscheiden, wie effektiv Teams während eines Vorfalls reagieren.
  • Die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette kann die Risiken erhöhen, da sich Störungen auf miteinander vernetzte Ökosysteme auswirken.
  • Unternehmen werden zunehmend nicht danach beurteilt, ob Vorfälle auftreten – sondern danach, wie sie darauf reagieren, wenn sie auftreten.

Resilienz und Vertrauen

Eines wurde schon sehr früh in dieser Diskussion deutlich: Erika und Sam betrachten Resilienz nicht als eigenständige Sicherheitsfunktion. Sie betrachten sie als Vertrauensfunktion. Die meisten Organisationen unterscheiden nach wie vor zwischen diesen beiden Konzepten:

  • Der Sicherheitsdienst kümmert sich um die technischen Maßnahmen.
  • Die Abteilung „Kommunikation“ ist für den Nachrichtenverkehr zuständig.
  • Die Führung greift ein, wenn eine Eskalation erforderlich ist.

Was Blue Yonder jedoch aufgebaut hat, ist weitaus stärker integriert. Ihr Ansatz berücksichtigt, dass das Vertrauen der Kunden in Echtzeit durch das operative Verhalten geprägt wird – und nicht nur durch technische Ergebnisse. Und in einer Lieferkette, in der unzählige Unternehmen miteinander vernetzt sind, kann dieses operative Verhalten unglaublich deutlich zutage treten. Wenn innerhalb dieses Ökosystems etwas schiefgeht, bleiben die Auswirkungen selten auf diesen Bereich beschränkt. 

Der Moment, in dem das Vertrauen wirklich auf die Probe gestellt wird

Eines der wichtigsten Themen, das sich durch das gesamte Gespräch zog, war die Frage, wie schnell Vertrauen verloren gehen kann – und wie bewusst Organisationen vorgehen müssen, um es zu bewahren. Erika brachte es auf den Punkt: Kunden bewerten nicht mehr, ob Unternehmen Vorfälle erleben. Das ist in der modernen Bedrohungslandschaft mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Was sie bewerten, ist etwas viel Spezifischeres: Haben sie es zuerst von Ihnen erfahren? Diese Unterscheidung hat Auswirkungen darauf, wie Organisationen die Reaktion auf Vorfälle angehen sollten.

Jahrelang war es bei Cybervorfällen oft üblich, mit der Kommunikation zu warten, bis jedes Detail überprüft worden war. Doch heute ist es so, dass Schweigen schneller als fast alles andere Unsicherheit schüren kann.

Kunden erwarten in der Regel keine vollständigen Antworten in der ersten Stunde. Sie wollen eine Bestätigung. Sie wollen Präsenz. Sie wollen wissen, dass jemand aktiv an dem Problem arbeitet und bereit ist, transparent zu kommunizieren, während sich die Lage noch entwickelt. Genau dort entsteht das operative Vertrauen. Und laut Erika und Sam können diese ersten 60 Minuten eine größere Rolle spielen, als den meisten Unternehmen bewusst ist.

Vorschau: Vertrauen ist in einer Krise entscheidend

In diesem Ausschnitt aus dem STRIVE-Gespräch erörtern wir, wie die ersten 60 Minuten der Reaktion das Vertrauen der Kunden stärken, Verzögerungen bei der Weiterverbreitung verringern und langfristige Geschäftsbeziehungen prägen können.

Vertrauen aufbauen, bevor man es braucht

Das Vertrauen, das Blue Yonder bei seinen Kunden aufgebaut hat, entstand nicht während einer einzigen Krise. Es wurde im Laufe der Zeit durch wiederholte Interaktionen aufgebaut – durch Transparenz, Reaktionsfähigkeit und operative Disziplin, lange bevor Druck ins Spiel kam. Das Gleiche gilt auch intern. Eine Sache, die sowohl Erika als auch Sam betonen, ist die Bedeutung der Beziehungen zwischen den Teams, bevor Vorfälle auftreten. Sicherheit, Kommunikation, Technik, Betrieb und Führung müssen bereits im Voraus wissen, wie sie zusammenarbeiten müssen. Andernfalls findet die erste echte Bewährungsprobe für die Zusammenarbeit erst während einer Krise statt – was der denkbar schlechteste Zeitpunkt sein kann, um eine operative Abstimmung herzustellen. Deshalb widmen sie der Prozessreife, der Einbindung der Beteiligten und der Durchführung von Simulationsübungen so viel Zeit. Nicht, weil diese Aktivitäten theoretischer Natur sind. Sondern weil sie Vertrautheit schaffen. Und Vertrautheit trägt dazu bei, Reibungsverluste zu verringern, wenn der Druck steigt. 

Warum Tabletop-Übungen wichtiger sind, als die meisten Organisationen glauben

Es gab einen besonders praxisnahen Teil des Gesprächs über Tabletop-Übungen, von dem ich glaube, dass viele Organisationen davon profitieren könnten. Allzu oft werden Tabletop-Übungen zu reinen Compliance-Maßnahmen. Etwas, das Unternehmen ein- oder zweimal im Jahr durchführen, um Anforderungen zu erfüllen, und dann wieder vergessen. Doch die Herangehensweise von Blue Yonder ist wesentlich operativer. Für sie sind Tischspiele eine Übung zur Koordinationsfähigkeit.

  • Wer trifft die Entscheidungen?
  • Wie läuft eine Eskalation ab?
  • Welche externen Partner müssen einbezogen werden?
  • Wie wirken die Bereiche Recht, Kommunikation und Technik zusammen?

Diese Fragen gewinnen bei Live-Vorfällen enorm an Bedeutung. Und wenn die Teams sie nicht im Vorfeld geklärt haben, kann dies die Reaktion sofort verlangsamen. Sam beschrieb, wie Teams allmählich verstehen lernen, wie es sich tatsächlich anfühlen kann, unter Druck in einen Vorfall hineingezogen zu werden. Diese Erfahrung ist wichtig, da sie dazu beiträgt, ein motorisches Gedächtnis aufzubauen – nicht nur für technische Teams, sondern auch für Führungskräfte und operative Entscheidungsträger.

Die Organisationen, die sich am effektivsten erholen, improvisieren selten alles in Echtzeit. Sie haben es geübt.

Die menschliche Seite der Resilienz

Was mir an diesem Gespräch am besten gefallen hat, war, wie sehr es in der menschlichen Realität der Resilienzarbeit verwurzelt war. Cyber-Resilienz wird oft ausschließlich unter technologischen Gesichtspunkten betrachtet. Doch letztendlich sind es oft immer noch die Menschen, die den Ausgang bestimmen.

  • Wie Führungskräfte kommunizieren.
  • Wie Teams zusammenarbeiten.
  • Wie sich Organisationen verhalten, wenn Informationen unvollständig sind.

Diese Faktoren tragen ebenso zur Stärkung des Kundenvertrauens bei wie Wiederherstellungsfristen oder technische Kontrollmaßnahmen. Und die vielleicht wichtigste Erkenntnis von Erika und Sam ist, dass Vertrauen nicht in einfachen Zeiten gewonnen wird. Es wird in Zeiten der Unsicherheit gewonnen. In Zeiten der Unklarheit. In den Momenten, in denen Organisationen Transparenz dem Schweigen und Beständigkeit der Perfektion vorziehen müssen.

Die ganze Folge ansehen

In dieser Diskussion erfahren Sie:

  • Wie Blue Yonder das Vertrauen der Kunden in die Praxis umsetzt.
  • Warum Beständigkeit wichtiger sein kann als sofortige Perfektion.
  • Die Rolle der Kommunikation bei Cybervorfällen.
  • Wie Simulationsübungen die Widerstandsfähigkeit stärken.
  • Warum sich die Rahmenbedingungen für die Cyber-Wiederherstellung in Lieferkettenumgebungen ändern können.

Jetzt anschauen.

FAQs

F: Warum ist Vertrauen für die Cyber-Resilienz so wichtig?

A: Weil Kunden Unternehmen zunehmend danach beurteilen, wie sie bei Vorfällen reagieren, und nicht nur danach, ob es überhaupt zu Vorfällen kommt.

F: Was bedeutet „Vertrauen als Betriebsmodell“?

A: Das bedeutet, dass Vertrauen durch das Verhalten im Tagesgeschäft, eine konsequente Kommunikation und Transparenz kontinuierlich gestärkt wird – nicht nur in Krisenzeiten.

F: Warum sind die ersten 60 Minuten nach dem Notruf so wichtig?

A: Eine frühzeitige Kommunikation kann die Wahrnehmung der Kunden beeinflussen, Unsicherheiten abbauen und dazu beitragen, in sich rasch verändernden Situationen Glaubwürdigkeit aufzubauen.

F: Inwiefern tragen Tabletop-Übungen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit bei?

A: Sie helfen den Teams dabei, Koordinations-, Eskalations- und Kommunikationsabläufe zu üben, bevor es zu tatsächlichen Vorfällen kommt.

F: Was ist die wichtigste Erkenntnis aus dieser Diskussion?

A: Diese Widerstandsfähigkeit ist in der Regel eng mit dem Vertrauen in die Betriebsabläufe verbunden, und Unternehmen sollten dieses Vertrauen aufbauen, bevor sie es am dringendsten benötigen.

F: Wie können Unternehmen dazu beitragen, das Vertrauen der Kunden bei Vorfällen zu stärken?

A: Indem man konsequent kommuniziert, Transparenz in den Vordergrund stellt und schon lange vor dem Ausbruch einer Krise eine starke interne Koordination aufbaut.

Chris Mierzwa ist Senior Director für Portfoliomarketing bei Commvault.

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Medusa Is Evolving. Cyber Resilience, Cyber Recovery, and ResOps Matter More Than Ever.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Cyber-Resilienz in MEDITECH-Umgebungen geht über Datensicherung und -wiederherstellung hinaus; ihr Schwerpunkt liegt auf der Aufrechterhaltung der Patientenversorgung und der Betriebskontinuität bei Störungen.
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens sind einem erheblichen Ransomware-Risiko ausgesetzt, weshalb eine schnelle und zuverlässige Wiederherstellung für den klinischen Betrieb unerlässlich ist.
  • Herkömmliche Datenschutzkonzepte tragen den komplexen Abhängigkeiten zwischen klinischen Systemen, Anwendungen und Arbeitsabläufen oft nicht Rechnung.
  • Wirksame Wiederherstellungsstrategien müssen die Wiederherstellung miteinander verbundener Systeme koordinieren, um Ausfallzeiten und betriebliche Beeinträchtigungen zu minimieren.
  • Der auf MEDITECH ausgerichtete Ansatz von Commvault verbindet Snapshot-basierten Schutz, automatisierte Wiederherstellungsabläufe und Transparenz bei der Wiederherstellung, um die Ausfallsicherheit und die Notfallvorsorge zu stärken.

Wenn Ransomware oder Betriebsstörungen klinische Systeme beeinträchtigen, können sich die Auswirkungen rasch auf die gesamte Organisation ausbreiten, Arbeitsabläufe stören, die Produktivität der Mitarbeiter beeinträchtigen und die rechtzeitige Versorgung gefährden. In solchen Momenten ist die Fähigkeit, sich schnell und sicher wieder zu erholen, genauso wichtig wie die Vermeidung der Störung von vornherein. Aus diesem Grund konzentriert sich der Ansatz von Commvault zum Schutz von MEDITECH-Umgebungen auf Wiederherstellbarkeit, Ausfallsicherheit und Betriebsbereitschaft und nicht nur auf die Datensicherung.

Das Gesundheitswesen gehört nach wie vor zu den Branchen, die am stärksten von Ransomware bedroht sind. In einer MEDITECH-Umgebung können Ausfallzeiten die Arbeitsabläufe bei der Medikamentenverabreichung unterbrechen, den Zugriff auf Diagnoseinformationen verzögern und das Personal zu manuellen Umgehungslösungen zwingen, die sowohl das Risk als auch die Komplexität erhöhen. In diesem Zusammenhang reicht eine Strategie, die auf dem Papier gut aussieht, nicht aus. Gesundheitssysteme müssen darauf vertrauen können, dass Recovery auch unter realem Druck funktioniert. Genau hier kann Commvault einen entscheidenden Unterschied machen.

Warum herkömmlicher Datenschutz für MEDITECH nicht ausreicht

Viele Organisationen stützen sich nach wie vor auf Datenschutzkonzepte, die für allgemeine IT-Umgebungen entwickelt wurden und nicht den betrieblichen Gegebenheiten im Gesundheitswesen Rechnung tragen. Die Wiederherstellung von MEDITECH erfordert ein Verständnis der Abhängigkeiten zwischen den Anwendungen, der Wiederherstellungsreihenfolge, der Validierungs-Checkpoints sowie der Notwendigkeit, klinische Systeme mit minimalen Unterbrechungen wieder in Betrieb zu nehmen.

Eine erfolgreiche Wiederherstellungsstrategie muss mehr umfassen als nur die Wiederherstellung von Daten. Sie muss die koordinierte Wiederherstellung kritischer Systeme, Anwendungen und Arbeitsabläufe unterstützen, auf die sich medizinisches Fachpersonal täglich verlässt. Commvault hilft Unternehmen dabei, diese Komplexität zu bewältigen – mit einer ausfallsicheren Architektur, optimierten Wiederherstellungsabläufen und einem besseren Überblick über die Wiederherstellungsbereitschaft.

Wie Commvault MEDITECH in der Praxis schützt

Der Ansatz von Commvault zum Schutz von MEDITECH-Systemen ist darauf ausgelegt, den betrieblichen Gegebenheiten dieser Umgebungen gerecht zu werden. Anstatt auf ein einheitliches Backup-Modell zu setzen, unterstützt die Lösung Unternehmen dabei, anwendungskonsistente Sicherungspunkte für kritische MEDITECH-Workloads zu erfassen und gleichzeitig Störungen des Produktionsbetriebs auf ein Minimum zu reduzieren.

Diese Architektur bietet Organisationen im Gesundheitswesen einen praktischen Weg zu einer schnelleren und sichereren Wiederherstellung. Der auf Snapshots basierende Schutz ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung und sorgt so für operative Ausfallsicherheit, während die längerfristige Aufbewahrung von Backups die Möglichkeiten für Audits, die Einhaltung von Vorschriften und eine umfassendere Cyber-Sicherheitsvorsorge verbessert. Das Ergebnis ist ein Modell, das sowohl die tägliche Wiederherstellbarkeit als auch die Planung der Ausfallsicherheit für schwerwiegendere Störungen unterstützt.

Wie sich Cyber-Resilienz in der Praxis gestalten kann

Wenn Ransomware über Nacht zuschlägt

Stellen Sie sich ein regionales Krankenhaus vor, das über Nacht Opfer einer Verschlüsselungsattacke wird. In einem solchen Szenario kann die Möglichkeit, Daten aus unveränderlichen Sicherungskopien wiederherzustellen und einen strukturierten Wiederherstellungsplan umzusetzen, den Unterschied zwischen einem langwierigen Ausfall und einer kontrollierten Wiederherstellung ausmachen. Commvault unterstützt Unternehmen dabei, dieses Risiko zu minimieren – mit sicheren Wiederherstellungsoptionen, die darauf ausgelegt sind, kritische Systeme schnell und fehlerfrei wieder in Betrieb zu nehmen.

Wenn die Backup-Infrastruktur ins Visier gerät

Angreifer versuchen zunehmend, die Backup-Infrastruktur zu kompromittieren, bevor sie Ransomware einsetzen. Daher ist die Widerstandsfähigkeit der Architektur von entscheidender Bedeutung. Mit unveränderlichem Schutz und isolierten Wiederherstellungsoptionen sorgt Commvault dafür, dass saubere Wiederherstellungspunkte auch dann verfügbar bleiben, wenn Angreifer Zugriff auf Produktionssysteme erlangen.

Wann ein Nachweis der Genesung erforderlich ist

Cyberversicherer, Wirtschaftsprüfer und Compliance-Verantwortliche verlangen zunehmend Nachweise dafür, dass die Wiederherstellungsfähigkeiten getestet, dokumentiert und betrieblich einwandfrei sind. Commvault unterstützt diese Bereitschaft durch Validierungsworkflows, Berichterstellung und Nachweise, mit denen Organisationen im Gesundheitswesen ihre Ausfallsicherheit bereits vor dem Eintreten eines Vorfalls unter Beweis stellen können.

Wie Commvault die Ausfallsicherheit von MEDITECH unterstützt

Commvault unterstützt Unternehmen dabei, MEDITECH-Datenbankvolumes mit anwendungskonsistenten Wiederherstellungspunkten zu schützen und schafft so eine solidere Grundlage für die Wiederherstellung, falls klinische Systeme beeinträchtigt werden.

Wiederherstellung unter Berücksichtigung der MEDITECH-Abhängigkeiten

Die Wiederherstellung von MEDITECH ist häufig mit komplexen Abhängigkeiten zwischen Systemen und Datenbanken verbunden. Der Ansatz von Commvault unterstützt den koordinierten Schutz kritischer Workloads und ein Wiederherstellungsmodell, das darauf ausgelegt ist, Systeme in der richtigen Reihenfolge wieder in Betrieb zu nehmen.

Validierte Wiederherstellung mit flexibler Aufbewahrung

Durch die Kombination von Optionen für eine schnelle Wiederherstellung mit einer längerfristigen Aufbewahrung von Backups unterstützt Commvault Teams im Gesundheitswesen dabei, ihre Ausfallsicherheit über das anfängliche Snapshot-Fenster hinaus zu stärken und eine umfassendere Strategie für Wiederherstellungstests, Validierung und Notfallvorsorge zu entwickeln.

Besserer Einblick in die Wiederherstellungsbereitschaft

Eine solide MEDITECH-Resilienzstrategie hängt von operativer Klarheit ab. Commvault unterstützt Teams dabei, Schutz-Workflows zu zentralisieren, den Überblick über die Wiederherstellungsbereitschaft zu verbessern und die Verwaltung kritischer Datensicherungsaufgaben zu vereinfachen.

Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Versicherungsbereitschaft

Von dokumentierten Wiederherstellungsabläufen bis hin zu Aufbewahrungsstrategien, die bei Audits und Compliance-Gesprächen helfen – Commvault unterstützt Organisationen im Gesundheitswesen dabei, ihre Compliance-Dokumentation zu verbessern und eine ausgereiftere Resilienz zu demonstrieren.

Warum die Umsetzung wichtig ist

Eine erfolgreiche Ausfallsicherheit in einer MEDITECH-Umgebung hängt nicht nur von der Auswahl der richtigen platform ab. Sie erfordert auch die Einhaltung validierter Bereitstellungsanforderungen, Infrastrukturkompatibilität und ein Sicherheitskonzept, das der tatsächlichen Funktionsweise von MEDITECH-Systemen in der Praxis Rechnung trägt. Für Organisationen im Gesundheitswesen kann diese Disziplin bei der Umsetzung genauso wichtig sein wie die Wiederherstellungstechnologie selbst. Eine gut durchdachte Resilienzstrategie trägt dazu bei, dass Teams Wiederherstellungsprozesse wie erwartet durchführen können, wenn sie am dringendsten benötigt werden.

Warum gerade jetzt?

Ransomware-Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter, und Angreifer nehmen zunehmend die Backup-Infrastruktur ins Visier, bevor sie die Verschlüsselung einsetzen. Gleichzeitig verlangen Cyberversicherer und Compliance-Verantwortliche Nachweise für getestete Wiederherstellungsfähigkeiten und nicht nur für installierte Tools. Für Gesundheitsorganisationen, die MEDITECH einsetzen, ist es dringender denn je, bereits vor dem Eintreten eines Vorfalls Resilienz aufzubauen. Wenn Organisationen heute in die Wiederherstellungsbereitschaft investieren, können sie ihren Betrieb besser schützen, die Wiederherstellung beschleunigen und die Auswirkungen von Störungen in entscheidenden Momenten minimieren.

Im Gesundheitswesen hängt die Bereitschaft zur Wiederherstellung letztlich vom Vertrauen ab: vom Vertrauen darauf, dass kritische Daten geschützt sind, vom Vertrauen darauf, dass Systeme in der richtigen Reihenfolge wiederhergestellt werden können, und vom Vertrauen darauf, dass die Ausfallsicherheit bereits vor dem Eintreten einer Krise getestet wurde. Das ist der Standard, den Commvault Unternehmen in MEDITECH-Umgebungen hilft zu erreichen, und die Grundlage für einen stärkeren, selbstbewussteren Ansatz im Hinblick auf Cyber-Resilienz.

Unternehmen können diese Grundlage weiter stärken, indem sie mit einem auf das Gesundheitswesen spezialisierten Commvault Managed Service Provider zusammenarbeiten. Neben der Technologie selbst erhalten die Teams im Gesundheitswesen Zugang zu Fachwissen, das ihnen dabei helfen kann, Schutzstrategien an die MEDITECH-Anforderungen anzupassen, die Implementierung sicherer zu gestalten und die laufende Betriebsbereitschaft zu verbessern. Für Organisationen im Gesundheitswesen, die sich mit der Komplexität von MEDITECH auseinandersetzen, kann diese Kombination aus ausfallsicherer Technologie und auf das Gesundheitswesen spezialisiertem Fachwissen dazu beitragen, die Vorbereitungen zu beschleunigen und die Ergebnisse bei der Wiederherstellung zu verbessern – gerade dann, wenn es darauf ankommt.

Abschließende Gedanken

Bei der Wiederherstellung in einer MEDITECH-Umgebung geht es um mehr als nur die Wiederinbetriebnahme der Systeme. Es geht darum, die klinischen Arbeitsabläufe wiederherzustellen, auf die sich das Pflegepersonal bei der Patientenversorgung verlässt. Da sich Ransomware-Bedrohungen ständig weiterentwickeln und Organisationen im Gesundheitswesen unter zunehmendem Druck stehen, operative Resilienz unter Beweis zu stellen, darf die Readiness nicht länger als reine Compliance-Maßnahme oder bloße Backup-Strategie betrachtet werden. Organisationen, die Wiederherstellbarkeit, Validierung und Cyber-Resilienz priorisieren, bevor ein Vorfall eintritt, sind besser aufgestellt, um Störungen zu minimieren, die Patientenversorgung zu schützen und im entscheidenden Moment sicher wieder den Betrieb aufzunehmen. Erfahren Sie, wie Commvault Organisationen im Gesundheitswesen dabei unterstützt, die Ausfallsicherheit von MEDITECH zu stärken, die Wiederherstellung zu beschleunigen und mehr Vertrauen in ihre Fähigkeit zu schaffen, Cyberangriffe abzuwehren. Weitere Informationen finden Sie auf unserer MEDITECH-Dokumentationsseite.

FAQs

F: Warum ist Cyber-Resilienz für MEDITECH-Umgebungen besonders wichtig?

A: MEDITECH-Umgebungen unterstützen wichtige klinische und betriebliche Arbeitsabläufe, die sich unmittelbar auf die Patientenversorgung auswirken. Cyberresilienz hilft Organisationen im Gesundheitswesen, sich schnell von Störungen zu erholen, während wesentliche Dienste aufrechterhalten und Unterbrechungen der Versorgung minimiert werden.

F: Inwiefern unterscheidet sich Cyber-Resilienz von herkömmlichen Backup- und Wiederherstellungsverfahren?

A: Bei herkömmlichen Backup- und Wiederherstellungsmaßnahmen liegt der Schwerpunkt in erster Linie auf der Wiederherstellung von Daten nach einem Vorfall. Die Cyber-Resilienz erweitert diesen Fokus um die Betriebskontinuität, eine schnelle Wiederherstellung sowie proaktive Maßnahmen, die dazu beitragen, die Auswirkungen von Störungen zu minimieren.

F: Warum reichen herkömmliche Datenschutzlösungen für Organisationen im Gesundheitswesen oft nicht aus?

A: Viele herkömmliche Lösungen sind für allgemeine IT-Umgebungen konzipiert und berücksichtigen möglicherweise nicht die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Anwendungen, Systemen und Arbeitsabläufen im Gesundheitswesen. Infolgedessen kann die Wiederherstellung langsamer verlaufen und größere Störungen verursachen.

F: Welche Herausforderungen stellen Ransomware-Angriffe für Gesundheitsdienstleister dar?

A: Ransomware kann den Zugriff auf klinische Daten beeinträchtigen, die medizinische Versorgung verzögern und die betrieblichen Abläufe erschweren. Einrichtungen des Gesundheitswesens benötigen Wiederherstellungslösungen, die eine schnelle Wiederherstellung ermöglichen und Vertrauen in die Ergebnisse der Wiederherstellung schaffen.

F: Wie unterstützt Commvault den Schutz und die Wiederherstellung von MEDITECH?

A: Der Ansatz von Commvault ist auf die betrieblichen Anforderungen im Gesundheitswesen zugeschnitten und bietet anwendungskonsistenten Schutz, automatisierte Wiederherstellungsprozesse sowie Transparenz hinsichtlich der Wiederherstellungsbereitschaft, um Ausfallzeiten zu reduzieren.

F: Welche Vorteile bieten Snapshot-basierter Schutz und automatisierte Wiederherstellung?

A: Der auf Snapshots basierende Schutz ermöglicht eine schnellere Wiederherstellung kritischer Systeme, während automatisierte Wiederherstellungsabläufe dazu beitragen, die Wiederherstellungsmaßnahmen zu optimieren. Zusammen verbessern sie die betriebliche Ausfallsicherheit und stärken die Vorsorge für künftige Störungen.

Chris DiRado ist Leiter des Bereichs Product Experience bei Commvault.

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Wenn wir über Cyber-Resilienz sprechen, dreht sich das Gespräch meist um Technologie: Tools, Plattformen, Automatisierung. All das ist wichtig. Aber wenn etwas schiefgeht, sind es nicht diese Dinge, die darüber entscheiden, wie gut eine Organisation reagiert. Menschen sind. In dieser Folge von STRIVE habe ich mich mit Dr. Jessica Barker unterhalten, Co-CEO von Cygenta und einer führenden Expertin für die menschlichen und psychologischen Aspekte der Cybersicherheit. Ich habe sie gebeten, einen Aspekt der Resilienz zu beleuchten, der nicht immer genügend Beachtung findet – die menschliche Seite. Was passiert, wenn der Druck steigt, wenn Entscheidungen schnell getroffen werden müssen und wenn Teams gezwungen sind, auf eine Weise zusammenzuarbeiten, an die sie vielleicht nicht gewöhnt sind? Sehen Sie sich die gesamte Folge an, um zu erfahren, was sie zu sagen hatte.

Das Wichtigste auf einen Blick: Was die menschliche Seite offenbart

  • Technologie versagt nicht von allein – Menschen und Prozesse spielen dabei immer eine Rolle.
  • Selbstvertrauen unter Druck entsteht durch Vorbereitung, nicht durch Instinkt.
  • Eine klare Zuständigkeit für Entscheidungen trägt dazu bei, das Zögern bei Vorfällen zu verringern.
  • Vertrauen zwischen den Teams trägt dazu bei, die Reaktion und die Wiederherstellung zu beschleunigen.
  • Kultur spielt eine messbare Rolle bei der Resilienz – es geht nicht nur um Werkzeuge oder Architektur.

Wenn der Plan auf die Realität trifft

Jede Organisation hat einen Plan. Er wird dokumentiert, überprüft und oft auf höchster Ebene genehmigt. Doch die eigentliche Bewährungsprobe besteht nicht darin, wie dieser Plan auf dem Papier aussieht, sondern darin, wie er sich bewährt, wenn die Menschen unter Druck stehen.

Denn genau dann ändern sich die Dinge. Entscheidungen verlaufen nicht immer nach Plan. Die Kommunikation ist nicht immer klar. Prioritäten verschieben sich in Echtzeit. Und in solchen Momenten geht es bei der Resilienz weniger um Prozesse als vielmehr um Verhalten.

Vorschau: Cyber-Resilienz als kulturelle Norm

In dieser Szene aus der Folge betont Dr. Barker, wie wichtig es ist, die Cybersicherheit mit den Unternehmenswerten in Einklang zu bringen. Anstatt Sicherheit als Hindernis darzustellen, verankern widerstandsfähige Unternehmen sie in ihrer Kultur – als Motor für Produktivität, eine positive Einstellung und Unternehmenswachstum.

Die Rolle des Selbstvertrauens

Eines der immer wiederkehrenden Themen in diesem Gespräch ist das Vertrauen. Nicht das Vertrauen in die Tools – sondern das Vertrauen in die Menschen, die sie nutzen.

Teams, die bei Vorfällen gute Leistungen erbringen, raten nicht einfach. Sie haben ähnliche Szenarien bereits erlebt. Sie haben geübt. Sie wissen, wie sie reagieren müssen, auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind. Dieses Selbstvertrauen zeigt sich in kleinen Details wie potenziell schnelleren Entscheidungen, klarerer Kommunikation und weniger Zweifeln im Nachhinein. Und im Laufe der Zeit können sich diese kleinen Unterschiede zu einer deutlich stärkeren Reaktion summieren. 

Entscheidungsfindung unter Druck

Wenn etwas schiefgeht, kommt es auf Schnelligkeit an – aber noch wichtiger ist Klarheit.

  • Wer darf Entscheidungen treffen?
  • Welche Befugnisse haben sie?
  • Wann sollten sie die Angelegenheit an eine höhere Instanz weiterleiten?

Wenn diese Antworten nicht klar sind, zögern Teams. Und Zögern führt zu Lücken. Einer der wichtigsten Aspekte der Resilienz ist nicht nur die Festlegung von Prozessen – es ist die Festlegung der Entscheidungszuständigkeit. Wenn Menschen wissen, woran sie sind, handeln sie in der Regel schneller und selbstbewusster.

Vertrauen ist der Multiplikator

Technologie kann dazu beitragen, bessere und schnellere Reaktionen zu ermöglichen, aber Vertrauen kann diese noch beschleunigen. In den meisten Organisationen arbeiten Teams in ihren eigenen Bereichen. Die Sicherheitsabteilung konzentriert sich auf Bedrohungen, die Infrastrukturabteilung auf Systeme und der Betrieb auf Recovery. Diese Trennung funktioniert – bis ein Vorfall alle wieder zusammenbringt. Dann kommt es entscheidend auf Vertrauen an. Teams, die einander vertrauen:

  • Informationen freizügiger weitergeben.
  • Arbeiten Sie effektiver zusammen.
  • Konzentrieren Sie sich auf die Ergebnisse statt auf die Zuständigkeit.

Ohne dieses Vertrauen können selbst gut durchdachte Prozesse ins Stocken geraten.

Warum Vorbereitung nach wie vor wichtig ist

Man könnte leicht annehmen, dass starke Einzelpersonen eine Reaktion allein bewältigen können. Doch selbst erfahrene Teams sind auf Vorbereitung angewiesen, beispielsweise auf Tabletop-Übungen, Simulationen, teamübergreifende Übungen und so weiter. Sie bilden das Muskelgedächtnis, auf das sich Teams verlassen, wenn echte Vorfälle eintreten. Ohne diese Vorbereitung sind selbst die fähigsten Teams gezwungen, zu improvisieren.

Die ganze Folge ansehen

In dieser Folge von STRIVE beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

  • Wie menschliches Verhalten die Reaktion auf Vorfälle beeinflusst.
  • Warum klare Entscheidungen unter Druck wichtig sind.
  • Was unterscheidet selbstbewusste Teams von reaktiven?
  • Wie Kultur die Ergebnisse der Genesung beeinflusst.
  • Worauf sich Organisationen konzentrieren sollten, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Jetzt anschauen. Wenn Sie über Resilienz jenseits der Technologie nachdenken, ist dieses Gespräch Ihre Zeit wert.

FAQs

F: Warum ist die menschliche Seite der Resilienz wichtig?

A: Weil nicht die Technologie allein über den Erfolg entscheidet – sondern die Menschen. Ihre Entscheidungen, ihre Kommunikation und ihr Handeln unter Druck sind der Schlüssel zum Erfolg.

F: Welche Rolle spielt die Vorbereitung für die Resilienz?

A: Die Vorbereitung trägt dazu bei, Selbstvertrauen und Muskelgedächtnis aufzubauen, sodass Teams in realen Situationen effektiver reagieren können.

F: Wie wirkt sich Vertrauen auf die Reaktion auf Vorfälle aus?

A: Vertrauen trägt dazu bei, eine schnellere Zusammenarbeit, eine klarere Kommunikation und eine effizientere Entscheidungsfindung teamübergreifend zu ermöglichen.

F: Warum ist die Eigenverantwortung für Entscheidungen so entscheidend?

A: Ohne klare Zuständigkeiten zögern die Teams, was die Reaktion verlangsamen und das Risiko erhöhen kann.

Frage: Können leistungsstarke Tools schwache Prozesse ausgleichen?

A: Nein. Tools fördern zwar die Resilienz, doch ohne solide Prozesse und eine gute Abstimmung können sie keine wirksamen Ergebnisse erzielen.

F: Wo sollten Unternehmen mit der Verbesserung ansetzen?

A: Der Schwerpunkt liegt auf der teamübergreifenden Abstimmung, klaren Entscheidungsstrukturen und regelmäßigen szenariobasierten Tests.

Darren Thomson ist Vizepräsident und Chief Technology Officer für die Region EMEA bei Commvault.

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